Auf ins Mädelswochenende in Valencia!

Ich bin dann mal weg! Denn über Pfingsten fliege ich mit einer Freundin nach Valencia, juchu! Wir hatten bei unseren viel zu seltenen Mädelsabenden schon öfter beschlossen, dass wir unbedingt mal zusammen einen Städtetrip machen müssen, ohne Mann und BrutKinder, aber das verlief sich immer im Sande. Vor ein paar Wochen haben wir dann endlich relativ kurzentschlossen gebucht! Berlin stand auf der Shortlist, aber die Zugfahrt war uns zu teuer, und da meine Freundin L. auch Valencia auf ihrer Wunschliste stehen hatte und ein Wahnsinnsangebot entdeckte, fliegen wir Freitag also ins „neue Barcelona“!
Nun bin ich keine unglaubliche Sonnenanbeterin (eher im Gegenteil) und ich brauche nach den vielen freien Tagen wegen Ostern, Königstag und Himmelfahrt auch nicht unbedingt eine Auszeit, aber meine letzten kindfreien Tage sind lange her und in Valencia kann man offenbar auch sehr gut shoppen!
Hach, ich freu mich drauf! Besonders auf:
  • drei Nächte hintereinander durchschlafen (ohne dass mir jemand einen Arm übers Gesicht haut, mich ins Kreuz tritt oder mault, wenn ich mich mal umdrehen möchte)
  • drei Tage hintereinander ausschlafen (bis mindestens 8 Uhr also)
  • Hotelfrühstück (in Spanien frühstückt man zwar offenbar nicht wirklich ausgiebig, aber von unserem 4-Sterne-Hotel erwarte ich ein continental breakfast!)
  • ungestört essen (ohne dass mein Tischgenosse mault, weil er doch was anderes will, weil er NOCH MEHR Milch will, er mit mir spielen will anstatt zu essen, ständig vom Tisch wegläuft oder kacken muss und dabei meine Anwesenheit verlangt)
  • alleine und in Ruhe auf der Toilette sitzen (ohne dass jemand vor der Tür lautstark meine Rückkehr verlangt)
  • in Ruhe bummeln, Sehenswürdigkeiten anschauen und auf Café-Terrassen sitzen
  • nur Dinge tun, die ich selbst will (bei 2 Erwachsenen decken sich die Interessen halt eher als bei Mama und Kind)
  • shoppen (auch wenn es sich bei einem großen Teil meiner Ausbeute zweifellos um Kinderklamotten handeln wird)
  • essen, wann und was ich will
  • drei Tage lang nicht kochen, den Tisch decken, abräumen, nach jeder Mahlzeit unterm Tisch krümelsaugenstaubsaugen oder andere Haushaltsdinge tun müssen
  • durch- und ausschlafen (ach, hatte ich das schon erwähnt?)
  • ausgiebige, ununterbrochene Mädelsgespräche (auch wenn es sich dabei oft um unsere Kinder drehen wird)
  • am Strand in der Sonne liegen (ohne dass ich Angst haben muss, mein Kind haut ab oder ertrinkt, während ich nach der Sonnencreme suche)
  • durch- und ausschlafen (kann man nicht oft genug erwähnen)
Was meine Freude über diese Auszeit vom Mama(da)sein etwas dämpft:
  • Der kleine Kaaskop wird beim Abschied weinen und das wird mir das Herz brechen.
  • Ich werde mich schuldig fühlen, weil ich den großen Kaaskop so lange mit dem kleinen alleine lasse (obwohl der große Kaaskop mir schon mehrfach versichert hat, das sei absolut nicht nötig).
  • Ich werde ein schlechtes Gewissen haben, weil ich viel Geld ausgeben werde (obwohl wir mit den großen Ausgaben fürs neue Haus durch sind und Geld ja rollen muss).
  • Ich habe nach den vielen Flugzeugabstürzen des vergangenen Jahres ein bisschen Angst vorm Fliegen.
  • Ich weiß nicht, was ich einpacken soll!
Wie ihr seht, überwiegt aber eindeutig die Vorfreude! Ich habe heute in der Mittagspause schon online ingecheckt und Proviant besorgt und heute abend geht es dann ans Kofferpacken. Die Wettervorhersage sieht jedenfalls schon mal gut aus! Also dann, euch schöne Pfingsten und ich sag mal: Vamos a Valencia!
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6 Gedanken zu “Auf ins Mädelswochenende in Valencia!

  1. Viel Spass. Und das mit dem continental breakfast kann schwierig werden. Geh aber einfach raus und in die nächste Bar chocolate oder cafe con churros. Eh viel leckerer. Wir sind dann übrigens bei Euch. Zeeland. Mit Brut….

    • Wir hatten Glück: es gab anständiges Frühstück im Hotel! Die churros haben wir glatt vergessen, aber das agua de Valencia war auch seeehr lecker!
      Ah, Zeeland, auch schön! Da wart ihr bestimmt nicht die einzigen Deutschen, was?! 😉

  2. Gegen den Abschiedsschmerz und das schlechte Gewissen hilft gleichermaßen:

    Experiment „alleine verreisen“ häufiger wiederholen.

    Weiß aus Erfahrung und wünscht viel Spaß,

    Marie

    • Der Abschied war auch gar nicht so schlimm, dank Foto-Aktion mit dem Maskottchen des Eindhovener Fussballclubs am Flughafen (3jährige sind zum Glück schnell abgelenkt!). Und es war absolut nicht das letzte Mädelswochenende, es hat uns allen zu gut gefallen!
      LG,
      Kristine

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