Ein heiteres Wochenende – nicht nur vom Wetter her

Der Vorteil daran, dass kleine Kinder auch am Wochenende früh aufwachen, ist ja, dass man viel vom Tag hat. Letztes Wochenende haben wir denn auch wieder viel gemacht, fnde ich.

B. hat uns an beiden Tagen bis kurz vor acht schlafen lassen – ein schöner Start ins Wochenende! Das Wetter war auch super, richtig Altweibersommer! Am Samstag fuhren A. und B. einkaufen, damit ich in Ruhe Marmorkuchen backen konnte. Wir waren nämlich zum Geburtstag einer Freundin/Bekannten aus meinem Schwangerschaftskurs eingeladen und sie hatte sich einen richtigen deutschen Kuchen gewünscht. Sie ist halb Deutsche, halb Italinerin, wohnt aber schon 10 Jahre in Holland und vermisst den deutschen Kuchen. Ich folgte das Rezept aus dem Klassiker der Küche, und obwohl der Teig so zäh war, dass mein alter Handmixer fast den Geist aufgab, gelang der Kuchen gut. Der dunkle Teil war etwas trocken, aber das ist ja oft so bei Marmorkuchen…oder?

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Nach B.’s Mittagsschläfchen radelten wir durch den strahlenden Sonnenschein zu S., wo wir uns gut unterhielten, erstaunlicherweise nicht ständig B. hinterherrennen mussten, da er sich mit dem Spielzeug der kleinen E. und den anderen Kindern gut selbst beschäftigte. Ein paar andere Mädels aus dem Hechelklub waren auch da, und A. und ich waren wieder mal baff, weil mehrere Leute meinten, B. sei ja so ein ruhiger kleiner Junge. Huh?! Naja, eigentlich ist er das manchmal ja auch, muss ich zugeben. In fremden Umgebungen oder wenn viele andere Kinder da sind, ist er zurückhaltender als zuhause. Der Süße.

Wann wir jetzt genau was gemacht haben, weiß ich schon gar nicht mehr, aber am Sonntagmorgen habe ich jedenfalls spontan den Laufstall abgebaut. Von der strahlenden Sonne kriegte ich voll Energie und das stand sowieso schon für demnächst geplant. Was für einen Platz haben wir auf einmal im Wohnzimmer!

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Ich sortierte gleich noch etwas Spielzeug aus, räumte einen meiner zu grotesken Höhen gewachsenen Zeitschriftenstapel weg (na ja, okay, er liegt jetzt sortiert auf dem Esstisch bereit zum Weitergeben an eine Freundin…), mistete ein wenig in meinem Kleiderschrank aus, sortierte B.’s Bücher neu (das Utensilo am Laufstall entfiel ja nun), bestellte ein paar Klamotten für mich und..

bestellte zum ersten Mal etwas bei Tausendkind. Dafür hatte ich schon öfter Gutscheine gekriegt (in der „Eltern“, die ich mir manchmal aus Deutschland mitbringen lasse), aber ich dachte erst, da bestell ich ja sowieso nix, die Zalando-Gutscheine schmeiß ich auch immer unbenutzt weg. Aber dann hab ich mir die Website mal angeguckt und holla! Die macht ja richtig süchtig! Und die Auswahl ist riesig. Auch sehr praktisch: die Website verfügt über einen Geschenkefinder (Startseite oben rechts). Damit man sich nicht mehr den Kopf zerbrechen muss, was man den vielen Kindern im Bekanntenkreis (oder dem eigenen natürlich) denn bloß schenken könnte. Das finden Mamis toll 🙂

Weil ich aber neulich erst eine teure aber tolle Regenjacke für B. gekauft hab, habe ich mich diesmal etwas zurückgehalten. Bauklötze, ein paar Bücher und einen süßen Pulli. Die Regenjacke der Marke Hatley hatte ich übrigens nach dem Lesen eines Blogartikels auf Baby, Kind und Meer gekauft. Normalerweise kaufe ich ja keine Kindermarkenklamotten, aber diese hier hatte es mir wirklich angetan.

Als ich heute nach einem passenden Schal zu B.s neuer grüner Winterjacke und neuen Gummistiefeln guckte, fiel mir mal wieder auf, dass es für Mädchen irgendwie doch eine größere und tollere Auswahl gibt. Maul. Wir Jungsmamas haben mal wieder das Nachsehen! Für Mädchen kann man auch mal was aus der Jungskollektion kaufen, umgekehrt geht das eher nicht. Und immer nur Dinos und Autos und blau ist doof… Die ständige Beschränkung der Wahlmöglichkeit zwischen rosa mit Hello Kitty oder blau mit Cars nervt mich ja sowieso… Aber heute wurde ich fündig! Für 2,99 Euro einen Schal, der zur grünen Jacke und dem dunkelblauen Handschuhe-Mützen-Set passt und neue Gummiestiefel mit Fiep-Westerdorp-Motiv (die Zeichnerin der Kinderbücher von Annie M.G. Schmidt, der niederländischen Astrid Lindgren sozusagen) für 8 Euro.

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Die alten Gummistiefel hat B. dann nachmittags im Park nochmal so richtig ausgenutzt: es gibt da einen Wasserpilz, an dem er gerne spielt. Vor allem bei warmem, sonnigem Wetter ist er wie viele andere Kinder kaum da weg zu bekommen. Die kleine Wasserratte! Weil ich ihm bei dem tollen Wetter keine Regenjacke anziehen wollte, war er am Ende vorne klatschnass (zum Glück nur von außen, das Shirt unter der Jacke war trocken).  Zum Abschluss des heiteren Tages ging es dann abends noch ins Bad! Der kleine, heute mal ganz brave Glückspilz…

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