Kochworkshop mit Kollegen

Gähn! Mann, zum Glück ist Freitag und hab ich auch keine straffen Deadlines. Der Betriebsausflug gestern endete für meine Verhältnisse etwas spät (22:30 Uhr) und Durchschlafen bis 6:15 Uhr war leider nicht drin.

Aber gezellig war’s! Wir haben in einem Privatrestaurant unter dem Kochstudio und Kochutensilienladen De Kombuis in der Twijnstraat (wo es noch viele weitere tolle kleine Läden gibt!) an einem Kochworkshop teilgenommen. (Aus diesem Laden kommt übrigens mein 1-Personen-Teeset aus diesem Post!) Meine trinklustigen Kollegen fingen gleich mit Wein an (bis auf unseren Franzosen, der lustigerweise keinen Wein mag (!) und Bier trank), ich bestellte mir ein Wasser, weil ich noch vom Radfahren etwas außer Atem war. Ich änderte die Bestellung aber sofort in „ein Spa Rood„, denn ich wollte ja gar kein stilles Wasser, sondern Sprudelwasser. In Deutschland kriegt man Sprudelwasser, wenn man „Wasser“ bestellt, oder? Hier in Holland kriegt man dann stilles Wasser..

Egal, zurück zum Workshop. Wir teilten uns in 2er-Team auf, um die vier Vorspeisen, zwei Hauptgerichte und eine Nachspeise zuzubereiten. Diesmal gab es zum Glück richtige Rezepte – als wir da vor 5 Jahren schon einmal einen Workshop gemacht haben, musste ich mir aus einem Berg unterschiedlichster Tomatensorten eine Vorspeise ausdenken, pff! Das fand ich doof. Ich hab zwar nichts gegen kreativ Kochen, aber für eine ganze Kollegengruppe? Nee.

Weil ich keinen Bock darauf hatte, an einem heißen Herd/Ofen zu stehen (mir war warm und ich war müde), blieb ich in der Vorspeisenecke hängen und landete….. beim Thunfisch-Carpaccio! Nun müsst ihr wissen, dass wir beim letzten Mal auch etwas mit Thunfisch hatten und ich meine Kollegen damit beeindruckt hatte, dass ich den nicht lecker fand. Ich mag Thunfisch nun mal nicht. Kollegin J., die den diesjährigen Workshop arrangiert hatte, hat mich schon die ganze Woche damit geärgert, dass sie extra für mich einen Berg Tomaten und Thunfisch bestellt hätte. Sie musste daher auch voll lachen, als sie mich mit G. an diesem Carpaccio arbeiten sah, hihi!

Da die Zutaten vorab schon abgewogen und in Schälchen verteilt worden waren, waren zumindest G. und ich schnell klar. Nur das Schneiden des Thunfisches dauerte etwas länger, denn es ist ganz schön schwierig, fast rohen Fisch in feine Scheiben zu schneiden und dabei der Neigung zu widerstehen, das Messer nach unten zu drücken, und stattdessen wirklich nur durch Schneidebewegungen Scheibchen zu schneiden! Aber am Ende waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden:

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Kurz angebratenes Thunfisch-Carpaccio mit Pfefferrand, auf Seegras und mit Wasabi-Mayonnaise, Sojasoßen-Ingwersirup-Dressing und Kapuzinerkresse serviert. So finde sogar ICH Thunfisch lecker!

Die anderen Gerichte waren auch sehr lecker und es war insgesamt sehr lustig! Nun sagt A. sowieso immer, ich hätte so tolle Kollegen, aber mit Alkohol werden die noch lustiger, haha! Wir wurden immer alberner und lauter! Herrlich, so ein kind- und haushaltfreier Abend! Hier ein paar Eindrücke:

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Und jetzt hab ich Nachdurst. Nach gerade mal drei Gläsern Weißwein….! Wie gern hätte ich jetzt eine schöne, kühle Apfelschorle!

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