Wie eine tolle Bastelidee den Bach runterging

Auf der Expat-Kindergeburtstagsparty neulich hatte ich im Wohnzimmer eine schöne Bastelidee entdeckt, ein simpel zu machendes und süßes Bild zum Verschenken an liebe Menschen. Da der kleine Kaaskop nach seiner Ohr-OP letzte Woche ein paar Tage drinnenbleiben musste, nutzte ich die Gelegenheit, das mal auszuprobieren. Schließlich hatte sein Onkel bald Geburtstag und ich alles Material im Haus: eine Hobby-Leinwand (z.B. 20×20), Farben (Finger-, Wasser- oder Acrylfarben) und etwas Malerkrepp oder Washi-Tape/Maskingtape.

Die Idee ist folgende: man klebt mit dem Tape den Namen des „Empfängers“ auf die Leinwand und das Kind lebt sich mit den Farben aus. Anschließend entfernt man das Tape et voilà: der Name leuchtet einem vor einem kunterbunten Hintergrund entgegen. Noas Papa hat sich bestimmt über sein „Dada“-Bild in zarten Rosa- und Lilatönen gefreut. Aber ob Onkel S. über sein Bild so happy sein wird?

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Nein, glaube ich auch nicht!

Aber da leicht zu erkennen war, wo der Fehler lag, haben wir es nochmal versucht. Diesmal habe ich dem kleinen Kaaskop nicht die ganzen Farbtöpfe hingestellt, sondern nur eine kleine Menge Fingerfarbe. Er hatte nämlich mit dem Finger bis auf den Boden der Tiegel gelangt und dann richtig dicke Klekse auf die Leinwand geschmiert. Bevor er dann auch noch alles mit der flachen Hand großflächig zu einer Farbe vermischte, sah das gar nicht mal so misslungen aus. („misslungen“ in Mamas Vorstellung, nä! B. machte das Ganze Spaß, er bastelt gerne.) Aber danach konnte ich nicht mehr mal sehen, wo das Tape war, deshalb hab ich mit einem Plastiklöffel etwas Farbe wieder weggekratzt. Dadurch entstanden auch hübsche Reliefs, durch die man hier und da eine andere Farbe durchschimmern sah.

Beim zweiten Versuch nahm ich Malerkrepp, aber da das etwas breiter war, passten nicht alle Buchstaben drauf, deshalb hab ich die Vokale weggelassen. Erhöht auch den „Kunst-Faktor“, haha! Auch diesmal ging es anfangs ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

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Doch als dann wieder großflächiger geschmiert wurde, habe ich mich im Interesse der Ästhetik des Ergebnisses eingemischt und mit anderen Farben mehr Vielfalt auf die Leinwand getupft. Am Ende kam das hier dabei heraus:

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Immer noch nicht ganz, was mir vorschwebte, aber gar nicht mal so schlecht, oder? Und ach, wer weiß, vielleicht hat bei Noas schönem Bild ja auch jemand anderes seine Hand im Spiel gehabt…

 

 

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