7 Tage – 7 Bilder

Auch diese Woche gibt es wieder einen Wochenrückblick in 7 Bildern nach einer Idee von Frische Brise. Ich mach das zu gerne, um eine Woche auszulassen!

Am Montag hatten der kleine Kaaskop und ich einen sehr entspannten Mamamontag. Er hatte ja ausnahmsweise auch bis 8.15 Uhr geschlafen, sodass wir beide ziemlich ausgeschlafen waren! Es war recht schönes Wetter und um kurz nach 10 radelten wir zu einer „Kollegin“ aus dem Schwangerschaftskurs, die vor 2 Monaten ihr zweites Kind gekriegt hat. Ihre Tochter war zwar in der Kita, aber der kleine Kaaskop beschäftigte sich gut mit ihrem Spielzeug, während wir Mamas Kaffee tranken, beschuit met muisjes aßen und quatschten. Beschuit met muisjes isst man hier in Holland traditionsgemäß, wenn ein Baby geboren wird. Es ist runder Zwieback mit zuckerglasierten Aniskügelchen (rosa-weiß oder blau-weiß), sehr, sehr lecker! Außer einem Body Größe 74  und einem deutschen Kinderbuch für Babies (die Mutter des Babies ist halb deutsch, halb italienisch und wohnt seit 10 Jahren in den Niederlanden; der Vater ist halb italienisch, halb niederländisch) brachte ich einen Stapel gut erhaltener Babyklamotten vom kleinen Kaaskop mit, denn Jungsklamotten hatte Freundin S. noch nicht viele.

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Am Dienstag und Mittwoch Arbeit und Kita, nix besonderes.

Am Donnerstag war mein erster Tag von vier Wochen täglich 3 Liter Wasser trinken. Eine Freundin hat mich über Facebook dazu eingeladen, an ihrem hier inspirierten Selbstversuch teilzunehmen. Warum eigentlich nicht? Kräutertee zählt mit, und ich trinke eh schon viel Wasser und Tee auf der Arbeit.

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Die 3 Liter waren daher keine große Herausforderung. Jedenfalls an Arbeitstagen. Bin gespannt, ob es was bringt!

Am Freitag hatte der große Kaaskop weniger Glück als ich am Montag: der kleine Kaaskop kam schon um kurz vor 6  zu uns ins Bett gekrochen und schlief natürlich dort nicht weiter, weil ich um viertel nach 6 aufstehen musste. Trotzdem hatten die beiden einen entspannten Tag mit u.a. einem schönen Nachmittag bei Freunden in Amsterdam. Abends wurde dann noch ein wenig gepuzzelt.

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Am Samstag waren wir mit einem befreundeten Paar und ihren zwei Töchtern zum Museumbesuch verabredet. Ja richtig: ein Museumbesuch mit 3 Kindern unter 4. Aber wir wollten ja schließlich ins Nijntje-Museum (Miffy). Das war sehr schön und auch der anschließende gemeinsame Lunch in einem Café war recht entspannt. Aber dazu schreibe ich bald einen eigenen Post.

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Auf dem Rückweg probierten wir die neue Eisdiele bei uns um die Ecke aus. Eisdielen sind leider rar hier in Holland, und die alte war offenbar vor ein paar Monaten pleite gegangen. Das Eis des neuen Inhabers finden wir leider weniger lecker. Dafür fand ich im Zeeman nebenan ein tolles Shirt für den kleinen Kaaskop (in der Modefarbe des kommenden Herbstes: Senfgelb).Und weil das Töpfchentraining so gut läuft (siehe unten), kaufte ich ein paar weitere Unterhosen in Größe 98.

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Am Sonntag hatten wir trotz Regenwetter noch so einen entspannten Tag. Da wir sowieso fast den ganzen Tag drinnen waren, durfte der kleine Kaaskop erst in seiner Trainingsunterhose (innen Frottee, außen beschichtet)und dann in einer richtigen Unterhose rumlaufen. Und was soll ich sagen? Bis auf das poepie, das er nur durch einen versteinerten Gesichtsausdruck ankündigt und das wir deshalb nicht rechtzeitig bemerkten, machte er fast alles ins Töpfchen! 7 Aufkleber hat er sich an diesem einen Tag verdient, der große kleine Mann! Er kann offenbar auch schon einhalten, denn nach dem ersten kleinen nassen Fleck in der Unterhose rief er immer: „Ik moet op het Töpfchen!“und dann kam der rest auch, wenn er drauf saß. Ich bin gespannt, wie das morgen am Mamamontag läuft; wenn das so weiterginge, wär das ja echt super. (Beim poepie-machen hatte er übrigens zum Glück gerade eine Windel an, weil wir einkaufen gewesen waren.)

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Am Nachmittag wurden wir klatschnass, als wir wichtige Post zum Briefkasten brachten: der große Kaaskop hatte am Donnerstag Post vom Landkreis Osnabrück bekommen -oha! Offenbar hatte er auf der Rückreise aus unserem Ostseeurlaub den Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Es war erstmal nur ein Formular, auf dem er seine Personalien eintragen musste und ankreuzen sollte, ob er den Verstoß gegen die deutsche Straßenverkersordnung zugibt oder nicht. Dank Bußgeldrechner im Internet wissen wir aber schon ziemlich sicher, dass ihn der Spaß wahrscheinlich 75 Euro kosten wird… Später skypten wir noch mit dem Opi in Deutschland, und danach holte ich noch mal die Fingerfarben für den kleinen Kaaskop raus, dieses Mal aber ohne Frust o.Ä.! Dank eines Tipps einer Freundin hatte ich etwas Farbe in einen alten Eierkarton getan, sodass der kleine Kaaskop nicht mehr Farbe auf einmal nehmen konnte, als mir lieb war. Und mir war eingefallen, dass ich ja noch Tapetenreste aufbewahrt hatte. Die klebte ich mit Masking Tape (Washi-Tape) auf der Wachstischdecke fest et voilà: Malspaß vom Feinsten. Zusammen haben wir so in aller Harmonie drei farbenfrohe Bilder gemalt.

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Das war unsere Woche. Demnächst also ein Post zu unserem Besuch im Dick-Bruna-Huis alias Nijntje-Museum. Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart!

 

 

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