Teile meines Lebens – gesungen

Zurzeit erkenne ich häufiger Übereinstimmungen zwischen meinem Leben und… Texten von Rolf-Zuckowski-Liedern!

Am Wochenende muss ich morgens regelmäßig an das Lied „Papi, wach auf“ denken, nur dann halt in der Mama-Version: „PapaMama, wach auf! PapaMama, wach auf! Wenn unser Papi unsre Mami aufstehn soll, das müsstet ihr mal sehn: erst braucht ersie zehn Minuten, um sich nochmal umzudrehn. Dann gähnt ersie wie ein Löwe, dass das ganze Haus erbebt, und zieht die Decke nochmal hoch, bevor ersie sich erhebt!“ Oder diese Strophe aus „Du schaffst mich“: Du bringst mich morgens schon auf Trab, weißt, wann ich aufzustehen hab, du schaffst mich!“ Erinnert mich sehr an letzten Montag, als mir eine kleine Hand das Augenlid hochzog und jemand um seinen Schnuller herum nuschelte: „Mama! Ogen open! Opstaan!“ (Mama, Augen auf! Aufstehen!)

An den Abenden ist das Lied „Meine Mami“ sehr passend, vor allem diese Textstellen: „Meine Mami, die ist wirklich nett. Jeden Abend bringt sie mich zu Bett. Aber dreimal komm ich wieder raus. Denn ich weiß, das hält sie spielend aus!“ Über den letzten Satz zweifle ich allerdings. Ob ich das aushalte, meine ich. Tatsache ist, dass der kleine Kaaskop mich wirklich absichtlich noch ein paar Mal zurückruft. Sonst würde er ja nicht beim dritten (und letzten) Mal so frech grinsen! Es soll ja Eltern geben, die gegen Gitterbette sind, aber ich persönlich bin froh, dass der kleine Kaaskop noch in einem schläft. Mir graut ein bisschen vor dem Tag, an dem er dafür zu groß ist oder Rauskletterversuche unternimmt…

Auch für tagsüber bietet dieses Lied Bekanntes: „Meine Mami hat’s nicht leicht mit mir, aber ich hab’s auch nicht leicht mit mir!“ Ich sag nur: Trotzphase! Manchmal könnte ich den kleinen Mann ja wirklich „hinter die Tapete kleben“, wie man hier in Holland sagt (achter het behang plakken; so nach dem M0tto: aus den Augen, aus dem Sinn?!), und weil bei mir dann manchmal alle Sicherungen durchbrennen, ist das für den eigenwilligen kleinen Kerl halt auch nicht schön.

Aber wie das so ist mit dem Leben: jeder Nachteil hat einen Vorteil (frei übersetzt nach einer berühmten Aussage von Johan Cruijff („ieder nadeel heb z’n voordeel„), dessen skurrile Aussagen sogar eine eigene Sprachbezeichnung bekommen haben, das Cruijffiaans– und nein, ich kann diesen Namen nicht 100%ig korrektaussprechen!). Zum Glück klingen nämlich auch diese Textstellen sehr bekannt (quasi wie Musik in meinen Ohren, haha!):

„Meine Mami ist mein Kuscheltier, und am liebsten schmuse ich mit ihr. “

„Ohne dich wär’n viele Tage einfach so vorbeigerauscht, auch wenn nicht nur die Sonne schien, ich hätte nie getauscht! (…) Ohne dich hätt ich im Leben nie erfahren, wie es ist, mit dir zu fühlen, dass du glücklich bist.“

„Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst!“

So ist es, danke, Rolf!

 

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