7 Tage – 7 Bilder

Hier kommt wieder mein Wochenrückblick in 7 Bildern nach einer Idee von Frische Brise.

Am Montag haben der kleine Kaaskop und ich ein wenig gebastelt. Der Aufwand meinerseits stand natürlich wieder in keinem Verhältnis zum Ergebnis und der tatsächlichen Beschäftigungsdauer des kleinen Mannes. Aber was soll’s, ihm hat’s Spaß gemacht!

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Später haben wir noch zusammen die verblühten Narzissen gegen neue boemes (bloemen=Blumen) ausgetauscht und ordentlich angegossen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es am nächsten Tag so regnen würde…

Am Dienstag hat der große Kaaskop neue Fahrradtaschen für mich gekauft, die gerade im Angebot waren. Und gleich dran gemacht! (Nachdem ich ihm den Schlüssel für den diebstahlsicheren Fahrradsitz suchen musste, der beim Dranmachen im Weg war – und ihn auf Anhieb fand. Im Gegensatz zu ihm, denn er kann wirklich nicht suchen!) Ich freu mich sehr, dass ich jetzt wieder Fahrradtaschen am Rad hab, die sind sooo praktisch!

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Abends musste der große Kaaskop noch zum Erste-Hilfe-Kurs für Eltern, sodass ich nach dem vom kleinen Kaaskop erfolgreich in die Länge gezogenen Insbettbringen alleine spülen und hunderte 13 Brote für den nächsten Tag schmieren musste. Pff. Dafür konnte ich ungestört internetten.

Am Mittwoch wählte der kleine Kaaskop überraschend sein neues gelbes „Osterküken-T-Shirt“ von Polarn o. Pyret aus den angebotenen Klamotten aus. Er freute sich wie ein Schneekönig, dass er es anziehen durfte. „Osterküken! Oh ho!“ rief er ein paar Mal superhappy. Am Abend entdeckte er ein neues Spielzeug: meine Mini-Luftpumpe, die ich aufgrund des desolaten Zustandes meines stationsfiets immer dabei hab, wenn ich zur Arbeit pendle. (Ein stationsfiets ist ein „Bahnhofsfahrrad“ = olles Rad, das die Mühe des Klauens nicht wert ist und sich daher ausgezeichnet dazu eignet, am Wochenende an einem schlecht bewachten Bahnhof auf den nächsten Arbeitstag des pendelnden Besitzers zu warten.) Er lief den Rest des Abends luftpumpend durch’s Wohnzimmer und hätte das Ding am liebsten mit in die Badewanne genommen…

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Am Donnerstag nichts besonderes, Arbeit und das übliche Abendritual halt. Weil der kleine Kaaskop etwas knatschig war und ich genervt, durfte er die Connie-DVD gucken, während ich Essen kochte. Wieder ein neues Wort gelernt: Osterhase.

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Am Freitagabend Comfort Time mit Baileys, paaseitjes (Schokoladenostereiern) und einer Folge Downton Abbey. Oh, und der große Kaaskop hat mir spontan Tulpen mitgebracht (eine besonders großblütige Sorte).

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Am Samstag hatten wir einen topdag (super Tag)! Die Sonne schien, alle waren entspannt und gut gelaunt, nachmittags gab’s Kaffee und Kekse im Park und es wurde natürlich gespielt. Weil seit dem 1. April das Wasser auf dem Spielplatz wieder läuft und der kleine Kasskop natürlich gleich mit Schuhen an im „Brunnen“ stand, durfte er barfuß rumlaufen, bis die Sonne seine Socken wieder getrocknet hatte.

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Am Sonntag gingen wir wie geplant zum Familienschwimmen. Am Anfang wollte der kleine Kaaskop auch nicht ins große Becken, wo mit viel Gerausche so ein Wasserfallpilz lief und laute Musik gespielt wurde. Also plantschten wir erstmal eine Weile im Babybecken, in dem auch Wasserspielzeug rumlag. Als er dann „aufgetaut“ war, gingen wir noch „richtig“ schwimmen und auf die Wasserrutsche. Eigentlich wollte ich da ja alleine runter, aber als ich zum zweiten Mal anstand, kam erst ein anderer Junge aus B.’s Kita-Gruppe mit seinem Papa die Treppe hoch, und dahinter der kleine Kaaskop mit seinem.  Also rutschten wir zusammen, und es schien ihm zu gefallen, denn er wollte sofort nochmal! Nach dem Schwimmen war der kleine Mann so k.o., dass er, als ich ankündigte, er solle erstmal ein kleines Schläfchen machen, sagte: „Nee. Grote slapie!“ (Nein, großes Schläfchen!) Und dann schlief er tatsächlich fast 2,5 Stunden… Danach ging es noch auf den Spielplatz und abends gab es Pfannkuchen, mjam! Seit ich nach Holland „importiert“ worden bin, esse ich die statt mit Marmelade oder Nutella am liebsten in der Version appel-spek: mit eingebackenen Speck- und Apfelscheiben und dann lekker viel stroop (Sirup) obendrauf. Klingt erstmal komisch, ist aber sooooo lecker!

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Das war unsere Woche. Und diesmal gibt’s auch wieder ein paar Wochenenderkenntnisse:

  • Schwimmen gehen ist teuer: 11 Euro Eintritt für alle 3, zwei Cappuccino und zwei tosti’s (gegrillter Toast mit Schinken und geschmolzenem Käse) = 20 Euro. Tschacka!
  • Man ist nie zu alt für Wasserrutschen.
  • Bevor ich den kleinen Kaaskop zum peuteroverlevingszwemmen anmelde, gewöhnen wir ihn lieber erst wieder ans Schwimmbad.
  • Das Wort „Chamäleon“ gehört wirklich zum aktiven Wortschatz des kleinen Kaaskop!
  • Alle lieben Conni – auch mein kleiner B.!
  • Wenn ich will, dass der kleine Kaaskop seinen Teller leer isst, muss ich offenbar Pfannkuchen mit Apfelmus und Rosinen servieren.
  • Ich habe wohl doch etwas mütterliche Intuition: anstatt mich drauf zu verlassen, dass der große Kaaskop wie immer das Treppengitter hinter sich  zugemacht hatte, stand ich doch lieber schnell vom Bett auf und ging gucken. Da stand der kleine Kaaskop 10 cm vor der Death Trap,oh Schreck!
  • Ich sollte wirklich eins meiner Zeitschriftenabos kündigen, der Stapel ungelesener Zeitschriften wird immer höher..

 

 

 

 

 

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