7 Tage – 7 Bilder

Heute gibt es wieder einen kurzen Wochenrückblick in 7 Bildern.

Am Montag hatte der kleine Kaaskop unerwartet Lust zu basteln, juchu! Schnell holte ich die Acrylfarben und die vorgeschnittenen Blätter, und los ging’s. Der kleine Kaaskop war mit so einem Feuereifer dabei, dass ich sogar noch Blätter nachschneiden musste. Und das Ergebnis sah toll aus!

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Am Dienstag wollte der kleine Kaaskop beim Frühstück mit der am Montag gebauten Duplo-Schule spielen. Durfte er. Die Duplo-Kinder hatten gerade Biologie-Unterricht; Thema: Der Eisbär. Weil es draußen noch dunkel war, machten wir uns gemütlich eine Kerze an. Gezellig!

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Am Mittwoch nix Besonderes: Kita, Schule, Abendessen, Bad, Bett.

Am Donnerstag half mir der kleine Kaaskop abends in der Küche. Ohne seine Hilfe wäre es vermutlich schneller gegangen, aber er liebt es, Zwiebeln zu pellen. Er tut das immer sehr konzentriert und sorgfältig: deutsche Gründlichkeit, haha! Dass das Abendessen deshalb etwas später auf dem Tisch stand, fand ich nicht weiter schlimm.

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Am Freitag war Papatag, ich musste arbeiten. Weil ich einer Kollegin Schwangerschaftskleidung ausleihen wollte, brachten meine beiden Kaasköppe die Tüten mit dem Auto im Büro vorbei. Sie brachten auch Kekse für meine Kollegen mit, die der kleine Kaaskop großzügig verteilte. Meine Naschschublade wusste er auch wieder zu finden, der Schlingel…

Am Samstag fuhr der große Kaaskop nachmittags zu Freunden nach Haarlem, sie hatten einen Männerabend geplant. Ich bespaßte währenddessen den kleinen Kaaskop und die beiden Nachbarskinder. Das siebenjährige Mädchen malte ein paar Tiere aus unserem tollen Buch „Für kleine Zeichner“ und schenkte mir das Bild. Total niedlich: sie hatte drauf geschrieben: „Von K. für Fünfzehn“ (=unsere Hausnummer).

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Eigentlich wollte der große Kaaskop auch in Haarlem übernachten, aber er kam um 1 Uhr unerwartet doch nach Hause. Als der kleine Kaaskop später zu uns ins Bett kam und merkte, dass Papa doch da war, strahlte er zuerst und kuschelte sich zufrieden zwischen uns. Aber plötzlich setzte er sich wieder auf und piepte: „Aber ICH wollte auf Papas Seite schlafen! Das hast du gesagt! Du musst weg, Papa!“ Er trat und schubste und maulte, bis der große Kaaskop genervt aus dem Bett stieg und sich dem geänderten Wunsch des kleinen Kaaskop gemäß in die Mitte legte; der kleine Kaaskop legte sich auf meine Seite und ich mich auf die Seite des großen Kaaskop. Seufz. Ich weiß, dass wir ihm bei so einer lächerlichen Aktion nicht seinen Willen lassen sollten, aber wir waren alle etwas kränklich und es war wie gesagt mitten in der Nacht. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

Am Sonntag standen wir wegen der nächtlichen Eskapade etwas später auf und bummelten etwas rum. Jedenfalls ich und der kleine Kaaskop (wir spielten u.a. Supermarkt und mit Duplo); der große Kaaskop bohrte fleißig Löcher und hängte unsere neuen Schlafzimmervorhänge und die 3 Aquarelle auf, die er mir zum Gbeurtstag geschenkt hatte. Hachz! Ich liebe unser Schlafzimmer!

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Am Nachmittag fuhren wir zu Ikea. Vorher ging es aber noch kurz (in der Regenpause) auf den Spielplatz in der Nähe. Der kleine Kaaskop freute sich, dass das Wasser des Wasserspielbereichs noch nicht abgeschaltet war. Leider war auch der Rest des Spielplatzes recht nass und matschig. An das Smaland Kinderland war nicht zu denken, die Schlange vor dem Eingang dort war riesig, aber der kleine Kaaskop war eh müde und wollte im Wagen sitzen. Wir holten die paar Dinge, wegen denen wir gekommen waren und gönnten uns dann im Restaurant Kaffee und Kuchen. Ein Softeis gab es am Ende auch noch, Junge, Junge… Der Weihnachtsshop war zu meiner Freude schon geöffnet, aber ich hielt mich zurück. Unsere Ausbeute:

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Sehr bescheiden, was? Ich versuche nämlich, mich ein wenig in Minimalismus zu üben, was Deko-Kram und so angeht. Man sammelt immer viel zu schnell jede Menge Zeug, das man im Grunde gar nicht braucht oder nur sehr selten benutzt. Und ich habe gemerkt, dass zuviel Zeug mich unruhig macht. Kennt ihr vielleicht auch?

Jetzt geht es aber erstmal ins Bett. Morgen ist Mamamontag, da muss ich fit sein. Vor allem, weil der kleine Kaaskop erkältet und deshalb nicht der Pflegeleichteste ist. Hoffentlich schlägt ihm die Erkältung nicht auf die Ohren, die Paukenröhrchen sind leider schon wieder rausgefallen, wie der Schwimmohrstöpselverkäufer neulich feststellte. Zum Glück hat der kleine Kaaskop nichts gegen Nasenspray, er verlangte heute morgen sogar selbst danach! Hoffentlich hilft’s…

Einen schönen Wochenstart wünsche ich euch!

7 Tage – 7 Bilder

Nach längerer Zeit habe ich heute mal wieder einen Wochenrückblick in 7 Bildern (nach einer Idee von Frische Brise, bei der es aber auch schon länger keinen mehr gegeben hat).

Am Montag haben der kleine Kaaskop und ich mal wieder einen relativ ereignislosen Mamamontag verbracht. Während ich einen Kuchen für meine Kollegen backte, durfte der kleine Kaaskop einen Film gucken, wir spielten viel und nach dem Mittagessen ging es noch zum Supermarkt. Auf dem Rückweg genoss ich einen Entschleunigungsmoment in der Herbstsonne, während der kleine Kaaskop (mal wieder eigenwillig gekleidet) Eicheln aufsammelte, sie geduldig aufpulte und sie dann mir zum Verwahren gab. Zuhause wollte ich eigentlich endlich ein bisschen basteln, aber er wollte nicht. ich glaube, ich muss die Herbstblätter aus Kaffeefiltern selbst machen, wenn ich welche am Fenster haben will, bevor es Zeit für die Weihnachtsdeko ist…

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Am Dienstag blieb die Küche kalt und wir gingen zum Wienerwald..äh, nein, natürlich nicht! Aber der große Kaaskop holte was Leckeres beim Chinesen. Der kleine Kaaskop war ganz begeistert von den spannenden Tüten und konfsizierte gleich die Mini-Loemipa’s (Minifrühlingsrollen). Einen Saté-Spieß wollte er auch, aber am Ende aß er nur Reis und Krupuck. Und er probierte ein winziges Stück meines Lieblingsgerichts in niederländischen Chinarestaurants: Babi Pangang. Ja, hier werden die Gerichte auf der Karte beim Namen genannt! Nix „Knusprig gebratenes Schweinefleisch in süß-sauer-scharfer Soße“, nein: Babi Pangang.

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Am Mittwoch freute ich mich sehr, als ich abends eine Whatsapp-Nachricht von der Mutter eines Kita-Freundes des kleinen Kaaskop bekam. Der kleine T., mit dem der kleine Kaaskop gerne spielte, ist nämlich letzte Woche 4 geworden. Das heißt: er geht jetzt in die Vorschule. Und ich hatte es noch nicht auf die Reihe gekriegt, seine Mutter anzusprechen, um ein Playdate zu verabreden. Aaah! Zum Glück hat T. eine kleine Schwester, die noch in die Kita geht, also ließ ich die Erzieherin eine Karte mit meiner Nummer ins schwesterliche Fach legen. Das erste Playdate ist bereits verabredet!

Am Donnerstag brachten wir den kleinen Kaaskop nach dem Mittagessen zu Freunden in Amsterdam, denn wir mussten zur Beerdigung der Oma des großen Kaaskop nach Bergen. 90 Jahre ist sie geworden. Auf dem Rückweg bewunderte ich die schönen Wolken über den flachen Feldern und war dankbar, dass unsere Freundin nicht nur den kleinen Kaaskop bepaßt hatte, sondern auch lecker für alle gekocht hatte. Als wir den kleinen Kaaskop abholen kamen, durften wir uns sofort an den gedeckten Tisch setzen.

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Am Freitag bekam ich auf der Arbeit eine knappe Nachricht vom großen Kaaskop: „H. ist krank. Nierenversagen.“ Der Mann einer guten Freundin ist unerwartet ins Krankenhaus eingewiesen worden, weil seine einzige Niere (er hat seit seiner Geburt nur eine funktionsfähige Niere) plötzlich nur noch zu 4% funktioniert. Während die Ärzte jetzt versuchen, den Grund für das Nierenversagen herauszufinden, muss H. nun 3-4 mal pro Woche zur Dialyse. Wahrscheinlich braucht er eine Spenderniere. Wartezeit: 2-4 Jahre…

Am Samstag kamen meine Schwester, Schwager und Mutter zu Besuch. Der kleine Kaaskop half mir vormittags ganz toll beim Kuchenbacken: er durfte die Butter kleinschneiden, den Teig mixen und zum ersten Mal Eier aufschlagen. Er hatte nämlich am Abend vorher im Buch „Jan und Julia haben Geburtstag“ gesehen, dass die von ihrer Mama die Eier aufschlagen dürfen, und wollte natürlich auch! Und ich muss sagen, er hat ganz brav erst zugehört und zugeguckt, wie ich das mache, bevor er es selber versuchen durfte. Hat ganz gut geklappt!

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Am Sonntag machten wir vormittags einen kurzen Waldspaziergang. Kalt war’s! Aber schön: wir sammelten bunte Blätter und Eicheln und entdeckten sogar ein paar Fliegenpilze. Die frische Luft tut ja sowieso gut, und von der Sonne bekamen wir alle gute Laune.

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Zum Abendessen gab es – ganz passend zum Herbst – einen Flammkuchen mit Kürbis, Birne, Speck und Ziegenkäse, den ich aber nicht zu Mama Mias Oktoberausgabe von KleineGenießer beitragen werde, weil da schon 2 ähnliche Gerichte stehen und der kleine Kaaskop es gar nicht essen wollte.

Wenn der kleine Kaaskop am Mamamontag morgen Lust zu backen hat, probiere ich lieber Kürbisbrötchen aus. Ansonsten lassen wir unseren gemeinsamen Montag einfach auf uns zukommen, mal sehen, was der Tag so bringt…

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart!

Wochenrückblick in 7 Bildern

Nach langer Zeit gibt es heute wieder einen Wochenrückblick in 7 Bildern, nach einer Idee von Frische Brise.

Am Montag war wie immer Mamamontag, und der kleine Kaaskop und ich hatten einen recht entspannten Tag. Wir gingen u.a. mit dem Laufrad zum Supermarkt, was mal wieder eine Ewigkeit dauerte, weil es unterwegs soooviel Interessantes zu sehen gibt. Ein Mann, der in der Einfahrt sein Boot putzte, wurde mit Fragen gelöchert. Diese Warum-Phase wird noch lustig, sag ich euch! In einer anderen Einfahrt saßen zwei Katzen, da mussten wir natürlich auch stehenbleiben. Wieder ein Stück weiter räumte jemand Gartenabfall auf und wurde mit ein paarvielen Fragen konfrontiert. *augenroll* Und: mein Sohn ist ein Entenverarscher! Weil der kleine Kaaskop einen Stock aufgehoben hatte, kamen die Enten angeschwommen, weil sie wohl dachten, er wolle ihnen was zum Essen anbieten. Das freute ihn, er kapierte aber nicht warum sie kamen. Meine Erklärung verstand er falsch und schmiss begeistert den Stock ins Wasser, weil er dachte, die Enten könnten den essen. Da kamen wirklich alle Enten hektisch angeschwommen und sogar geflogen, haha! Verarscht! Der zweite Stock war leider von einem ganz anderen Kaliber und die Enten nahmen Reißaus.

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Wo sind sie denn hin?!

Am Dienstag probierte der kleine Kaaskop meine Stiefel an. Die standen ihm eigentlich ganz gut!

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Am Mittwoch hatten wir zwischen Kita und Essenkochen noch kurz Zeit zum Kneten. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich kneten hasse und das in der Regel dem großen Kaaskop überlasse. Krümeliges Stinkzeug..

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Torte (oben, mit Kerze) und äh..Kaninchen.

Am Donnerstag für alle Arbeit bzw. Kita. Der kleine Kaaskop wollte nicht, dass ich weggehe, aber Tränen flossen nicht. Stattdessen winkte er tüchtig, als ich meinen morgentlichen Umweg (mit U-Turn) am Kita-Gruppenfenster vorbei machte.

Am Freitag war Arbeit angesagt. Für mich im Büro, für den großen und den alten Kaaskop in unserem Garten. Die Trennwand zum Nachbargarten und der Zaun plus Tür zum Parkplatz sollten endlich aufgestellt werden. Der kleine Kaaskop half fleißig mit, reichte Bohrmaschine und Zollstock an und sorgte mit seinem Sandkastenlastwagen für Schraubennachschub, wie ich abends erfuhr. Davon gibt es leider keine Fotos. Männer!

Am Samstag war ich vormittags zum Kleinkinderturnen verabredet mit ein paar Mädels aus dem damaligen Hechelclub. Bei den Gruppenspielen hat der kleine Kaaskop so gut wie gar nicht mitgemacht, naja. Generell hatte er aber viel Spaß in der Turnhalle.

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Am Nachmittag wurde gemalt.

Die optischen Grenzen zwischen Kunstwerk, Tisch und Maler sind unklar..
Die optischen Grenzen zwischen Kunstwerk, Tisch und Maler sind verschwommen..

Am Sonntag musste ich schon vor der ersten Tasse Kaffee Tritte in den Bauch und ein umgekipptes Glas Saft verkraften. Immerhin wurden die Tritte in den Bauch durch Kichern, Küsschen auf die Nase und „Mama! Aufstehen!“ gefolgt. Und Feudeln stand eh auf dem Programm. Während der kleine Kaaskop Papa in den Garten zerrte, um dort mal wieder in der Erde zu buddeln, putzte ich in Ruhe Bad und Toilette. Später war dann das Feudeln dran, während meine beiden Männer zusammen einkaufen fuhren. Dann wurde erstmal Fußball gespielt. Dabei entdeckte der kleine Kaaskop das erste Osterei des Jahres! Ich dachte echt, er spinnt, aber der Schatten des Balls sah wirklich aus wie ein Ei!

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Gegen 16 Uhr machte sich der große Kaaskop auf nach Amsterdam zu einem Essen und Konzertbesuch mit Freunden. Der kleine Kaaskop und ich malten noch ein wenig mit Straßenkreide, aßen zusammen Restepizza und guckten zum Nachtisch „Wie Findus zu Petterson kam“ auf Youtube. Es war so schön zu sehen, wie der kleine Kaaskop den kurzen Film genoss, weil er die Geschichte aus dem Buch wiedererkannte!

Jetzt wartet noch der Wäschekorb auf mich und dann geht es wohl ab in die Heia. Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

7 Tage – 7 Bilder

Auch diese Woche wieder etwas verspätet mein Wochenrückblick in 7 Bildern.

Am Montag weihten wir die neue eigene Seife des kleinen Kaaskop ein. Weil er sich oft gegen das Händewaschen sträubt, durfte er sich eine eigene, etwas attraktivere Seife aussuchen. Und was soll ich sagen? Die „princessenzeep“ wirkt! (Das Dora-Schaumbad gab’s aus ähnlichem Grund dazu. Wirkt auch super.)

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Am Dienstag Arbeit und Kita, nix Besonderes.

Am Mittwoch hatten wir mal wieder ein klassisches ParentsFail. Der kleine Kaaskop durfte ein paar Duplo-Figuren mit ins Bad nehmen. Warum nicht?, dachten wir uns. Leider fing der kleine Rabauke Kaaskop irgendwann an, aufzustehen und sich dann wieder ins Wasser plumpsen zu lassen. Natürlich versuchten wir ihn zu überreden, das zu unterlassen, aber weil es gar nicht mal so sehr spritzte, taten wir das wohl nicht wirklich überzeugend genug und wurden wir ignoriert. Bis die unterm Schaum vergessene evil Schildkröte ihre Anwesenheit subtil bemerkbar machte dem Geplantsche gnadenlos ein Ende bereitete! Der kleine Kaaskop plumpste genau mit dem Popo drauf, autsch! Eine blutige Schramme und ein blauer Fleck waren das Ergebnis… Ab sofort keine Duplos mehr mit ins Bad!

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Am Donnerstag kam ein kleines Playmobil-Päckchen für mich an. Jawohl für mich! Ich hatte nämlich irgendwo gelesen, dass Playmobil in Zusammenarbeit mit dem Rijksmuseum „Het melkmeisje“ von Vermeer produziert hat, und die musste ich einfach haben. Gibt’s im Rijksmuseum Shop oder bei Playmobil.nl

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Am Freitag musste der große Kaaskop wieder einige Dinge für’s neue Haus abholen und damit der kleine Kaaskop nicht den ganzen Tag im Auto mit rumgeschleppt wird, arbeitete ich nachmittags von zuhause aus.

Am Samstag machten wir einen Ausflug nach Schiphol Amsterdam Airport. Damit der kleine Kaaskop nach Weihnachten, wenn wir nach Lappland fliegen (yay!) nicht komplett überrumpelt wird vom Flughafen, wollten wir ihm den schon mal zeigen. So ganz wie in „Connis erster Flug“ ist das ja schließlich nicht. Der kleine Kaaskop durfte auf einem Kofferkarren stehend bis zum Eincheck-Bereich fahren, die er leider nicht sehr interessant fand. Es gab dort auch nicht wirklich viel zu sehen. Also erstmal zum Restaurant an der Aussichtsterrasse und was essen, war ja schließlich schon Mittag. Da es dort auch einen schönen Spielbereich gibt, aß der kleine Kaaskop allerdings nicht viel, denn er war zu sehr damit beschäftigt, mit den anderen Kindern zu klettern und zu rutschen. Die beiden belegten Brötchen, eine Suppe und zwei Cappuccino für insgesamt Drei.Und.Zwanzig.Euro! konnten wir Eltern also alleine verputzen. Danach gingen wir raus auf die Panoramaterrasse, wo auch eine ausrangierte Fokker100 zu besichtigen war. Kinders, was wehte dort ein kalter Wind, brr! Und es roch nach Kerosin. Aber toll war es trotzdem, all die Flugzeuge, die Geschäftigkeit auf dem Rollfeld…

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Am Sonntag wurden natürlich Plätzchen gebacken und ich pfuschte noch schnell ein Adventsgesteck zusammen. Der kleine Kaaskop fand die Kerze sehr faszinierend, wir haben nämlich nie Kerzen an, wenn er wach ist. Zwischenden Sternen und Tannebäumen verstecken sich übrigens auch ein paar Autos auf dem Nikolausteller meiner lieben Omi…Boys will be boys!

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So, das war unsere Woche. Mal sehen, ob es morgen wirklich so a….kalt ist wie vorhergesagt! Der große Kaaskop meinte schon, als er nach Hause kam: „Vielleicht sollten wir doch noch schnell umbuchen und lieber in den Süden fliegen!“ Zum Glück meinte er das aber nicht ernst, denn ich freu mich schon sehr auf unseren Winterwunderlandurlaub!

 

 

 

 

 

7 Tage – 7 Bilder

Mal wieder mit Verspätung ein Wochenrückblick in 7 Bildern.

Am Montag wollte der kleine Kaaskop mal wieder beim Abwaschen helfen. Das lief dann darauf hinaus, dass er neben mir stand und mit einer kleinen Suppenkelle eifrig Wasser in ein leeres Marmeladenglas goss, es ins Spülbecken leerte und von vorne anfing. Kinderentertainment kann so simpel sein! Und es ging erstaunlich wenig daneben!

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Am Dienstag wollte der kleine Kaaskop mal wieder mit geschlossener Tür auf dem Klo poepie machen. Na schön, warum nicht? Äh….weil ich gerade eine neue Rolle aufgehängt hatte und es verdächtig lange still war. Ihr kennt doch den schönen Spruch: „Schweigen ist Gold. Es sei denn, man hat ein Kleinkind. In dem Fall ist Schweigen sehr, sehr verdächtig!“  Was soll ich sagen: als ich misstrauisch die Tür öffnete, zupfte er gerade das vorletzte Blatt ab und schmiss es zu dem Rest in den Pott. Argh! „Als je poepie hebt gedaan, mag je veel papier!“ (wenn man Aa gemacht hat, darf man viel Papier nehmen) versuchte der kleine Missetäter sich noch rauszureden.  Ts, Schlaumeier…

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Am Mittwochabend hatte der kleine Kaaskop keinen Bock aufs abendliche Bad. Zum Glück hat Mama ja ein paar Tricks auf Lager: weil er lieber noch mit den Duplos spielen wollte, schlug ich vor, er könne ja ein paar Steine mit ins Bad nehmen. Aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt, als er zufrieden sagte: „Zo! Nu pas ik er niet meer bij!“ (So! Jetzt passe ich nicht mehr dazu.“)

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Am Donnerstagabend durfte der kleine Kaaskop mal wieder ein Filmchen gucken, während ich das Abendessen kochte. Natürlich wollte er mal wieder keine DVD, sonder „iets op de Laptop!!!„. Steh ich da mit meiner vielmissachteten Regel „Filmchen nur auf Deutsch“. Aber hurra, es gibt Feuerwehrmann Sam ja auch auf Deutsch auf Youtube! (Die niederländische Version finde ich allerdings cooler.)

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Am Freitag war ein trubeliger Papatag: ein Freund des großen Kaaskop kam mit seiner kleinen Tochter vorbei, später kamen auch Opa und Oma und ich holte auf dem Heimweg die andere Oma am HBF ab. Weil der große Kaaskop nämlich Geburtstag gehabt hatte und wir Oma Deutschland als Babysitterin nutzen wollten, um am Samstag in Ruhe Fliesen und so fürs neue Haus auszusuchen.

Am Samstag starteten wir ruhig und gegen 11 Uhr fuhren Mama und Papa los, um Nägel mit Köpfen zu machen. Aberdie Auswahl ist soooo groß, wir konnten uns immer noch nicht entscheiden. Wir fanden zwar die richtige Tapete für das neue Zimmer des kleinen Kaaskop, entschieden uns für Teppiche für unser Schlafzimmer und das Gästezimmer und bestellten das Laminat fürs Wohnzimmer, aber das Badezimmer bereitet uns Kopfzerbrechen. Der Fußboden kriegt Fliesen in Holzoptik, die Wände werden weiß, aber wir wollen doch einen kleinen Farbakzent. Nur in welcher Farbe, in welcher Form, wie umfangreich usw? Diese beiden gefielen uns ganz gut, aber ganz überzeugt sind wir beide noch nicht..

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Am Sonntag ging es zu Ikea, zwei Pax-Schränke und ein paar andere Dinge aussuchen. Der kleine Kaaskop staubte noch en passant ein neues Eisenbahn-Set ab. Weil die Brücken in unserem geerbten Set zu instabil sind für ungestüme kleine Jungs und die von Ikea besser durchdacht sind. Eine Zimtschnecke, Lingon-Saft UND ein Softeis waren ausnahmsweiseauch noch drin, oh-oh-oh… Vor dem Ikea-Besuch hatte er sich übrigens noch schön im Park ausgetobt. Eigentlich wollten wir auf den mit einem Streichelzoo kombinierten Spielplatz, aber der war wegen der Vogelgrippe komplett geschlossen, doof.

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Am Mama-Oma-Tag heute haben wir auch noch so einiges unternommen, aber das kommt dann demnächst mal. Unter anderem mein Pinterestfail-würdiger selbstgebastelter Adventskalender…

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Mit etwas Verspätung mein Wochenrückblick in 7 Bildern, nach einer Idee von Frische Brise:

Am Montag musste ich ausnahmsweise arbeiten, weil der große Kaaskop etwas ersteigertes Sanitär für das neue Haus abholen musste und wir deshalb unseren freien Tag getauscht hatten. Der kleine Kaaskop fand das viele Mitgeschlepptwerden nicht so schlimm, und das Müllauto musste er deswegen auch nicht verpassen.

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Am Dienstag merkte man, dass der Winter naht. Handschuh-Wetter!

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Am Mittwoch machte unsere PutzfrauInnenraumpflegerin das Haus wieder schön sauber. Ich muss sie unbedingt noch fragen, ob sie das neue Haus zu weit weg findet oder dort auch weiter für uns saubermachen will. Ich kann es nicht oft genug wiederholen: die beste Investition ever!

Abends spielte der kleine Kaaskop noch eine Weile mit dem Parkhaus, das er zum 1. Geburtstag gekriegt hatte und das bis vor Kurzem im Lagerraum lag, weil es im Weg stand und es nicht besonders gute Qualität ist, damacht das Spielen irgendwie doch weniger Spaß. (Marke: ecoiffier).

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Am Donnerstag hatte der kleine Kaaskop keine Windel an, als ich ihn von der Kita abholte! Meine Lieblingserzieherin hatte ihm, nachdem er den ganzen Vormittag immer brav auf der Kindertoilette Pipi gemacht hatte, einfach eine Unterhose angezogen anstatt der Windel. Und siehe da: keine Missgeschicke! Naja, zuhause dann doch noch, aber nur ein paar Tropfen und er war ja auch mittlerweile sehr müde.

Am Freitag hatte ich also frei, und das ging super ohne Windel! Außerdem gingen wir einkaufen und backten Apfelchips. Die Hälfte mit Zimt wurde etwas arg zimtigbitter, aber aus dem neuen Streuer war auch sehr viel rausgekommen. Weil die Chips am Backpapier klebten, hatten wir fast nur Bruchstücke, aber die wurden trotzdem sofort weggenascht!

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Am Samstag fuhren wir mit 3 befreundeten Paaren mit Kindern in den Ouwehands Dierenpark Rhenen, weil unsere Freunde irgendwo Freikarten für alle ergattert hatten. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter: trotz der vorhergesagten 95 % Regenwahrscheinlichkeit regnete es nicht! In Ruhe Tiere gucken war nicht drin, mit 14 Leuten (davon 6 Kinder unter 5) waren wir hauptsächlich damit beschäftigt, einigermaßen zusammenzubleiben. Jetzt weiß ich erst, wo der Ausdruck „es ist leichter, einen Sack voll Flöhe zu hüten“ herkommt, haha! Wir haben zwar einige Tiere gesehen, aber die Kids fanden die Spielplätze und so interessanter. Es gibt dort zum Beispiel eine Rutsche, die aussieht wie ein Elefant, eine lange Hängekletterbrücke über dem Bärengehege, einen kleinen Kletter-Rutsch-Eisberg bei den Pinguinen, ein Bällebad mit Rutsche usw. im einen Restaurant (da konnten wir Eltern uns endlich auch mal hinsetzen und uns unterhalten) und ein sehr cooles Klettergehege (Ravotaapia) mit Restaurant. Bei Letzterem sackte mir allerdings ein paar Mal das Herz in die Hose, als ich den kleinen Kaaskop sicherheitshalber auf seiner Kletterroute verfolgte. Aber auch wenn ich dachte: „Nee, das kann er doch nicht, seine Beine/Arme sind einfach noch zu kurz“, er schaffte es. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Auch wenn er nur an den Zehen- und Fingerspitzen an den Seilen hängt. Kleiner Affe!

Der Ouwehands Dierenpark Rhenen ist übrigens überhaupt sehr schön, denn er liegt in einem hügeligen Gebiet mit viel Bäumen und gefiel mir auch von der Art, wie er angelegt ist, ziemlich gut. Nur die Preise…. Aber das ist ja hier überall so. Der Tag war jedenfalls sehr schön und trubelig!

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Am Sonntag hat es den ganzen Tag geregnet und haben wir nichts Besonderes gemacht. Wocheneinkauf mit Papa, Hefeteigfiguren  gebacken mit Mama, gepuzzelt, gelesen, mit der Eisenbahn gespielt…was man so macht an einem faulen Regentag.

Jetzt ist mein Mamamontag auch schon wieder rum. Ich wünsche euch eine schöne Woche!

7 Tage – 7 Bilder

Jaaa, endlich komme ich mal wieder zum Sonntagsabendbloggen! Heute also wieder ein Wochenrückblick in 7 Bildern nach einer Idee von Frische Brise.

Am Montag habe ich mit dem kleinen Kaaskop Herbskekse gebacken. Bunte Herbstkekse, die eigentlich schon ein Kandidat für Pinterest Fail waren. Oder habt ihr schon mal rosa Blätter gesehen? Nächstes Mal nehme ich mehr Lebensmittelfarbe. Viel mehr!

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Außerdem habe ich dem kleinen Kaaskop ein zweites Paar Puschen gekauft, denn ein Paar soll in der Kita bleiben. Da ich die Jungspuschen wirklich zu hässlich finde, wurden es diese süßen Mädchenpuschenlila Puschen. Der kleine Kaaskop fand sie klasse.

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Am Dienstag habe ich die völlig abgenutzten Sandalen des kleinen Kaaskop in die Tonne getreten. Da beschwere sich noch einmal einer über den holländischen Sommer!

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Am Mittwochabend hat der kleine Kaaskop einen hohen Turm gebaut. Mit Radlader obendrauf. Leider hielt der Turm nicht lange.

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Am Donnerstag kam endlich das Päckchen mit den Lebkuchen, die mir eine liebe Freundin geschickt hat, weil es mich nach Lebkuchen gelüstete und es die hier in Holland nicht gibt. Mjam!

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Am Freitag holten der große, der kleine und der alte Kaaskop die Duschkabine ab, die der große Kaaskop sehr günstig ersteigert hatte.

Am Samstag gingen der große Kaaskop und ich zur Beerdigung seiner Oma. Sie war schon Anfang 90, lebt seit Jahren im Pflegeheim und erkannte wegen ihrer Demenz schon lange keins ihrer 6 Kinder mehr. Trotzdem kamen mir ein wenig die Tränen, als diese 6 Kinder gemeinsam den Sargdeckel zuschoben (offene Särge, gruselig!) und verschlossen. Meine Schwiegermutter betonte später, sie habe keine Träne geweint. Nach ihrer Erwiderung auf mein „Mein Beileid zum Tod deiner Schwiegermutter“ auch keine große Überraschung mehr: „Naja, sie war kein netter Mensch!“ Hat man noch Worte…

Abends machten wir einen Spieleabend mit meiner Schwester und meinem Schwager, die zu Besuch gekommen waren. Sehr gesellig und Gelächter rundum, als der große Kaaskop etwas sagte wie :“Sonst musst du noch zum Krankenarzt“ und meine Schwester antwortete: „Warum sollte ich zu einem kranken Arzt?!“

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Am Sonntag nutzten wir Schwester und Schwager schamlos als Babysitter aus, um in Ruhe alleine eine Runde Baumarkt, Möbelgeschäfte und so zu machen. Dieses Sofa kommt schon mal auf meine Wunschliste:

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So, das war unsere Woche. Morgen ist Mamamontag, das Wetter soll ziemlich mies werden. Ich vermute, der kleine Kaaskop und ich werden die 24 Klopapierrollen in Angriff nehmen, die sein Adventskalender werden sollen (gesehen auf Pinterest). Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Rollen zumachen kann..

Euch eine schöne Woche!