Mein Wochenende mit me, myself and I (Teil 2)

Nach einer hektischen Woche hier endlich Teil 2 zu meinem „freien“ Wochenende vor 2 Wochen!

Nachdem ich doch tatsächlich bis halb neun (!) ausgeschlafen hatte, genoss ich ein ruhiges, entspanntes Frühstück mit Musik, selbstgemachter Erdbeer-Stachelbeer-Marmelade (na gut, von meiner Mutter selbstgemacht) und einer Mama-Zeitschrift.

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Danach ging´s an die Arbeit: Donauwellen backen! Das Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch „Die Klassiker der Küche„, in dem viele Zubereitungsfotos stehen. Ein paar Dinge waren mir im Vorfeld trotzdem nicht ganz klar, aber darüber hatte ich schon nachgedacht. Spannend fand ich es trotzdem. Aber alles ging soweit gut! Der Teig erschien mir schön luftig und passte auch auf mein neues tiefes Backblech. Blöderweise war im Rezept nämlich nicht angegeben, wie groß die Form oder das Blech sein sollte. Fetter Minuspunkt! Auf dem hellen Teig verteilte ich die Kirschen (noch ein Minuspunkt: im Rezept stand nur „1 Glas Sauerkirschen“ …ts! Ich hab ein großes Glas genommen, das kam super hin.) und dann folgte die erste Hürde: den dunklen Teig gleichmäßig drauf verteilen, ohne dass er sich mit dem hellen vermischt oder die Kirschen mitzieht. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und meinem tollen Palettenmesser klappte das aber recht gut!

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Ab in den Ofen und nach dem Abwasch

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erstmal schön eine Tasse Tee genießen. Schade, dass ich dazu noch keinen Kuchen hatte, haha!

Während der Kuchen abkühlte, machte ich schonmal die Vanillepuddingbuttercrème. Dann kam Hürde Nr. 2: wann genau muss die Butter untergerührt werden und wann genau kann man die Crème auf den erkalteten Kuchen streichen, ohne dass alles runterläuft ODER die Crème klumpt? Dazu stand im Rezept wieder nichts Genaueres, bäh. Aber auch das klappte ganz gut. Circa 5 Minuten nachdem ich den Topf vom Herd genommen hatte (bzw. das Gas ausgedreht hatte – ich liebe unseren Gasherd!), rührte ich portionsweise die Butter hinein, und anschließend rührte ich die Mischung alle paar Minuten kurz durch, um das Ganze haut- und klumpenfrei zu halten. Nach ca. 20 Minuten wagte ich mich ans Draufstreichen. Auch das klappte gut! Ganz glatt wurde die Buttercrèmepuddingschicht zwar nicht, aber was soll´s. Nach einstündiger Kühlzeit noch schnell die Schokolade im Wasserbad schmelzen..

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über den Kuchen verteilen und mit einer Gabel das Wellenmuster reinziehen. Et voilà! Meine ersten Donauwellen:

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Am liebsten hätte ich ja gleich ein Stück probiert, aber der Kuchen sollte ja für A.´s Kollegen in Leeuwarden sein (ja, versucht mal, das auszusprechen: Leh-ühw-wahrden). Da ich zwischenzeitlich auch noch was einkaufen musste und ein paar andere Dinge erledigen wollte, habe ich an meinem „freien“ Tag letztendlich nicht viel gefaulenzt. Ich hab nämlich auch noch schnell ein paar Cupcakes (ohne Deko) gebacken, Wäsche zusammengelegt, aufgeräumt UND huschhusch den gröbsten Dreck weggestaubsaugt, bevor A. und B. abends wieder nach Hause kamen. Vermisst hatte ich meine beiden Spatzis ja doch irgendwie, und so war ich froh, dass B. im Auto nicht geschlafen hatte und ich ihn ins Bett bringen konnte. Knuddelalarm!

Später gönnten A. und ich uns aber doch noch ein klitzekleines Stück von meinen Donauwellen (die etwas misslungene Ecke, haha!). Von innen sahen sie auch ganz gut gelungen aus:

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Wirklich besonders fand ich den Geschmack jetzt nicht gerade, aber lecker waren sie. Und als A. den Kuchen drei Tage später im Büro ausgab, hagelte es Komplimente! *freu* Da fällt mir ein, ich muss ja noch das Rezept übersetzen. Ein paar Kolleginnen hatten danach gefragt, so lecker fanden sie die Wellen! Wenn mal mal bedenkt, dass ich die zum ersten Mal gebacken und auch zum ersten Mal gegessen hab…. Dieser deutsche Klassiker ist in meiner Kindheit irgendwie an mir vorbeigegangen!

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