Oh wie schön ist Panama, äh, Dänemark!

Herrlich war´n sie, die zweieinhalb Wochen Urlaub!

Wir sind zwar eigentlich recht viel rumgereist (1 Nacht bei ’ner Freundin in der Nähe von Bremen, 1 Nacht in Hamburg, dann die Woche Dänemark und dann noch 3 Tage in meiner alten Heimat: Kiel), aber entspannt haben wir uns trotzdem. Vor allem in der Woche in Dänemark haben wir einfach in den Tag hinein gelebt und herrlich gefaulenzt! So sollte Urlaub sein 🙂

Unser Ferienhaus war toll, schön groß mit ebenfalls großem Garten, und die wenigen kindunfreundlichen Dinge (Schubladen mit Messern, Vitrinen mit unzähligen Gläsern drin, Kamin) haben wir auf kreative Art und Weise gesichert.

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Das Haus lag im Ferieland Jegum, an der Westküste, nicht weit entfernt von Blåvand, wo ich früher schon mal mit meinen Eltern Urlaub gemacht habe. Eine richtige deutsche Kolonie ist das! Das hatte einen Vorteil: ordentliche Brötchen bei der Ferienparkbäckerei 🙂 Da holte A. jeden Morgen mit B., der noch früher aufwachte als zuhause (meistens so gegen 6.15Uhr), leckere frische Brötchen fürs Ferienfrühstück, mjam mjam. Meistens frühstückten wir zweimal: einmal eine kleine Vorrunde mit B., sobald wir mit ihm aufgestanden waren, und einmal um halb 8, wenn A. vom Bäcker zurückkam. Meine Schwester und ihr Freund blieben auch mal länger liegen, aber da bis auf eins (wo wir das Reisebettchen aufgestellt hatten) alle Schlafzimmer an das große Wohn-/Esszimmer grenzten, hörten sie B.’s fröhliches Gelach halt, und wer kann da schon lange im Bett bleiben?!

Das Wetter war schön sommerlich, ca. 22 Grad und sonnig. Nur wegen der straffen Brise am Strand fanden wir es dann doch etwas zu kühl zum Baden. Schade. Naja, genossen haben wir trotzdem, und der kleine B. sowieso. Die Wasserratte! Es war sein erstes Mal am Strand und er wollte gar nicht mehr weg 🙂 Und im Garten war das Planschbecken seine Nummer 1:

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Einen Tag machten wir einen Halbtagsausflug nach Varde, wo wir uns die Miniaturstadt anguckten, während meine Schwester und ihr Freund im größeren Esbjerg „richtig“ shoppen gingen. Das wollte wir uns mit bewegungshungrigem Kleinkind nicht antun.

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Alles in allem hatten wir eine Superwoche in Jegum! Danach wie gesagt noch ein paar Tage in Kiel, wo wir u.a. meinen Vater und ein paar Freundinnen besucht haben. Es war dort sehr warm richtig heiß und sonnig, sodass wir auch noch spontan am Schönberger Strand waren. Die Fahrt dahin war nicht so berauschend, wir fuhren irgendwo im Ortskern falsch und es war Strandverkehrstau. Wunder über Wunder fanden wir trotzdem sofort einen Parkplatz auf dem überfüllten Parkgelände! Nach den Strapazen sind wir dann auch schön lange geblieben, bis nach Kleinkindbettzeit, als der Strand sich schon ziemlich geleert hatte. Wir aßen Pommes am Strand, weil wir außer Keksen nichts mit hatten. B. bekam ein „Kinderfischbrötchen“ (kahles Brötchen mit Fischfrikadelle, ohne Soße). Den Fisch wollte er aber nicht so.  Ich stellte mal wieder fest, warum Deutsche wohl eher Ketchup-Esser sind: die deutsche Mayo ist ja voll sauer! Kein Wunder, dass ich die erst mag, seit ich importkaaskop bin. Mittlerweile ess ich meine Pommes immer mit Mayo, nicht mehr mit Ketchup. (Naja, eigentlich ist es ja „Frietsaus“..aber auch die echte Mayo schmeckt in Holland irgendwie besser!)

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Die Rückfahrt ins Land der Tulpen, Erdnussbutter und Mayo lief wie geschmiert (mit Erdnussbutter, haha!): wir fuhren wegen der hochsommerlichen Temperaturen und dem üblichen staureichen Berufsverkehr bei Hamburg schon um 5.15Uhr los und waren 6 Stunden später schon zuhause, whohoo!

Nächstes Jahr wollen wir wieder Richtung Norden. Der hat offenbar sogar sein eigenes Panama!  Ob es auf diesem Campingplatz am Schönberger Strand allerdings so schön ist wie im echten Panama, wage ich zu bezweifeln:

Panama

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