Ein Wochenende mit Bollo

„Wann fahren wir wieder mal zu Bollo?“, fragt mich der kleine Kaaskop zurzeit fast täglich. (Wer die Landal-Ferienparks nicht kennt: Bollo der Bär ist das Maskottchen/Gesicht von Landal.) Dass ihm unser Wochenende in Rabbit Hill gefallen hat, ist klar. Er hatte die Zeit seines Lebens: jeden Tag ins Schwimmbad, schon beim Frühstück andere (bekannte) Kinder zum Spielen, Nutella aufs Brötchen, obwohl nicht Sonntag war (!), nachmittags Indoor-Spielhölle äh -halle und zum krönenden Abschluss am Sonntagabend das Bollo-Kinderbüffet mit u.a Pommes und Eis zum Selberschöpfen.

Wir hatten mit zwei befreundeten Paaren (mit zwei 3- und 6-jährigen Jungs und einem 3-jährigen Mädchen) ein Supersonderangebot gebucht, und diesmal mehr Glück mit den Häusern. Die waren nämlich renoviert, viel schöner als das Ferienhaus in dem anderen Landal-Park, wo wir letzten Herbst waren.

Das Ferienhaus

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Die Einrichtung gefiel uns sehr gut, sie war modern und gemütlich und die Betten waren auch super (für immermüde Eltern ja nicht unwichtig).

Am Freitagnachmitag trudelten wir alle zu unterschiedlichen Zeiten ein und außer einer kleinen Ferienparkerkundung und dem gemeinsamen Abendessen (darußen im Garten!) haben wir nichts unternommen.

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Tag 1 – Sandskulpturenfestival

Am Samstag sollte das Wetter nachmittags regnerisch werden und so zogen wir nach dem Frühstück (mit frischen, deutsch anmutenden Brötchen!) los. Zum ’t Veluws Zandsculpturenfestijn in Garderen. Dort wurden das Leben des niederländischen Malers Rien Poortvliet und vierzig niederländische Sprichworte bzw. Ausdrücke in Sand dargestellt. Außerdem gab es eine Einschienenbahn mit Tretantrieb, von der man die Skulpturen draußen auch von oben bestaunen konnte. Von der konnten die Kinder ja nicht genug bekommen.

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Ich fand ja allein schon wegen der Blumen den Außenbereich wunderschön!

IMG_0105IMG_0117IMG_0130Eine Spielecke (=Sandkasten mit Zubehör) gab es auch und dort machten wir eine kleine Kaffee-und-Kuchen-Pause (die machen die Holländer ja vormittags). Danach schauten wir uns drinnen noch ein paar Gemälde von Rien Poortvliet an und natürlich die 40 Sprüche aus Sand! Man konnte beim Eingang einen Zettel mitnehmen, um sie alle zu erraten, aber das war mir zu mühsa. Mein Niederländsch ist zwar sehr gut, aber Sprichwörter und so kenne ich sicher keine 40. Diese beiden erkannte ich aber:

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Daar komt de aap uit de mouw. (Da kommt der Affe aus dem Ärmel = da wird die Katze aus dem Sack gelassen)
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Krokodillentranen huilen (Krokodilstränen weinen)

Nach dem Mittagessen im Bungalow ging es endlich ins Schwimmbad. Der kleine Kaaskop hatte schon seit Freitagnachmittag immer wieder gefragt, wann wir endlich schwimmen gehen. Ich ging auch mit, obwohl ich Schwimmbäder nicht so mag, vor allem nicht mit einem Kind, das noch nicht schwimmen kann. Die Kinder hatten jedenfalls ihren Spaß mit Rutsche, Wasserfall undsoweiter. Ich zog mich nach einer halben Stunde wieder zurück ins Trockene und las im Café auf der anderen Seite der Glaswand eine Zeitschrift. Eigenlich wollte ich zurück in den Bungalow, aber es regnete mittlerweile sehr und ich hatte keinen Schirm dabei. Also Tee trinken und abwarten, im wahrsten Sinne des Wortes.

Abends aßen wir wieder alle zusammen (diesmal drinnen), und als die Kinder und unsere Schwangere im Bett lagen, spielten die anderen vier noch eine Runde Poker, während ich gemütlich mit einem Glas Wein auf dem Sofa ein Buch las. Herrlich!

Tag 2 – Waldspaziergang

Am Sonntagvormittag machten wir einen kleinen Waldspaziergang. Blöderweise hatte ich meine Kamera nicht dabei! Deshalb nur ein Handyfoto vom Blaubeerpflücken.

IMG-20160702-WA0002Nach dem Mittagessen zog es die Kinder wieder ins Schwimmbad, ich packte währenddessen unsere Koffer, denn nach dem Abendessen ging es wieder nach Hause. Das Bollo-Familienbüffet war super: reichlich Auswahl, leckeres Essen, für die Kinder ein eigenes Büffet auf Kinderhöhe mit Pizza, Pommes & Co. Satt, müde und entspannt setzten wir uns gegen 19 Uhr ins Auto und fuhren heimwärts. Ja, und seitdem fragt der kleine Kaaskop fast täglich, wann wir wieder zu Bollo fahren. Wahrscheinlich im Herbst.

Kennt ihr Bollo bzw. die Landal-Parks?

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6 Gedanken zu “Ein Wochenende mit Bollo

  1. Wir waren jetzt auch schon zeimal in Leiden/ Wassenaar auch in so einer Bungalow-Siedlung und es hatte mir immer sehr gut gefallen. Ich könnte da auch mal länger bleiben.

    Den Vorteil finde ich, ist nicht weit zu fahren. die Bungalows waren sehr schön und ordentlich, gut waren jetzt auch die besten die man buchen konnte und man kann sich die Gegend anschauen oder auch mal nur rumhocken und klönen.

    Und irgendwie mag ich die Holländer.

    Radfahren in Holland habe ich übrigens nicht gemacht. Der erste Versuch wurde kurz vor der Miete in einem üblen Landregen erstickt.

    • Genau, die Bungalows sind einfach eine gute Basis für einen entspannten, selbstbestimmten Urlaub. Wenn man Lust hat, macht man einen Ausflug, wenn die (kleinen) Kinder den ganzen Tag im Schwimmwad abhängen möchten, geht das, und wenn man in der Nähe des Kühlschranks in der Sonne sitzen möchte, geht das auch.
      Als wir an der Rezeption den Schlüssel abgeholt haben, stand vor uns ein älteres Ehepaar, das für 2 Wochen einen Bungalow gemietet hatte. Die beiden wollten in der Umgebung viel wandern und radfahren. Ist aber auch schön auf der Veluwe!

  2. Ich kannte die Parks noch nicht, klingt aber super für Kinder. Wo liegt der Landal Park, den ihr besucht habt? In welchem Alter sind die Kinder etwa? Kannst du einen Vergleich zu ähnlichen Angeboten wie Centerparcs ziehen? (kenne ich nur aus der Werbung)
    Liebe Grüße, Andrea

    • Hallo Andrea,
      der Park Rabbit Hill liegt in der Nähe von Apeldoorn, also im Osten der Niederlande. Die meisten Kinder, die ich dort gesehen habe, waren jünger als sieben, aber ich denke, bis ca. 10-12 Jahre gefällt es allen Kindern dort. Die Indoor-Spielanlage ist jedenfalls bis 12 Jahre, für Kinder unter 4 gibt es einen eigenen Bereich. Es ist an alle gedacht, im Schwimmbad gibt es außer dem Kleinkindbecken einen Laufstall in der Umkleidekabine, Wickelstellen usw. Im Bollo-Club gibt es außerdem ein Aktivitätenprogramm für verschiedene Altersgruppen (einige gegen eine kleine Gebühr).
      In einem Centerpark war ich noch nie. Das Besondere an den Landal-Parks ist aber, dass sie immer im Grünen/in der Natur liegen (sie heißen ja auch „Landal Green Parks“) und man recht viel Privacy auf der eigenen Terrasse hat.
      Sabiene vom Blog „Daheim und mehr“ war neulich auch in einem Landal-Park in Holland: https://daheimundmehr.com/2016/07/02/das-war-unser-urlaub-2016/
      Liebe Grüße,
      Kristine

  3. Unsere Kinder lieben Bollo auch über alles. Wird Zeit, dass wir mal wieder in einen Landal-Park fahren.

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