Unsere To-do-Liste fürs neue Heim

Kinders, die Zeit fliegt! Jetzt wohnen wir schon 8 Wochen im neuen Haus. So langsam wird’s. Am Anfang gab es ja noch einiges zu tun, und damit meine ich nicht nur die üblichen Dinge wie Kisten auspacken, Lampen aufhängen und so. Ein kurzer Überblick, was alles noch gefixt werden musste:

  • Stufe 1 und 2 der Dunstabzugshaube gingen schon nach wenigen Tagen kaputt und mussten repariert werden.
  • Die Schlafzimmertür klemmte bzw. ging nicht ganz zu.
  • Das Dichtungsgummi der Dusche war falsch angebracht, sodass beim Duschen das ganze Badezimmer nass wurde. Außerdem stimmte am Abfluss der Dusche etwas nicht, sodass man den Abfluss roch. Beides hat der große Kaaskop in Ordnung gebracht.
  • Das Gästeklo drohte von der Wand zu fallen. (Wie sich herausstellte, hatte unser Handwerker bloß vergessen, nach dem Trocknen des Kitts die Schrauben festzuziehen – dieses Problem war blitzschnell behoben, puh!)
  • Der hübsche Kran im Gäste-WC (matt), den wir ausgesucht hatten, passt gar nicht zu dem Rest des Örtchens (glänzend), ups! Da muss noch ein neuer her. Außerdem ist das Gäste-WC noch ziemlich kahl und muss noch gestylt werden.
  • An der Frühstücksbar stand noch kein Barhocker. Den haben wir mittlerweile aber gekauft. Jetzt müssen wir nur noch einen alternativen Sammelplatz für Krimskrams wie Post, Schlüssel, Kassenbons u.Ä. finden, damit wir die Bar auch wirklich benutzen können.
  • Hinter der Spüle und dem Herd muss noch was an die Wand. Weil wir noch nicht wussten, was wir dort als Spritzschutz haben wollen, haben wir die Wand erstmal nur gestrichen. Die ersten Flecken sind bereits Tatsache.
  • Der Spülenabfluss saß etwas schief und leckte bei hohem Wasserdruck.
  • Wir hatten im Wohnzimmer noch keine Vorhänge und saßen hinter unseren großen Fenstern quasi im Schaufenster. Mittlerweile hängen hinten die Sommervorhänge aus dem alten Haus und haben wir maßgefertige Rollos für vorne beim Esstisch bestellt. Sauteuer, sowas! Das wird Urlaub in Gartenien…
  • Das Kinderzimmer ist noch nicht fertig gestylt. Weil der kleine Kaaskop bei der Nachbarin geklagt hat, er wolle lieber ein Flugzeugzimmer (wie sein bester Freund aus der alten Kita – dabei hat er das Zimmer noch nie gesehen!), habe ich vorgeschlagen, statt des geplanten Dschungelzimmers ein TIGERzimmer zu machen. Das fand er toll! Er steht grad auf Tiger. Jetzt bin ich also auf der Suche nach Tigerbettwäsche und Tiger-Maskingtape (Washi Tape) und Tigerstoff für Kissenbezüge. Immerhin haben wir mittlerweile die Ikea-Bilderleisten aufgehängt und die Leseecke eingerichtet (met Dank an Pinterest).
  • Die Spielecke im Wohnzimmer ist noch arg provisorisch.
  • Überhaupt müssen im Wohnzimmer noch ein neues Sofa und neue Schränke her. Aber wir kommen vorläufig nicht zum Möbelsuchen.
  • Der Kitt zwischen Laminat und Wänden, Treppe usw. hat die falsche Farbe beziehungsweise ist noch nicht angebracht.
  • Die Wanne hat schon ein paar Kratzer. Teuer (Villeroy&Boch) heißt offenbar nicht unbedingt unempfindlich. Ab sofort kein Wasserspielzeug aus Hartplastik mehr für den kleinen Wilden Kaaskop!
  • Der Kratzer, den der Küchenmonteur beim Anheben der Spülmaschine ins Laminat gemacht hat, muss noch ausgebessert werden.
  • Der „Garten“ war noch frei zugänglich, den Zaun und die Trennwand zum Nachbargarten haben der große und der alte Kaaskop heute endlich errichtet. Der Garten muss außerdem noch eingerichtet werden. Ich muss wirklich mal dringend entscheiden, wie ich ihn haben will. Den vertieften Sandkasten mit Deckel aus dem gleichen Material wie die angrenzende Terrasse, den die Nachbarn vom Eckhaus haben, finde ich schonmal sehr genial! Ansonsten ist Pinterest mein Freund und mein Sternzeichen meine Unentschlossenheit mein Feind…

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Das neue Bett ist da!

Juchu! Nach langem ungeduldigen Warten ist heute endlich unser neues Bett geliefert worden! Darum haben A. und ich letzte Nacht auf den Matratzen auf dem Boden geschlafen – auch nicht schlechter als sonst… Leider habe ich vergessen, eine Vorher-Foto zu machen, Mist. Das alte Bett steht jetzt jedenfalls bis morgen in Einzelteilen im Arbeitszimmer und wird das alte Gästebett von A.’s Eltern ersetzen.

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Nachdem einer der beiden Monteure einen Blick auf die Treppe hinter der Haustür geworfen hatte und erfuhr, dass das Schlafzimmer an der Vorderseite des Hauses ist, haben die beiden starken Männer kurzerhand einfach alles direkt aus dem Lieferwagen durch’s offene Fenster ins Haus gewuchtet. Das ging ganz fix! Nun hör ich ab und zu Gerumms von oben…etwas beängstigend, aber wenn man oben staubsaugt, klingt das hier unten auch immer als würde das Haus gleich einstürzen. Die dünnen alten Decken halt *seufz*.

Jedenfalls steht unser Aupingessential-Designbett mit den teuren Lampen jetzt im Schlafzimmer und wartet darauf, eingeweiht zu werden. Hach, ich freu mich schon so auf heute Abend! Hab gerade eben schonmal heimlich kurz wieder drauf gelegen, hihi!

Jetzt sieht das gute Stück noch so aus:

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Ich werde s gleich mal beziehen (Memo an mich selbst: neue designbettwürdige Bettwäsche kaufen).

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Und hier übrigens die Lampen in Nahaufnahme:

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Die Kappe lässt sich  beliebig drehen und kippen, und das Licht ist dimmbar. Der schwarz-silberne Knubbel am Standbein ist der berührungsempflindliche Bedien- äh knopf? Den tippt man jedenfalls zum Ein- oder Ausschalten nur kurz an. Und wenn man dimmen will, berührt man solange den oberen oder unteren Ring, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist.

Und dann werd ich jetzt mal versuchen, mich wirklich erst heute abend nach den Great British Bakeoff hineinfallen zu lassen…

Wie man sich bettet…

…so liegt man. Und zwar demnächst hoffentlich HERRLICH!

Wie bereits erwähnt, gingen A. und ich am letzten Urlaubstag auf Bettenjagd. Weil wir vom Finanzamt soviel Geld zurück bekommen hatten und lang genug schlecht geschlafen haben, wollten wir uns ein richtig gutes gönnen. Ich hatte im Internet nach Tipps gesucht und über Auping gute Berichte gehört. Zufällig ist das Auping-Plaza nicht weit, also starteten wir dort.

Ich fand den Verkäufer zwar am Anfang etwas sehr zurückhaltend (wir mussten ihm die Informationen fast aus der Nase ziehen, sehr nervig), aber wahrscheinlich sind viele seiner Kunden ja gerade nicht so scharf auf viele Fragen. Wir wollten ja aber ausführlich beraten werden! Das klappte dann zum Glück auch. Als erstes brachte er uns vom Boxspring ab. Wir hatten halt gedacht, das sei so ziemlich das Beste, was man so kriegen kann, aber das ist wohl gar nicht so. Wieder was gelernt! Wegen unseres kleinen Schlafzimmers empfahl er uns, lieber ein „normales“ Bett zu nehmen, ohne den kollossalen Unterbau eines Boxsprings. Und dann durften wir erstmal Probeliegen!

Wir arbeiteten uns durch die 8 Matratzenpaare (jeweils eine weiche/medium und eine festere für schwerere Menschen), die für uns in Frage kamen, von der billigsten bis zur teureren Kategorie. Bei der vierten dachte ich beim Hinlegen gleich: „Oh wie herrlich! Ich will gar nicht mehr aufstehen!“ Tat ich dann aber natürlich doch. Wir ließen uns ein Angebot erstellen und gingen noch bei zwei anderen Bettenläden gucken. Man will ja nichts überstürzen bei so einem wichtigen Kauf! Beim zweiten Laden fand ich den Verkäufer aber wirklich nervig, der beriet von sich aus ja gar nicht und machte dann auch noch gleich die Konkurrenz schlecht, als er hörte, dass wir schon bei einem anderen Laden gewesen waren. Bah! Die Preise waren zwar um einiges niedriger, aber weil die keine Bettgestelle hatten, die uns gefielen, und ich auf keiner der Matratzen da so ein Oh-herrlich-Gefühl hatte wie bei Auping, gingen wir wieder. Beim nächsten Laden ärgerte ich mich, dass wir wieder so einen uninteressierten Verkäufer erwischten (ja, es war Supersommerwetter, bei dem keine Sau Bock hat zu arbeiten, aber trotzdem…). Seine Kollegin schien viel sprachsamer. Pech. Da gab’s jedenfalls auch gemütliche Matratzen, aber wieder keine schönen Bettumbauten. Schade.

Wir beschlossen, doch noch mal eine Nacht drüber zu schlafen. Im wahrsten Sinne des Wortes: am nächsten Tag waren wir wieder bei Auping. Und wieder legte ich mich auf die Cresto Visco-Matratze und wollte da gleich liegenbleiben! Ich wurde zwar von der guten Kollegin unseres Verkäufers verunsichert, weil die meinte, dass ich als Bauchschläferin besser die härtere Variante nehmen sollte, aber wie „unser“ Verkäufer anmerkte, ist die halt eigentlich für schwerere Menschen und sollte ich doch am besten die nehmen, die ich am komfortabelsten finde. 30 Tage Umtauschrecht. Na gut. Wir entschieden uns außerdem für das Gestell Essential ohne Kopfteil und nahmen spontan noch Bettlampen dazu.

Und hier ein kleiner Tipp fürs Portmonee: in teuren Geschäften NIEMALS spontan etwas dazubestellen, ohne VORHER nach dem Preis zu fragen… Nun hätten wir zwar noch einen Rückzieher machen können, als der gute Mann ihn uns nannte, aber A. dachte sich „wenn schon, denn schon“ und hatte auch keinen Bock, nochmal für Lampen losziehen zu müssen. Ich sag nur soviel: für das Geld unserer neuen Bettlampen hätten wir auch fast eine Woche nach Dänemark fahren können….ungelogen!

Leider beträgt die Lieferzeit 4-6 Wochen, und so denke ich seitdem jeden Abend beim Schlafengehen sehnsüchtig an „mein“ neues Bett und wünschte, es wäre schon da!

Das Wort des Monats: Steuerrückzahlung

Anfang Juli lag einer der berühmt-berüchtigten lila Umschläge (vom niederländischen Finanzamt belastingdienst) auf der Fußmatte. Für mich. Nun hab ich mit Finanzen nichts am Hut, mein angetrauter hauseigener Controller ist für unsere gemeinsame Steuererklärung, Kindergeldanträge, Hypothekangelegenheiten usw. zuständig. (Jaja, das ist total unemanzipiert, weiß ich ja. Mich interessiert der ganze Finanzkram aber nicht die Bohne!) Der guten Ordnung halber habe ich den Umschlag aber doch aufgemacht, um zu gucken, ob es gute, schlechte oder unverständliche (bei Finanzkram auch eine der Möglichkeiten) Nachrichten sind. Eindeutig gute:

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Wowhoo! Dass wir Geld zurückkriegen, hatte A. mir schon angekündigt. Aber so viel?! Da weiß man ja gar nicht, was man damit machen soll. Ich wollte zwar im Heimaturlaub neue Kinderbücher und so kaufen, aber so viele nun auch wieder nicht 😉 Daher sollte es ein neues Bett werden. Und zwar ein richtig gutes! Sodass ich nicht mehr jeden Morgen mit Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder beidem aufwache und mich morgens nach 7 Stunden ununterbrochenen Schlafs nicht wie gerädert fühle. Vor der Schwangerschaft schlief ich immer auf dem Bauch, aber auch nach dem Abstillen fühlt sich das nicht mehr so gemütlich an wie vorher. Merkwürdig. Meine „neue“ Lieblingsschlafposition habe ich jedenfalls noch nicht gefunden und ich vermute, dass das zum Teil an der Matratze liegt.

Ein neues Bett also. Denn, wie ich mal irgendwo gelesen habe, wer kindbedingt chronisch zu wenig Schlaf kriegt, der sollte dafür sorgen, dass der Schlaf, den man kriegt, auch erholsam ist. Wir sind daher an unserem letzten Urlaubstag, als wir noch frei hatten aber schon wieder zuhause waren (und B. einen halben Tag in der Kita) auf Bettenjagd gegangen. Ich hasse so etwas! Probeliegen im Laden finde ich doof, entspannen kann ich mich da nie und dann bringt es ja nix. Als Sternzeichen Waage habe ich sowieso Entscheidungsprobleme bei solchen wichtigen/teuren Entscheidungen. Aber da kommt man ja nicht drum herum und so schlimm war es am Ende diesmal gar nicht. Wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und ein komplettes neues Bett gekauft. Dazu später mehr! Bis meine neue Entspannungsoase geliefert wird, freue ich mich erstmal schön wie eine Schneekönigin über mein persönliches Wort des Monats! 🙂

P.S. Und dann erzähl ich ein anderes Mal, warum ichwir soviel Geld zurückbekommen…

So eins will ich, ähm, will mein Sohn!

B. weiß zwar noch nicht, dass er es haben will, aber ich habe neulich in der Zeitschrift Fabulous Mama sein neues supertolles Kinderbett gesehen:

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Ist das nicht klasse?! Nicht zu hoch, sodass man ohne größere Probleme die Bettwäsche wechseln kann, B. sich nicht gleich was bricht, wenn er mal rausfällt und trotzdem hoch genug, dass man drunter spielen oder ein kleiner Gast (oder, wenn erforderlich, Mami) drunter schlafen kann.

Solange wir noch in unserem typischen 30er-Jahre-Stadtreihenhaus (sprich: klein behaust) wohnen, wird B. wohl mit seinem kleinen Zimmerchen vorlieb nehmen müssen. Da ist ein Hochbett einfach ein Muss, wenn er älter wird und nicht mehr ins Gitterbett passt. *Schluck* Eigentlich sollte er ja mein altes Bett kriegen. (Naja, so alt ist es nicht, ich hab´s nur in meinen Studentenjahren benutzt.) Das steht in unserem Lagerraum. Da die meisten Häuser in Holland keinen Keller haben (irgendwas mit Landgewinnung und weichem Boden?!) und wir auch keinen richtigen Dachboden besitzen, haben wir bei einem der beiden Lagerraumvermiter in der Stadt einen kleinen Lagerraum für die Sachen gemietet, für die wir seit B. keinen Platz mehr im Haus haben. Kostet uns monatlich zwar läppische 60 Euro, aber umziehen wäre teurer (sehr viel teurer!) und wir wollen die Sachen halt nicht wegtun. (Abgesehen von den Winterreifen unseres Polos, der uns letztes Jahr geklaut wurde….Interessierte, bitte melden!)

Leider ist dieses Bett offenbar Marke Eigenbau, damn! Aber B. hat ja einen handwerklich begabten Opa, der bestimmt geeeerne was für seinen Enkel baut 🙂