Mädelswochenende in Valencia in Bildern

In der Kategorie „Besser spät als nie“ gibt es heute endlich mein Fazit des Experiments „Mama ist dann mal ein paar Tage weg“. Es war herrlich, diese kleine Auszeit vom Mamadasein! Hier eine kurze Zusammenfassung meines Mädelswochenende in Valencia:

Der Abschied am Flughafen war gar nicht so schlimm wie befürchtet: der kleine Kaaskop war dank seines neuen flugzeugförmigen Luftballons und der als Maskottchen des Eindhovener Fußballvereins verkleideten Dame am Ausgang hinreichend abgelenkt. Nachdem Freundin L. und ich in Ruhe (!) noch Lesestoff für unterwegs besorgt hatten, gingen wir schon mal ein wenig shoppen – und verpassten fast unseren Flug! Denn die Schlange vor der Security war länger als erwartet, upsi… Der „last Call“ 2 Minuten vor dem Schließen des Boarding-Schalters mit der Warnung „you will miss your flight“ kam, als wir doch noch schnell zur Toilette waren, weil vor dem Boarding-Schalter ja eh noch ein paar andere Spätkommer anstanden. Als Vorletzte stiegen wir schließlich ins Flugzeug ein.

Und dann folgten 3 Tage ungestört unterhalten, ungestört schlafen (die Betten waren absolut toppie!), machen was wir wollen, lecker (und ungestört) essen, in Ruhe shoppen, viel Sightseeing und viel Sonne.

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3 Nächte durchgeschlafen – yay!

Am ersten Abend hatten wir wegen des spanischen Lebensrhythmus unerhofft doch noch Zeit für eine erste Sightseeing-Runde und Shopping.

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Der hübsche Nord-Bahnhof mit Mosaikverzierungen innen.
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In der Vorhalle steht in vielen verschiedenen Sprachen „Glückliche Reise“

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Abends gingen wir Tapas essen, und zwar sehr leckere!

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Am nächsten Tag saßen wir etwas zu lange beim leckeren Frühstück, um die Stadtführung um 10 Uhr mitzumachen, aber die Routen im Reiseführer waren auch gut genug. Valencia ist wirklich schön!

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Im Hintergrund die große Kathedrale
Im Hintergrund die große Kathedrale

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Die Seidenbörse La Lonja de la Seda
Die Seidenbörse La Lonja de la Seda mit ihren berühmten Säulen…
Mit Orangenbäumen im Innenhof
…und Orangenbäumen im Innenhof

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Hier tranken wir eine kühlende Horchata  (Erdmandelmilch - bah!)
Hier tranken wir eine kühlende Horchata (Erdmandelmilch – bah!)
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Diesen erdigen Geschmack muss man mögen… Immerhin war das Törtchen sehr lecker!
Mercado Central
Mercado Central – Ich liebe Markthallen!

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Am Abend hatten wir Bock auf Burger und probierten ein amerikanisches 50-er Jahre Diner aus, mjam mjam! Danach gab’s aber zum kulinarischen Ausgleich noch eine Kanne Sangria!

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Am Sonntag starteten wir mit einer 3-stündigen Fahrradtour! Die Fremdenführerin war eine Niederländerin, die bereits seit 8 Jahren in Valencia lebt. Man merkte sehr gut, dass sie von der Stadt immer noch begeistert ist, es war eine interessante Tour, die uns oft durch den schönen Park im trockengelegten Flussbett führte (von dem ich dummerweise keine Fotos gemacht habe).

Bei der Ciudad de las Artes y de las Ciencias
Bei der Ciudad de las Artes y de las Ciencias

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Im Oceanografic gab's viele bunte Fische
Im Oceanografic gab’s viele bunte Fische
Nemo war auch da!
Nemo war auch da!

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Nach der Tour fuhren wir mit der Metro an den Strand, wo wir Valenzianische Paella aßen (mit Huhn und Kaninchen) und die Pause genossen.

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Wir hatten dummerweise keine Strandsachen dabei, daher ging es nur kurz wirklich mit den Füßen in den Sand.

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Danach noch mehr Sightseeing und Shopping…

Noch eine Markthalle..
Noch eine Markthalle..

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Und dann war ich wirklich k.o. Vor dem Abendessen (mittlerweile hatten wir uns an die spanischen Essenszeiten gewöhnt) legte ich mich und meine geplagten Füße kurz hin. Meine Freundin hingegen ging noch eine Runde joggen, weil sie ja extra die Sportsachen mitgenommen hatte… Respekt!

Die Liter-Kanne Agua de Valencia später war eigentlich nicht so eine gute Idee, da wir am nächsten Morgen um 6 Uhr aufstehen und ohne Frühstück zum Flughafen fahren mussten, aber das Zeug wollten wir noch unbedingt probieren (und es ist saulecker!) und irgendwie mussten wir ja unseren Frust darüber wegtrinken, dass wir ausgerechnet am letzten Abend eine Tapas-Bar mit den schlechtesten Tapas ever erwischt hatten (und es schon zu spät war, noch eine andere zu suchen).

Fazit: Eine sehr gelungene Auszeit vom Alltag und dem holländischen Frühlingswetter! Dass Ausschlafen nicht klappen würde, war mir vorher schon klar gewesen, aber 3 Nächte hintereinander ungestört schlafen und essen und sich nicht nach den Bedürfnissen eines Kleinkinds richten zu müssen, war herrlich! Meinen Akku habe ich leider nicht aufladen können, dazu waren wir zuviel unterwegs und zu spät im Bett, und die Wiedereingewöhnung zuhause am Montagnachmittag fiel mir etwas schwer, der Übergang von Sonne, spanischer Großstadt und freier Zeiteinteilung zu einer kühlen Brise in einem niederländischen Wohnviertel im Dorf plus kleinem Krachmacher war doch recht groß. Und der kleine Kaaskop hatte nach dem langen Wochenende nur mit Papa, bei dem halt doch oft andere Regeln gelten bzw. der den gemeinsamen Tag anders gestaltet, auch deutlich Schwierigkeiten mit der Umstellung. Aber die beiden hatten jedenfalls genau wie ich ein sehr schönes Wochenende, ich wurde nicht allzu sehr vermisst. Am Samstag hatten wir nach dem Frühstück auch noch kurz über Skype telefoniert, weil der kleine Kaaskop, nachdem wir ein paar Fotos hin- und hergewhappt hatten, meine Stimme hören wollte. *schmelz* Der Partner meiner Freundin fand es übrigens auch nicht schlimm, dass er 4 Tage mit den beiden Töchtern „alleine gelassen“ wurde. Im Gegenteil: endlich kam er bei ihnen auch mal zum Zug UND konnte die Dinge auf seine Art tun. Ich glaube, wir müssen öfter mal ein Mädelswochenende machen: eine klare win-win-Situation!

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6 Gedanken zu “Mädelswochenende in Valencia in Bildern

  1. Oh schön. Ich war noch nie in Valencia sieht toll aus! Horchata msg ich auch überhaupt nicht. Ein toller Bericht! liebe Grüße aus Andalusien

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