Sauerkraut mal anders: mit Huhn

Brrr, was für ein ungemütliches Wetter haben wir hier in Holland zurzeit! 5 Grad und Dauer(niesel)regen, bah! Das ist doch kein Winter!

Immerhin habe ich es endlich geschafft, mir eine neue Regenhose zu kaufen. Die braucht man hier einfach, wenn man jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Vor allem, wenn es so oft regnet wie jetzt! Und nachdem ich letzte Woche trotz Regenhose mit nassen Füßen, nassen Oberschenkeln und nassem Popo im Büro ankam (zum Glück habe ich dort in meiner Schublade Notfallklamotten liegen, jaja, aus Schaden wird man klug!), musste einfach eine neue her. Kostete zwar 59 Euro, aber sie hält ja lange und alle anderen Exemplare hatten keinen Reißverschluss unten am Hosenbein. Den wollte ich aber unbedingt, weil man sonst mit den Schuhen hängenbleibt beim Anziehen, und die hat man meistens schon an, wenn man merkt, dass die Regenhose sein muss. Mein neues Prachtstück hat sogar eine Zusatzlasche, die verhindert, dass die Schuhe von oben nass werden! Ich bin echt total happy-de-pappy mit dem Teil!

Anyway. Sauerkraut. Früher mochte ich das ja nicht so, aber mittlerweile bin ich Fan. Hier in Holland wird sehr viel Sauerkraut gegessen und seit ein paar Jahren geben sich die Rezeptzeitschriften vom Supermarkt Mühe, das gesunde weiße Kraut etwas hipper zu machen. Oder zumindest etwas mehr damit zu variieren. Eins meiner Lieblingsrezepte mit Sauerkraut kam vorgestern auf den Tisch im Hause Importkaaskop:

Sauerkraut mit Huhn

Man nehme für 2 Erwachsene und 2 Kinder:

  • 2 EL Öl
  • 2 Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt
  • 500 g Sauerkraut, abgetropft
  • 2 geräucherte Hähnchenfilets, gewürfelt*
  • 125 ml Crème fraiche
  • 550 g Kartoffelpüree**
  • 2 EL Paniermehl
  • 20 g kalte Butter, gewürfelt

Und so wird’s gemacht:

  1.  Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Äpfel 2 Minuten braten. Das Sauerkraut, Hähnchenfleisch und die Crème fraiche untermischen. Die Hitze runterdrehen und alles 3 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Ich lasse das Salz ja immer weg, das Sauerkraut ist salzig genug!)
  2. Die Sauerkrautmischung in eine Auflaufform geben. Das Kartoffelpüree gleichmäßig darüber verteilen. Mit Paniermehl bestreuen und die Butter darauf verteilen.
  3. 15 bis 20 Minuten backen, bis eine schöne braune Kruste entstanden ist.

Eet smakelijk!

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Das Foto ist ein 2-Sekunden-Werk, bevor ich mich auf meine Portion stürzte. Sieht jetzt nicht so super aus, aber es ist wirklich lecker!

Der kleine Kaaskop ist übrigens noch kein Sauerkraut-Fan (kann mir gut vorstellen, dass das Zeug für die feineren Geschmacksnerven von Kindern noch zu heftig ist), er bekommt dann Fleisch und Pü separat mit Rohkost oder, wie vorgestern, Nudelreste vom Vortag.. Verklagt mich doch! 🙂

* Ich weiß ja nicht, ob es das in Deutschland gibt, aber man kann auch normales Hähnchenfleisch nehmen, das man dann vorher halt (an)brät.

** Das gibt es hier in Holland fertig in der Kühlabteilung, aber ich mache es immer selbst. Dann nehmt ihr 250 g rohe Kartoffeln pro (erwachsene) Person.

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