7 Tage – 7 Bilder

Eine krankhafte Woche war’s, nicht nur, weil meine Männer krank waren! Hier mein Wochenrückblick in 7 Bildern nach einer Idee von Frische Brise:

Am Montag war wie immer Mamamontag. Morgens warteten wir gespannt auf die Männer mit dem Müllauto:

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Danach ging’s wie gesagt ab zum Arzt, der die Mittelohrentzündung bestätigte und Ohrtropfen verschrieb. Den Rest des Tages verbrachten wir mit nichts besonderem – einkaufen, mit Duplo spielen, draußen spazieren gehen, das übliche halt.

Am Dienstag waren der große und der kleine Kaaskop, wie ebenfalls gesagt, krank. Daher gab’s abends nur etwas einfaches, das immer reingeht: Nudeln mit ein bisschen Tomatensoße.

Am Mittwoch arbeitete ich zuhause, war der große Kaaskop immer noch krank und konnte der kleine Kaaskop zum Glück wieder für ein paar Stunden in die Kita. Abends gab’s eins unserer immer-lecker-Rezepte: kinderfreundliches Nasi Goreng, mjam!

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Am Donnerstag hatten wir einen Termin beim Hypothekberater. Leider war der große Kaaskop immer noch etwas kränklich, sodass er sein Männeressen doch absagte. Glück im Unglück für mich: so konnte ich doch noch zum Abschied meines Lieblingskollegen! Das freute mich sehr, und mein Lieblingskollege hat sich auch gefreut, mich noch einmal zu sehen. Im Zug nach Hause war ich etwas traurig, denn ich werde meinen Lieblingskollegen sehr vermissen. Er hatte immer gute Laune, man konnte toll mit ihm rumalbern, er ist ungefähr in meinem Alter und überhaupt sorgt er meistens für gute Stimmung im Büro. (Klingt fast, als müsste A. sich Sorgen machen. Aber nee. Der Lieblingskollege ist gebunden – und obendrein schwul.)

Am Freitag gähnte mir sein leerer Schreibtisch entgegen, *schluck*.

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Am Samstag wollten wir uns einen schönen Familientag machen, aber unsere Waschmaschine machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Verbindung zwischen Waschpulverbehälter und Trommel war offenbar verstopft – anstatt in die Trommel strömte das Wasser, VIEL Wasser (!) direkt auf den Küchenfußboden! Horror! Wir schmissen in Panik alle Küchenhandtücher und sonstiges Textil, das wir in der Küche fanden, in die 2 cm tiefe Pfütze, bevor wir endlich den Strom und damit die Maschine abschalten konnten. Ganz toll, diese modernen Maschinen ohne (Not-)Aus-Knopf. Als nach einem offensichtlich fehlgeschlagenen Reparaturversuch des großen Kaaskop wieder die halbe Küche unter Wasser stand, war unser Tag nicht mehr zu retten. Versucht haben wir es noch: nach dem Besuch beim Waschsalon, um sämtliche Handtücher, die wir besitzen, zu waschen und zu trocknen,

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gönnten wir uns ein Bagel-Mittagessen bei Bagels&Beans. Lekker!

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Der Mittagsschlaf des kleinen Kaaskop misslang auch, schließlich steckte sein Schlafkumpel noch in der Waschmaschine. Vielleicht wird B. aber auch langsam einfach nur zu alt für einen Mittagsschlaf. Immerhin gelang es A. doch noch, die verstopfte Verbindung freizustochern, und auch wenn ich ängstlich vorsorglich zu Eimer und Tüchern griff, sobald ich hörte, dass das Wasser lief, ging beim nächsten Durchlauf alles gut. Puh, meine Nerven! Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Laminat sich nicht verzieht – das können wir so kurz vorm Hausverkauf gar nicht gebrauchen!

Der sch… Samstag wurde zum Glück durch den sehr entspannten, schönen Sonntag ausgeglichen. Die Sonne schien, wir radelten nach dem Frühstück zu einem anderen Stadtpark als unserem und stellten fest, dass der Streichelzoo und der Spielplatz dort wirklich klasse sind! Vor allem die Kaninchen fand der kleine Kaaskop interessant; rein in den Stall zum Streicheln (das war erlaubt) wollte er aber nicht. Der kleine Schisser. Es war arschziemlich kalt draußen, aber die Sonne schien was das Zeug hielt! Und deshalb fiel mir im Park ein Gedicht über Gras auf, das in den Hauptweg eingelassen war. Straßenpoesie – sowas mag ich!

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Trotz ausgiebigem Rumrennen im Park war der kleine Kaaskop nicht müde genug für seinen Mittagsschlaf. Naja. Deshalb durfte er mir beim Backen zugucken, denn ich wollte unbedingt ein Brownie-Rezept ausprobieren. Nächste Woche ist nämlich die alljährliche 2-tägige Unternehmenszusammenkunft in Frankreich, und ich habe mich für den Nachtisch eingetragen. Das Rezept (wird demnächst gepostet) war ein Volltreffer: supereinfach undvoll LEKKER!

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Und so haben wir die durchwachsene Woche doch noch schön und entspannt (ick würde fast sagen: lekker) abgeschlossen.

Ein paar Wochenenderkenntnisse möchte ich aber noch hinzufügen:

  • A. und ich haben mit elektrischen Apparaten wirklich irgendwie immer Pech! Wenn ich das nächste Mal etwas neues anschaffen muss, das mit Strom funktioniert, frage ich jemanden, das für mich zu kaufen!
  • Wenn in der Betriebsanleitung Waschpulver empfohlen wird, heißt das nicht, dass die Waschmaschine das mag. Wir steigen jedenfalls vom Öko-Waschpulver wieder auf Flüssigwaschmittel um.
  • Der Griftpark ist schöner als ich mich aus unseren noch kinderlosen Tagen erinnerte.
  • B. mag Kaninchen, traut sich aber nicht, sie zu streicheln.
  • Das in A.’s Firmenwagen eingebaute Navi hat eine SD-Karte, die von Kindern herausgenommen werden kann. Wir fanden sie nach langem Suchen in der Schiene zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole.
  • Ein übervolles Mamaportemonnee bietet hervorragende Beschäftigungsmöglichkeiten für Kleinkinder.
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