Herbstzeit = Backzeit

Im Herbst sind immer viele Geburtstage in meinem Familien- und Freundeskreis. Und obwohl ich nicht für alle backen muss, kommt da doch so einiges an Kuchen zusammen!

Gut, dass ich einer Freundin/Bekannten (bin mir nicht sicher, in welche Kategorie sie fällt) einen Marmorkuchen gebacken habe, war ja mein eigener Vorschlag. Und niemand hat mich gezwungen, meinen Geburtstag gleich zweimal zu feiern. Aber auf der Arbeit gibt man hier halt Kuchen aus, wenn man Geburtstag hat und wenn demnächst mein Schatzispatzi „verjährt“ (jarig is, wie das auf Holländisch heißt), bleibt das Backen natürlich auch an mir hängen.

Jedenfalls, ich habe wieder gebacken! Am Sonntag habe ich gemeinsam mit einer Freundin bei ihr zuhause in Haarlem gefeiert, weil wir kurz hintereinander Geburtstag haben und sie selbst mit Laufstall viel mehr Platz im Wohnzimmer hat. Ich habe für die Großen einen Baileys Cheesecake gebacken und er ist super gelungen! Die meiste Arbeit war das Auspacken der 9 (!) Päckchen Frischkäse – da ist kein Aufziehstreifen dran, bäh. Weil ich weiß, dass es eine Sauarbeit ist, Frischkäse mit Zucker cremig zu rühren, hab ich es diesmal schlauer angestellt: ich hab erst mit dem Knethaken gemixt und danach mit dem Rührbesen, das ging klasse! Seht hier:
DSCN6077 Vorher…

DSCN6109 Nachher!

Weil ich normalen Baileys genommen hab, habe ich für den Kaffee-Effekt halt ein paar Schokomokkabohnen oben drauf gelegt…Danach hab ich für die lieben Kleinen auch noch schnell meine idiotensicheren Cupcakes gebacken. In die Hälfte des Teigs hab ich Schokostreusel gemischt, die anderen haben einen sehr zitronigen Zuckergussüberzug gekriegt. Und weil es in holländischen Supermärkten keine geriebene Zitronenschale gibt, hatte ich mir extra eine Bio-Zitrone besorgt!

DSCN6099 Vorher…

DSCN6107 Nachher!

Vor allem die Zitronenvariante war sehrrr lecker, kann ich euch sagen! Und vom Baileys-Cheesecake hab ich mir trotz der Tatsache, dass der eigentlich pures Fett ist, am Montag noch ein übrig gebliebenes Stückchen gegönnt. Das arme letzte Stück kann man ja nicht so einsam rumstehen lassen…

Für meine Kollegen habe ich dann gestern abend ein etwas gesünderes Rezept ausgesucht. Den Apfelkuchen meiner Kindheit: Hefe-Apfelstreuselkuchen. Na gut, aus Zeitgründen (und weil meine Mutter mir das falsche Rezept gemailt hatte) wurde es statt Hefeteig am Ende ein Quark-Öl-Teig. Und ich muss sagen, das ist ein supereinfacher und leckerer Teig!

Man nehme:

150 g Quark mit 6 EL Öl (falls irgendjemand denkt: „Olivenöl ist ja gesünder, also nehme ich das“ – tu’s nicht! man schmeckt es nämlich)  und 6 EL Milch verrühren. 75 g Zucker, 1Pck. Vanillezucker und 1 Prise Salz zugeben. 300 g Mehl mit 1 Pck. Backpulver mischen und zur Quarkmischung geben. Rühren (mit einem Löffel), bis es nicht mehr geht und danach mit den Händen weiterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig auf ein eingefettetes Blech geben und ausrollen. Wenn er zu klebrig ist, die Rolle etwas einmehlen.

Obendrauf kommt Apfelmus (hab ich selbstgemacht: 6 mittelgroße Äpfel reichen gerade eben – einfach mit etwas Wasser und Zucker köcheln, bis es die gewünschte Struktur hat). Meine Mutter tut immer nur Streusel auf die Apfelmusschicht, aber ich wollte diesmal mehr und hab noch Brombeeren (aus dem Tiefkühl, gut abgetropft) darauf verteilt UND zwei Handvoll gehackte Mandeln unter die Streusel gemischt:

150 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz und 100 g Butter zu Streuseln verkneten und die Streusel über der Apfelschicht verteilen. Bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen. Yum!

DSCN6112

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