Laubbläser – ich liebe sie!

Ja, wirklich wahr! Das war zwar nicht immer so, aber seit ich um 7 Uhr morgens, wenn sie anfangen, draußen rumzulärmen, dank meines humanen lebenden Weckers (kleines doppeltes Wortspiel, hihi) sowieso schon wach bin, sehe ich nur noch die Vorteile der von vielen Leuten verhassten Herbstarbeiter. Die da wären:

  • Sie blasen die Blätter vorm Haus weg. (Ja duh!) Am Donnerstag war es wieder so weit: als ich nach Hause kam, waren Bürgersteig, Parkplätze und Straße wunderbar blattfrei. Wo man morgens noch aufpassen musste, dass man nicht beim ersten Schritt aus der Haustür auf nassen Blättern ausrutscht, und wo irgendwann immer der Moment kam, dass ein Familienmitglied in halb unter Blättern versteckte Hundekacke tritt (über den Wahnsinn, in unserem Viertel einen Hund zu halten und dann nicht mal seine Haufenaufzuräumen, werde ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen, meinem Blutdruck zuliebe)…. nur noch saubere Flächen zu sehen! Die schönen bunten Blätter lassen wir mal lieber im Park.
  • Sie sind eine wunderbare Beschäftigung für kleine Kinder. Während die sonst so herumwirbelnden lieben Kleinen fasziniert vor dem Fenster stehen und den Männern (hab noch keine Laubbläserin gesehen!) beim Blätterwirbeln und den Kehrmaschinen beim Aufkehren zusehen, kann Mama ganz entspannt ihren Kaffee trinken und die Zeitung lesen!
  • Sie nehmen mir die Arbeit ab. Das ist immer gut! Außerdem habe ich im Garten (pardon: Hinterhof) noch mehr als genug Blätter selbst aufzuräumen. Für so eine kleine Fläche liegen da nämlich im Herbst und Winter (und bei „typisch holländischen“ Sommern auch im Sommer) immer überraschend viele Blätter. Die kommen von den großen Bäumen auf dem Platz neben unserem Nachbarhaus, wehen offenbar über den mit zusätzlicher Wohnfläche zugebauten Garten unserer Nachbarn hinweg und fallen dann abrupt (plötzliche Windstille? Magie?) über unserem Grundstück runter. Bei unserer Nachbarin auf der anderen Seite liegen jedenfalls immer nur sehr wenige Blätter. Gemein. Ach naja, wir haben B. im Sommer einen eigenen kleinen Besen gekauft, „darf“ er die ab sofort halt wegfegen, hihi!

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Ein Gedanke zu “Laubbläser – ich liebe sie!

  1. Auch wenn „Blattbläser“ niedlich klang… Mir sind meine „echten“ Fehler (also keine Rechtschreibefehler oder Flüchtigkeitsfehler) etwas peinlich, daher hab ich das mal verbessert. Danke für den Tipp, Kaddy!

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