Superleckere Brombeer-Quark-Torte

Letztes Wochenende habe ich also zum zweiten Mal meinen Geburtstag nachgefeiert. Weil meine ebenfalls eingeladene und ebenfalls Geburtstag habende Schwester den Schokokuchen auf sich nahm, brauchte ich nur einen Kuchen backen. Einen ohne Schokolade, denn, setzt euch schnell hin: mein Schwiegerpapi mag keine Schokolade! Unglaublich aber wahr! Er sagt immer: „Ich esse alles, außer Schokolade und Endivie.“ Letzteres ist wohl auf ein Kindheitstrauma zurückzuführen, weil er seine Mutter auch mal gekochte Endivie aufgetischt hat. Bah! Die ist nur roh im Salat oder im stamppot (Eintopf auf Kartoffelbreibasis) lecker, finde ich.

Wie dem auch sei, es sollte also ein Kuchen ohne Schoki sein. Und nicht zu aufwändig, weil ich den am Vorabend noch schnell backen wollte. Das Rezept aus meinem neuen Backbuch (5 Euro, in der Buchecke des Gartencenters gefunden) erwies sich als sehr brauchbar!

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Es ist mal wieder von einer deutschen Autorin (Holländer backen ja nicht so fleißig), nämlich von Christiane Kührt. Die Originalausgabe heißt Backen für Kinder und ist von GU. In der niederländischen Ausgabe steht die Himbeer-Joghurtquarktorte auf Seite 36; ich habe aber andere Früchte genommen.

Die Torte entsteht in drei Schritten: den Boden backen, die Quarkmasse anmischen und drauf verteilen, und zum Schluss eine Schicht Gelee oben drauf verteilen. Der Boden (aus 60 gr Butter, 100 gr Zucker, 4 großen Eiern und 100 gr Mehl) war zwar schnell gemacht, schmeckte mir aber nicht so gut. Etwas zu fade und schwammig. „Das riecht wie Omelett!“, sagte A., als ich den Boden aus dem Ofen holte. Jedenfalls werde ich nächstes Mal (zu A.’s Geburtstag – er liebt Quarktorten) den Boden aus dem Baileys Cheesecake-Rezept machen, habe ich beschlossen.

Bei der Quarkmasse hatte ich das Problem, dass im Rezept Gelatinepulver benutzt wird, die es hier in Holland aber nicht gibt. Zum Glück gibt es ja Internet. Statt mit 20 g Gelatinepulver habe ich die 200 gr Sommerfrüchte, 250 gr Brombeeren, 150 gr Zucker, 500 gr Magerjoghurt und 200 gr steifgeschlagene Sahne halt mit Gelatineblättern verfestigt. (Hab allerdings schon wieder vergessen, wieviele ich genommen hatte, sorry!)

Für den Guss habe ich dann wie im Rezept steht 1 Pck. Tortengeleepulver (Taartina heißt das hier, vom guten alten Dr. Oetker) mit 2 El Zucker und 250 ml rotem Johannisbeernektar aufgekocht und nach kurzem Abkühlen auf der mindestens 4 Stunden gekühlten Quarkmasse verteilt. Und dann mit ein paar frischen Brombeeren dekoriert, weil der mitdenkende A. ein paar extra gekauft hatte! Sah toll aus, schmeckte toll (sogar meiner kritischen anspruchsvollen Schwiegermutter)… und lässt sich toll variieren. Zu A.’s Geburtstag gibt es eine Variante mit Mango. Über die Geschmacksrichtung des Gelees zweifle ich noch. Vorschläge sind willkommen. Hier aber erstmal ein Foto von der Brombeer-Variante:

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Mjam!

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3 Gedanken zu “Superleckere Brombeer-Quark-Torte

  1. Wie wärs denn mit Maracuja oben drauf? Passt doch gut zu Mango und den Rest kannst du in einer leckeren Maracujaschorle trinken 🙂

  2. Sieht toll aus! Habe da auch noch ein tolles Rezept, mit leckerem Boden- Du erinnerst Dich an meine Waldmeister-Erdbeertorte zu Jonas Erstem Geburtstag? Ich schicke es Dir zu. 🙂

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