Meine persönlichen Spielzeug-Tops und Flops

Nach fast vier Jahren Muttersein habe ich einige Erfahrung mit Spielzeug sammeln können. Unter anderem mit Blick auf Weihnachten und den danach anstehenden Geburtstag des kleinen Kaaskop möchte ich gerne etwas Spielzeug ausmisten, und deshalb habe ich mir den Inhalt der Spielzeugkisten und des Schranks meines Sohns mal etwas genauer angeschaut. Außerdem gab es beim Albert Heijn Supermarkt eine Spielzeugsammelaktion für Sinterklaas: in den Filialen konnte man altes aber gut erhaltenes Spielzeug abgeben, das anschließend an Bedürftige (Kinder aus armen Familien, Flüchtlinge usw.) weitergegeben wird. Schließlich können sich nicht alle Eltern Sinterklaas- oder Weihnachtsgeschenke leisten. Eine gute Sache also. Wir haben auch einen Sack mit abgelegtem Spielzeug abgegeben. Darin befand sich unter anderem einer meiner

persönlichen Spielzeugflops:

ein Sortierball. Den hat der kleine Kaaskop zu seinem 2. Geburtstag geschenkt bekommen, aber nie damit gespielt. Ich weiß auch warum. Das Ding hat 10 verschiedene Löcher! Und die ähneln sich zum Teil sehr. Da macht das Sortieren keinen Spaß, weil es zu frustrierend ist. Außerdem lässt er sich nur schwer zusammen- und auseinandernehmen. Ich hatte auch mal eine andere Sortierbox gekauft, mit nur 4 Öffnungen. Aber da lag der Deckel lose auf, sodass der kleine Kaaskop die Klötze nicht durch die Öffnungen steckte, sondern einfach den Deckel abnahm und die Klötze dann reinschmiss. Warum sich anstrengen, wenn es auch einfach geht… War also auch nicht so der Hit.

Ein weiterer Spielzeugklassiker, mit dem bei uns nicht viel gespielt wurde: Bauklötze. Ich hatte richtig schöne aus Holz gekauft, aber wirklich gebaut hat der kleine Kaaskop nie damit. Die fallen nämlich viel zu leicht runter. Sie sind auch recht klein, aber das scheint normal zu sein. Doof.

Auch mit der Kugelbahn hatte ich kein Glück. Sie war ein Spontankauf (weil Angebot in der Drogerie), von Eichhorn. Ich dachte: „Schön, aus Holz und mal was anderes als richtige (runde) Kugeln.“ Leider bleiben die Teile ziemlich leicht stecken, wenn sie durch den Schwung ein winziges bisschen ungerade auf der Schiene landen. Immerhin waren die rundesten der Teile zuverlässig genug, dass der kleine Kaaskop gerne mal damit gespielt hat. Trotzdem hätte ich besser eine mit richtigen Kugeln kaufen sollen.

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Noch so ein Klassiker: die Motorikschleife. Diese ist von Ikea, habe ich in einem 2nd-hand-Laden gekauft. Irgendwie hat sich der kleine Kaaskop aber nicht besonders dafür interessiert. Das Ding war bei uns eher Deko. Mit Seht-her-wir-haben-pädagogisch-wertvolles-Spielzeug-Gehalt.

Auch die Werkbank von Black&Decker, der wir im Baumarkt nicht widerstehen konnten, steht die meiste Zeit ungenutzt in der Ecke. An den ersten 2-3 Tagen hat der kleine Kaaskop zwar begeistert damit gespielt, doch seitdem spielt er eigentlich nur noch mit dem beiliegenden Werkzeug. Da hätten wir besser nur ein Werkzeugset (Zange, Hammer und Bohrmaschine) kaufen können. Spart auch Platz.

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In einem Online-Shop entdeckte ich diese Hammerbank mit Glockenspiel. EIne Superkombi, dachte ich. Wäre es auch gewesen, wenn man nicht sehr viel Kraft haben müsste, um die Kugeln durch die Löcher zu schlagen. Selbst als Erwachsener muss man da kräftig draufkloppen, für Kleinkinder also nicht wirklich geeignet. Und das Glockespiel ist auch nicht besonders gut gestimmt, sodass „Alle meine Entchen“ darauf ziemlich schief klingt. Schade.

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Noch ein Flop: das Parkhaus von Ecoiffier. War ein Geschenk von Freunden und ich mache seitdem einen großen Bogen um diese Marke. Das Bewegen des Aufzugs ist nämlich etwas tricky und erfordert feinmotorische Fähigkeiten, die Kinder ab 18 Monate noch nicht wirklich haben. Außerdem fällt das Parkhaus ziemlich leicht auseinander, wenn man ein eher wildes Kind hat.

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Da investiere ich lieber in eins meiner

persönlichen Spielzeugtops:

Duplo. Ich liebe Duplo, und der kleine Kaaskop spielt sehr viel und gerne damit. Wir haben unter anderem ein Haus, ein paar Tiere, den Zahlenzug, einen Radlader, verschiedene Bauplatten und natürlich ganz viele Steine.

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Auch die Spielküche war ein Hit; obwohl der kleine Kaaskop zurzeit kaum noch damit spielt. Jedenfalls benutzt er sie nun nicht als Küche. Er spielt lieber Supermarkt mit den Lebensmitteln, die er im Laufe der Zeit zu seiner Küche dazubekommen hat.

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Dieses Frühstücks-Schneideset von New Classic Toys war übrigens auch ein Volltreffer.

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Als er noch ein Baby war, hat der kleine Kaaskop auch gerne mit der FisherPrice-Spielkugel-Pyramide gespielt. Die haben wir auch wirklich immer mitgenommen, wenn wir irgendwohin gefahren sind. Weil sie so vielfältig ist: man kann Türme bauen, alle Schalen zu einem Ball zusammenbauen, mit der kleinsten Kugel zielwerfen….

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Was ich übrigens auch sehr empfehlen kann, sind solche Steckbausteine. Die besitzen wir zwar nicht, aber in der Kita spielt der kleine Kaaskop sehr gerne damit. Dort nennen sie die Dinger „noppers„, wegen der Noppen.

Wie ihr seht, gehöre ich weder dem Team „nur ästhetisches Holzspielzeug“ noch dem Team „Plastik ist praktischer“ an, ich mag beides. Die Mischung macht’s! Und in der Kategorie Plastik bin ich auch von den LittlePeople von FisherPrice angetan. Vor allem das Flugzeug, das der kleine Kaaskop letztes Jahr zu Sinterklaas bekommen hatte, wurde viel bespielt. Doof finde ich nur, dass man die Sound-Funktionen nicht ausschalten kann.

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Mittlerweile kann man mit dem kleinen Kaaskop ja auch endlich Brettspiele o.Ä. spielen. Beim Obstgarten von Haba spielt er selten nach den Regeln bzw. überhaupt zu Ende, weil er wohl nicht will, dass der Rabe was kriegt und deshalb schnell das restliche Obst erntet oder den Raben selbst wegstellt. Die kleine Regenbogenraupe und dieses Lotto-Spiel mit Tierfotos mag er aber gerne und die werden bei uns auch oft gespielt. Gerne mal am Frühstückstisch..

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Auch für Playmobil ist der kleine Kaaskop jetzt endlich alt genug. Einen Teil meiner (na gut, die Hälfte gehört meiner Schwester) alten Playmobilsammlung haben wir bereits in Gebrauch und weil es davon sooo viele tolle Sachen gibt, haben der große Kaaskop und ich (und Tante A., Onkel S. und Oma) auch ein paar neue Sets gekauft. Zu Weihnachten und Geburtstag wird es etwas aus der Feuerwehr-Kollektion und der WildLife-Serie geben. Ich liebe Playmobil! Anfang des Jahres habe ich mir sogar ein eigenes Set gekauft, eine Special Edition des Rijksmuseum: das melkmeisje von Vermeer. Damit wird aber nicht gespielt, die ist nur zur Deko.

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Insgesamt stelle ich fest, dass der kleine Kaaskop mit seinen fast 4 Jahren nach wie vor am liebsten mit Duplo spielt. Und mit Fahrzeugen aller Art. Puzzle liebt er auch gerade, 54 Teile kann er schon gut zusammensetzen. Und wie gesagt spielt er sehr gerne Supermarkt. Ich denke, es wird zu Weihnachten oder zum Geburtstag eine Spielzeugkasse geben. Einen ganzen Kaufladen möchte ich nicht, der nimmt mir zuviel Platz weg und bisher findet er es prima, wenn seine Kinderküche oder der zweistufige Küchenhocker als Theke fungiert. Außerdem will ich mehr Verkleidungszeug zusammensammeln. Rollenspiele sind in diesem Alter ja auch recht beliebt. Eine neue Murmelbahn soll er bekommen, und zwar eine von Hubelino, weil man die mit unseren geliebten Duplo-Steinen verbauen kann. Und ich liebäugle mit ein paar richtigen Musikinstrumenten (Ukulele, Xylophon oder so). Hat da einer von euch einen Tipp für mich?

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4 Gedanken zu “Meine persönlichen Spielzeug-Tops und Flops

  1. Duplo und LEGO allgemein ist immer gut. war auch mein Ding, bis in´s hohe Jugendalter. Da hat er mal später keine Schwierigkeiten IKEA aufzubauen !

    Modellautos waren bei mir auch in und malen/ zeichnen konnte ich auch super gut. Hat auch in der Berufsschule und im Fachabi noch nachgewirkt.

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