Wochenende mit Oh-ja-Effekt

Dass das Wochenende nicht allzu entspannt werden würde, wusste ich ja schon vorher. Am Samstag waren wir nämlich zum Geburtstag bei A.s Schwester eingeladen, weil die jüngste Nichte am nächsten Mittwoch 5 wird. Ja, Holländer feiern auch mal vor, wenn das besser in den Terminplan passt. Da sind sie nüchterner als wir Deutsche. Und praktische Geschenke kriegen die meisten auch gern. Ich erinnere mich noch, dass die Freundin von A.s Freund D. Sich mal ernsthaft Fotorollen gewünscht hat…

Egal, zurück zum Wochenende! Ich habe wieder einiges gelernt:

  • Oh ja: Kinder (naja, B. Jedenfalls) spüren es wirklich, wenn ihre Eltern sich gestresst oder gehetzt fühlen – und werden maulig.
  • Ein schönes Enkelkinderfoto von allen 4 Enkeln (eins 1,5 Jahre und 3 zwischen 5-9) für Omas Geburtstag zu machen, kostet Nerven. Vor allem, wenn der Jüngste auf seinen Mittagsschlaf verzichten muss und eins der Mädels total keinen Bock hat.
  • Mein Schwager hat diese Nerven nicht.
  • Wütend rumschreien hilft nicht, wenn die Mädels nicht machen, was sie sollen.
  • Oh ja: Mit einem übermüdeten Kleinkind eineinhalb Stunden im Auto sitzen zu müssen, ist doof.
  • Mein Kind schläft nicht mehr im Auto. Auch doof.
  • Mama muss beim Laub räumen helfen und nicht auf dem Sofa heimlich Smartis naschen Wäsche zusammenlegen. Findet B. Pff.
  • Auch einfache, erprobte Rezepte können ohne Vorwarnung misslingen. Doof.
  • Oh ja: Der Blätterhaufen ist schon nach einem Tag wieder groß genug, um einen Müllsack zu füllen. Pff.
  • Wenn man sein Kind mit seinem Handy spielen lässt und zu faul ist etwas nachlässig damit ist, seinem Kind ständig die Hände zu waschen…ja, dann klebt das gute Stück irgendwann!
  • Mein Sohn ist genauso schreckhaft wie ich (heute hat er sich vor der Eieruhr erschreckt und vor Schreck seine Milch halb ausgeschüttet, als ich ihm die etwas richten wollte, um genau das zu verhindern – seufz).
  • Es ist doch möglich, alleine und ohne Kinderwagen mit B. kurz zum Supermarkt zu gehen, weil man die Milch vergessen hat! Allerdings sucht er sich dann die allerschmutzigsten Pfützen zum drinrumstampfen aus, die er nur finden kann. Hach ja…
  • Wahrscheinlich haben überzeugte Stay-at-home-Moms öfter als ich solche schönen Tage wie es mein heutiger Mamamontag war. So kann ich das auch!

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Meine Männer beim Laubfegen.

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Meine malenden Männer.

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Cappuccino für Mama, Babyccino für B.

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