Wenn ich twittern würde (13)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Ich schicke den Vierjährigen eine leere Klopapierrolle wegschmeißen. „Nein, Mama, damit können wir noch was basteln!“Oh Gott, was hab ich getaaaaaan?!
  • Radfahren im Dunkeln ohne Licht sollte verboten werden. Oh!
  • Habe aus Versehen „raamspinazie“ auf den Einkaufzettel geschrieben. Und jetzt weiß der Mann nicht, wo er im Supermarkt den Fensterspinat finden kann. Blöde false friends
  • Das Kind hat Bügelperlen geschenkt bekommen. „Die kann man bügeln und dann schmelzen die zusammen!“, erklärt es mir begeistert. „Können wir ja mal machen“, antworte ich. „Womit denn?!“- „Na, mit dem Bügeleisen.“ – „Haben wir eins? Wo denn?!“ Gute Frage…sehr gute Frage…
  • Wie meine Schwiegermutter mal mit einem Kaffeegutschein Zug fahren wollte… Erzähl ich, wenn ich fertiggelacht habe.
  • 5 Minuten nach Anfang des Kindergeburtstages und ich bin jetzt schon reif für einen Schnapps!
  • Es ist soweit. Ich kann einen Stegosaurus mühelos von einem Brachiosaurus unterscheiden.
  • Das vom Kind sorgfälig gesteckte Bügelperlenbild gaaanz vorsichtig nach oben tragen, gaaanz vorsichtig auf dem Tisch abstellen, um das Bügeleisen zu suchen und… den Drehstuhl so tollpatschig an den Tisch schubsen, dass es Perlen regnet. Kann ich. Gezeichnet, Rabenmutter des Jahres.
  • Habe dem Sohn eine neue Zahnbürste gekauft, damit er eine seiner ausgefransten wegschmeißt. „Ich will die aber behalten!“, ruf er empört und küsst sie liebevoll alle vier auf die Borsten.
  • Meine Küchenwaage freut sich übrigens immer, wenn das Kind beim Backen „hilft“. Wird sie hinterher endlich mal wieder gründlich saubergemacht.
  • Habe auf Facebook eine Gruppe namens „Metal Kutten“ entdeckt und eventuell kann ich, weil ich an die Mehrzahl von „kut“ dachte, nie wieder aufhören zu lachen.
  • Das Kuscheltier des Sohns frühstückt mit. „Hui-Buh ist fertig mit seinem Müsli!“, meldet der Sohn fröhlich. Der Mann antwortet anerkennend: „High-five, Buh!“ und schlägt mit dem Sohn ein. Ich liebe diese beiden.
  • Der Fünfjährige fragt, warum wir eigentlich keinen „Wohnanhänger für den Urlaub“ kaufen. Oh Gott. Mein kleiner Halbholländer hat das Wohnwagengen!
  • An dem Tag, an dem mein kleiner großer Junge nicht mehr in Strumpfhosen durchs Haus hopsen mag, werde ich weinen.
  • Der Mann räumt kopfschüttelnd den Geschirrspüler neu ein und murmelt irgendwas von „Frauen“und „Kurs für räumliches Denken“. Ansonsten ist er aber ein ganz Lieber, ehrlich.
  • Der Vierjährige ruft empört: „Papa, du hast so leise gepupst, dass ich es bis hier riechen kann!“ Er hat das Prinzip verstanden.
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5 Gedanken zu “Wenn ich twittern würde (13)

  1. Ich twittere auch nicht, lese deine aber-wenn-tweets allerdings immer und diesmal waren sie außergewöhnlich lustig!
    Kichernde Grüße,
    Marie

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