Unser #Familienmoment Nr. 19 – Fahrrad fahren

Nach zweiwöchiger Pause aus traurigem Anlass gibt es diesen Mittwoch wieder einen #Familienmoment von Küstenkidsunterwegs. Und hier auch.

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Unseren Familienmoment der Woche habt ihr vielleicht am Sonntag schon auf Instagram gesehen. Ich war nämlich richtig stolz auf den kleinen Kaaskop: er ist zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad gefahren!

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Mit 4 Jahren und knapp 3 Monaten ist er damit zwar nicht superfrüh dran (ich kenne Kinder, die schon mit 3 Jahren radeln konnten), aber unter unseren Nachbarskindern gibt es einige, die das erst später konnten. Das Mädchen links zum Beispiel hat zum 5. Geburtstag ein „richtiges“ Fahrrad gekriegt und kurz danach fahren gelernt. Ihre Eltern meinten, sie seien spät dran, aber das läge daran, dass sie selber fast nie mit dem Fahrrad unterwegs sind.  Dabei sind es doch Holländer! Das Mädchen rechts hat bis kurz vor ihrem 6. Geburtstag in Amerika gewohnt und kann jetzt mit 7 immer noch nicht gut Rad fahren. Das ist hier in Holland wirklich sehr ungewöhnlich, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Und ein anderes Nachbarsmädchen (in unserer Straße gibt es kaum Jungs) ist auch schon eine Weile 5 und kann noch nicht Fahrrad fahren. Ihr fehlt die nötige Balance.

Der kleine Kaaskop ist aber im Gegensatz zu diesem Nachbarsmädchen ganz lange Laufrad gefahren und hat da gerne und lange die Füße hochgehoben. An Gleichgewichtsgefühl fehlt es ihm jedenfalls nicht. Bisher aber wohl an Mut. Schon als er damals Laufen gelernt hat, hat er sich auch sehr lange noch festgehalten und traute sich nicht, die Hand oder Wand loszulassen. Wir hatten es schon einmal ohne Stützräder versucht, aber da haben wir die nach 5 Minuten wieder dranmachen müssen. Nun war der kleine Kaaskop aber wohl soweit. Er bestand darauf, dass ich ihn festhalte (weil in „Conni lernt Radfahren“ der Papa heimlich loslässt und Conni hinfällt) und dann fuhr er los. Ich spürte gar nicht, dass ich den Sattel festhielt und ließ nach 6 Metern wie so eine Rabenmutter doch los. Und der kleine Kaaskop fuhr weiter. Bis zum Ende der Straße. Stolz wie Hulle war er! Und ich auch. Dass er seine Angst überwunden hat und dass das Fahrradfahren auf Anhieb klappte.

Okay, zum Anfahren muss ich ihn noch festhalten. Und ja, ich weiß, dass das Anfahren das Schwierigste an der ganzen Sache ist. Das werden wir an den freien Tagen auch in der nächsten Zeit ordentlich üben. Aber große Kurven kriegt er schon hin. Zum Bremsen benutzt er noch die Füße (bzw. den Rücktritt), aber der Anfang ist gemacht. Ich freue mich jedenfalls über diesen kleinen Meilenstein!

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2 Gedanken zu “Unser #Familienmoment Nr. 19 – Fahrrad fahren

  1. Herzlichen Glückwunsch, das ist ja toll! Da könnt Ihr beide sehr stolz sein, und ab jetzt geht’s auf (Fahrrad-)Tour 🙂

    Liebe Grüße aus dem Land, in dem man beim Radfahren grundsätzlich eine Windrichtung erlebt: Von vorne 😉

    Küstenmami

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