Als die Fetzen flogen – Weihnachten 2015

Nach dem Motto „Besser spät als nie“ will ich heute noch schnell erzählen,wie Weihnachten 2015 bei uns war. Doch, doch, muss sein, ich bin mit der Erstellung meiner Fotoalben mit 2 Jahren im Rückstand und habe ein schlechtes Gedächtnis! Ich mach es auch kurz und schmerzlos:

Im Grunde war alles genauso entspannt und zwanglos wie geplant. Nur der 24. war etwas anstrengend, also, der Vormittag jedenfalls. Ich hatte zwar nicht den Endruck, dass sich bei dem kleinen Kaaskop viel Spannung aufgebaut hatte, aber offenbar erging es ihm doch wie den meisten Kindern kurz bevor der Weihnachtsmann kommt. Er war ein bisschen hyper, aufmüpfig und laut. Zum Glück war schönes Wetter und ließ er sich von Tante A. und der Oma willig mit auf den Spielplatz schleppen. In der Zwischenzeit machten wir uns fein und legten wir die Geschenke zu den leeren Deko-Päckchen unter den Baum.

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Dann gab es Weihnachtskaffee und verbrachten wir den restlichen Nachmittag damit, den kleinen Kaaskop von den Geschenken abzulenken, die er zum Glück gar nicht sofort bemerkt hatte. Der große Kaaskop erzählte ihm, der Weihnachtsmann habe plötzlich vor der Schiebetür zum Garten gestanden und bestelle schöne Grüße. Er sei so in Eile gewesen, dass er nicht warten konnte, bis der kleine Kaaskop vom Spielplatz zurück war. Offenbar klank das sehr plausibel, denn als kurze Zeit später der Opa aus Deutschland anrief, erzählte der kleine Kaaskop ihm diese Geschichte auch. Wie ernst er dabei guckte, zum Schießen!

Um halb sechs gab es Essen: Brathähnchen mit selbstgemachtem Apfelmus, Minikartöffelchen und Salat. Weil der kleine Kaaskop nicht so ein Fleischesser ist, gab es für ihn einen Volkorngrissini dazu.

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Dann war endlich, endlich Bescherung! (Draußen auch: es goss in Strömen.) An reihum Auspacken war nicht zu denken, der kleine Kaaskop verwandelte sich in ein Papiermonster und die Fetzen flogen nur so durch die Gegend! Ich war ein bisschen schockiert. Er krallte sich ein Päckchen, ließ sich gerade noch vorlesen, für wen es bestimmt war, und riss das Papier schon mal für den Beschenkten auf. Ein kurzer Schrei des Mitfreuens und schon schnappte er sich das nächste Geschenk, immer auf der Suche nach einem mit „seinem“ Buchtstaben. Erst als alles ausgepackt war, kam das kleine Monster zur Besinnung und sah sich seine Geschenke genauer an. Immerhin freute er sich über den Pyjama von Tchibo genauso wie über das Feuerwehrfahrzeug von Playmobil.

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(Das ist übrigens nicht das geplante Weihnachtsoutfit – über das hatte sich beim Essen ein Becher Wasser ergossen.)

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(Fetz! Reiß! Die Idee, das Geschenkpapier im nächsten Jahr wiederzuverwenden, kann ich mir, äh, schenken.)

Nach dem Auspacken brauchten wir erstmal eine Stärkung und aßen den Nachtisch. Brownie-Stern mit Himbeer-Eis. (Ich hab dann mal Dessertschälchen und eine hübsche Tischdecke auf meine Wunschliste fürs nächste Jahr geschrieben..)

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Dann wurde mit dem neuen Spielzeug gespielt, bis es Schlafenszeit war. Na gut, und noch ein Weilchen länger. War ja schließlich Weihnachten…

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Am ersten Feiertag kam dann noch die niederländische Oma, aber da es von der ja schon zu Sinterklaas ein paar Geschenke gegeben hatte, brachte sie nur eine Kleinigkeit mit (eine kleine Filztasche in Schneemannform). Es gab wieder lecker Essen: Blätterteigtörtchen mit Brie und Preissebeeren als Vorspeise; Hirschmedaillons in Marsala-Soße (mit nur ca. 1/4 der im Rezept angegebenen Menge Marsala – naja, irgendwas muss ja schiefgehen), Herzoginkartoffeln und Schnittbohnen als Hauptspeise; das Spekulatius-Tiramisu vom letzten und vorletzten Jahr als Nachtisch. Mjam!

Ich bin ja immer sehr neugierig, wie viele Geschenke andere Kinder zu Weihnachten und so kriegen, aber wenn ich dann auf Instagram sehe, was es bei manchen schon im Adventskalender gab und dann noch einen Berg große Geschenke unterm Baum…. Nee, allzu sehr verwöhnen wir den kleinen Kaaskop wohl gar nicht. Er bekam (* = von Papa und Mama):

  • ein Feuerwehrfahrzeug von Playmobil
  • eine Waldtierpflegestation von Playmobil
  • einen Traktor von Playmobil*
  • ein Set Bahnelemente von Hubelino*
  • ein echtes Fernglas
  • ein Magnetspielbuch
  • ein Winterbeschäftigungsheft
  • einen Schlafanzug (nicht im Bild)
  • ein Langarmshirt (nicht im Bild)
  • ein Frühstücksbrettchen mit seinem Namen darauf (nicht im Bild)*
  • ein kleines Metallauto
  • eine kleine Filztasche (nicht im Bild)
  • eine Strickjacke

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Zwei mehr als Lisa aus Bullerbü. Durchaus akzeptabel, finde ich.

Und was gab es bei euch alles?

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