Mein Beitrag zur Blogparade „Warum Väter so wichtig sind“

Wiebke von Verflixter Alltag hat zur Blogparade #Paparade aufgerufen – da mache ich doch gerne mit!

Sie ruft alle Mama-Bloggerinen dazu auf ihre Erfahrungen mit dem Vater aufzuschreiben. Wo unterstützt er die Mutter im Haushalt, in verschiedenen Lebenssituationen? Warum ist der Vater so unverzichtbar? Was bringt er in die Familie ein? Auch die Sichtweise der Papas ist gefragt: wo seht Ihr Euren Beitrag? Wo habt Ihr das Gefühl, dass Ihr Eure Familie tatkräftig unterstützen könnt und wo weniger?

Hier also meine Gründe, warum der große Kaaskop für den kleinen (und mich!) so wichtig ist:

  • Weil er von Anfang an voll mitangepackt hat, auch in meinen 6 Monaten Elternzeit, in der ich oft mit den Nerven am  Ende war, wenn er nach einer wenig schlafreichen Nacht und seinem Tag im Büro nach Hause kam.
  • Weil er mittlerweile mehr Kackwindeln gewechselt hat als ich, trotz der 6 Monate Elternzeit meinerseits.
  • Weil er sich im Gegensatz zu mir kaum davon beeinflussen lässt, was andere von seinen Erziehungskompetenzen denken. Und den kleinen Kaaskop deshalb ungeniert seinen Spaß nicht verdirbt, auch wenn der dann halt laut lachend durch den Supermarkt rennt. Oder andere Sachen macht, die mir peinlich sind (lautes Kind=ungezogenes Kind=schlechte Mutter, oder?)
  • Er viel öfter als ich aktiv mit dem kleinen Kaaskop spielt. Der kleine Kaaskop ist sein Hobby, ich brauche irgendwie mehr Me-time. (Was jetzt natürlich NICHT bedeutet, dass ich selten mit ihm spiele!)
  • Weil er sich um die langweiligen Finanzen, Versicherungen usw. unserer kleinen Familie kümmert.
  • Weil er mindestens 50% des Haushalts übernimmt. Und wenn ich ehrlich bin: in der Regel tut er sogar viel mehr als ich.
  • Weil er am Papatag viel mehr schafft als ich am Mamatag (Einkaufen, Haushalt, usw.). Er nimmt sich was vor und macht das dann. Ich lass dem kleinen Kaaskop zu sehr seinen Willen und bin am Ende gefrustet, weil ich nichts von meinen Plänen durchgeführt habe, auch wenn es sich dabei nur um „direkt nach dem Mittagesen gehen wir in den Park und bleiben da bis 17 Uhr“ handelt.
  • Weil er als Mann dem kleinen Kaaskop beibringen kann, wie man richtig im Stehen pinkelt. (Erst vor Kurzem passiert: ich wollte den windellosen kleinen Kaaskop in seiner Not im toilettenlosen Park gegen einen Baum pinkeln lassen, wusste aber gar nicht richtig, wie das geht – ja, lacht ihr nur! Verdammt kurz, der Pipimatz von einem Zweijährigen…)
  • Weil er nicht nur bei abenteuerlichen Kapriolen auf dem Spielplatz oder im Haus gelassen bleibt, sondern auch, wenn der kleine Kaaskop mal krank ist. Ich krieg dann immer sofort die Krise und stelle mir das Schlimmste vor.
  • Weil es meistens er ist, der von der Arbeit frei nimmt, wenn der kleine Kaaskop nicht in die Kita gehen kann. Mein Job bringt zu viele Deadlines mit sich und ich kann mangels Kollegen selten was delegieren.
  • Weil es meistens er ist, der nachts aus dem Bett steigt, um den versusten Schnuller zu suchen oder um den kleinen Kaaskop nach seinem Besuch im Elternbett (nix Familienbett – das ist, außer am Sonntagmorgen und bei Krankheit, Mamas und Papas Bett!) wieder ins eigene zurück zu bringen.
  • Weil er es merkt, wenn ich dringend me-time brauche, und mich dann zum Shoppen oder Kaffeetrinken in die Stadt schickt, während er den kleinen Kaaskop bespaßt.
  • Weil er es nicht schlimm findet, wenn er an „meinen“ Kita-Tagen morgens später ins Büro aufbricht, damit er den kleinen Kaaskop schon mal anziehen und ich in Ruhe duschen kann.
  • Weil er ein zweites Kind möchte (diesen Punkt habe ich ungeniert weil wahr von Wiebkes eigener Liste geklaut!).
  • Weil er sich am deutschen Sonntag bemüht, Deutsch mit dem kleinen Kaaskop zu reden, damit das mit der zweisprachigen Erziehung klappt.

So, mehr fällt mir jetzt erstmal nicht ein. Ich werde mich erstmal durch die anderen Paparade-Beiträge lesen, bin gespannt, wie viele Gemeinsamkeiten es da gibt!

 

Advertisements

3 Gedanken zu “Mein Beitrag zur Blogparade „Warum Väter so wichtig sind“

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Traum-Kaaskopp. Er ist wirklich ein großartiger Mann und Vater. Das kann ich aus persönlichen Beobachtungen nur bestätigen. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s