Mama muss modischer sein

Also, jedenfalls was die eigene Kleidung betrifft. Mein Mini-Kaaskop kann sich nicht über zu unmodische Kleidung beschweren, finde ich.

Ich bin ein wenig zum Klischee geworden: da gehe ich  mal shoppen, und was kaufe ich? Klamotten für den Kleinen anstatt für mich! Dabei benötigt meine Garderobe dringend ein Make-over. Nicht, dass da nur noch total unmodisches Zeug drinhängt. Aber irgendwie sind meine T-Shirts in der Länge geschrumpft, und zu kurze T-Shirt sind irgendwie nicht der Hit, wenn man so gebärfreudige Hüften hat wie ich. Und ich habe einfach zu wenig gut sitzende sneakerfreundliche Jeans.

Neben all den anderen Dingen auf meiner to-do-Liste steht ab sofort also auch: Kleiderschrank-Aktualisierung. Leichter gesagt, als getan, denn ich habe weder Zeit noch Lust zum Klamottenkaufen (vor allem Hosenkaufen), aber dafür hohe Ansprüche. So sollte meine Wunsch-Jeans sandkastensicher sein (=beim Hocken und Sitzen darf man nicht den Popo sehen können), bauchfreundlich (auch wenn mein Post-Baby-Bauch ziemlich bescheiden ist), an der Taille nicht zu weit aber weit genug für meine Hüften (ohne Kneifzangeneinsatz) und einigermaßen modisch (also z.B. auch wieder nicht zu hoch in der Taille). Ich will ja schließlich nicht wie eine „typische Mutti“ aussehen, die beim Tauschen ihrer Dessous gegen Still-BHs ihr Interesse für modische Kleidung auch gleich abgelegt hat.  Es ist schon schlimm genug, dass ich an meinem Mamamontag manchmal (also: selten!) olle Jeans anziehe und meine Haare etwas vernachlässige, weil ich sowieso den größten Teil des Tages mit B. alleine bin.

Ach ja, die Jeans darf außerdem nicht zu lang sein (das bin ich schließlich auch nicht), oder gerade doch, sodass ich die Kurzlänge nehmen kann, ohne dass die dann so gerade eben zu kurz ist. Das Problem hatte ich schon öfter, daher habe ich Hosen, zu denen ich Absatzschuhe tragen muss, und Hosen für flache Schuhe (=praktisch für Mamis von kleinen Schlingeln). Und jetzt brauche ich also mehr Jeans für flache Schuhe, die den oben genannten Anforderungen entsprechen.

Nun werdet ihr natürlich rufen: „Warum shoppst du nicht einfach online!?“ Macht doch schließlich jeder. Aber Online-Shopping mag ich nicht so, denn wenn man nicht weiß, ob etwas groß oder klein ausfällt, ob die Farben stimmen, wie sich der Stoff anfühlt usw., muss man mehrere Größen/Farben bestellen, das meiste passt sowieso nicht oder gefällt nicht, und dann muss man alles zurück zur Post bringen… Darauf habe ich keinen Bock. Und seit ich mal gelesen habe (z.B. hier), dass Online-Shoppen eigentlich total umweltunfreundlich ist, halte ich mich sowieso bewusst etwas zurück.

Und weil ich lieber „echt“ shoppe und das schon viel zu lange nicht gemacht habe, bin ich morgen mit meiner Schwester verabredet und werde die Mission „neue Garderobe“ in Angriff nehmen! *freu*

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