#Kind&Verkehr – Denn Autos fahr’n wie der Blitz (und Fahrradfahrer auch)

Huch, morgen läuft ja schon die Blogparade von Verflixter Alltag ab! Da muss ich noch schnell mitmachen, denn Verkehrserziehung ist mir wichtig, schließlich ist hier im dichtbesiedelten Holland immer viel Verkehr – auf dem Bürgersteig, dem Fahrradweg und der Straße!

Kind und Verkehr Blogparade

Im Kinderwagen und zu Fuß

Weil wir, als der kleine Kaaskop laufen lernte, mitten in der Stadt wohnten, habe ich von Anfang an darauf geachtet, dass er die Verkehrsregeln kennenlernt. Schon als ich ihn noch im Buggy zum Park/Spielplatz kutschierte, habe ich immer auf rote und grüne Ampeln, nahende Autos und Fahrräder usw. hingewiesen. Wenn der kleine Kaaskop es nur oft genug hört, merkt er es sich hoffentlich irgendwann und handelt danach, so die Idee. Ansonsten habe ich damals hin und wieder „Jakob passt auf im Straßenverkehr“ mit ihm gelesen. Und ich habe  ihn immer auf der sicheren Seite gehen lassen (also nicht direkt neben dem viel befahrenen Fahrradweg – da ging ich) und wirklich NIE mal Fünfe gerade sein lassen und bei Rot die kleine Seitenstraße überquert, nur weil da wirklich nie ein Auto rauskam. Auch mit dem Fahrrad bin ich nie bei Rot rüber, wenn mein Kind dabei war – im Gegensatz zu manch anderen Eltern.

Laufrad und Fahrrad

Als der kleine Kaaskop dann mit seinem Laufrad unterwegs war, habe ich ihn bei jeder Gelegenheit daran erinnert, dass er an der Ecke warten soll, dass er nicht ohne zu gucken bzw. nicht ohne mich über die Straße fahren darf und dass er auf Fußgänger aufpassen soll. Puh, da hatte ich immer Angst, dass er einfach so rübersaust und angefahren wird! Hat er wohlgemerkt ein Mal gemacht, zum Glück kam weit und breit nichts.

Hier in Holland bedeutet Verkehr ja unweigerlich Fahrrad fahren. Holländer werden quasi mit ’nem Fahrradsattel unterm A… geboren. (Findet übrigens auch Alex vom Blog buurtaal, die gerne glaubt, dass eine bestimmte Region im Gehirn von Niederländern im Straßenverkehr aktiver ist als bei den Einwohnern anderer Länder.) Entsprechend früh lernen kleine Holländer Fahrrad fahren. Der kleine Kaaskop war gerade vier, als er den Stützrädern adieu sagte. Zu meinem Leidwesen will er seitdem ständig auf seinem eigenen Fahrrad zur Vorschule fahren. Anfangs habe ich ihn auf dem Bürgersteig fahren lassen und bin dann ebenfalls auf dem Bürgersteig hinter ihm her, mit „Langsam fahren!“ in der Wiederholungsschleife. Ganz wohl war mir dabei zwar nicht, aber es waren selten Fußgänger unterwegs, der Gehweg ist hier sehr breit und selber auf der Straße fahren war wegen des breiten Grünstreifens zwischen Straße und Fußweg kommunikationstechnisch nicht praktisch. Wenn mal ein Fußgänger unterwegs war, sind der kleine Kaaskop und ich immer ordentlich abgestiegen, denn die haben auf dem Bürgersteig schließlich Vorrang.

Irgendwann wollte der kleine Kaaskop dann unbedingt auch auf der Straße bzw. dem dort markierten schmalen Radweg fahren. Und meistens habe ich ihm das erlaubt, denn erstens ist die Schule nicht weit weg, zweitens gilt dort Tempo 30, drittens ist dort nicht soo viel Verkehr und viertens muss er das ja auch  lernen. Ich fahre dann entweder auf der „Autoseite“ neben ihm oder hinter ihm und rufe gefühlte drölfzigmal „Nicht über die Linie fahren! Nicht so schnell!“ Bei den beiden Seitenstraßen von rechts lasse ich den kleinen Kaaskop IMMER anhalten/langsam fahren und warte, bis ER geguckt hat, ob da ein Auto kommt. Die erste Straße von rechts ist eigentlich eine mittelgroße Kreuzung, die recht gut einsehbar ist, aber da kommen auch oft Autos raus, die es eilig haben. Die zweite Seitenstraße ist klein, wegen der an der Ecke geparkten Autos aber schlecht einsehbar. Einerseits kann ich verstehen, warum die Nachbarn ihren neunjährigen Sohn noch nicht alleine zur Schule radeln lassen wollen. Andererseits erscheint er mir vom Typ her besonnen genug, das zu können. Naja.

Schreckmoment und Ärgernisse

Den kleinen Kaaskop lasse ich jedenfalls noch lange nicht alleine radeln. Im Sommer waren wir nämlich zu dritt zum Supermarkt geradelt und da hat er, weil er gerade etwas erzählte, weder gemerkt, dass in dem unübersichtlichen Durchgang zum Parkplatz aus der anderen Richtung ein Auto kam, noch unsere Warnrufe gehört. Zum Glück sind die Autofahrer hier in Holland so einiges gewohnt von anderen Verkehrsteilnehmern. Apropos andere Verkehrsteilnehmer: Ich ärgere mich regelmäßig über die Leute, die die Ecke der kleinen Seitenstraße zuparken, und noch mehr über die Leute, die uns vorlassen, obwohl sie Vorrang haben. Grrr! So lernt mein Kind es doch nie, denk ich dann. Aber das geht wohl vielen Müttern so, vermute ich!

Tipps für das Radfahren mit Kindern

Auf der Website MoodKids.nl habe ich zufällig neulich einen alten Artikel mit guten Tipps fürs Radfahren mit Kindern gelesen. Die möchte ich euch nicht vorenthalten:

  • Wenn ihr in der Stadt wohnt, könnt ihr eurem Kind das Radfahren auch im Urlaub an einem Ort mit wenig Verkehr beibringen.
  • Gebt eurem Kind ein verkehrssicheres Fahrrad, am besten mit Wimpel, damit sie auch hinter Autos gut zu sehen sind.
  • Üben, üben, üben. Fangt möglichst früh damit an, eurem Kind die Verkehrsregeln aktiv beizubringen. Lasst es Verkehrssituationen selbst beurteilen und Entscheidungen treffen (oder vorschlagen). Fahrt zum Beispiel zusammen mit dem Fahrrad und weist euer Kind darauf hin, worauf es achten muss. Fragt: „Wie können wir hier am besten die Straße überqueren?“oder „Wenn du dieses Schild dort siehst, was machst du dann?“
  • Denkt daran, dass Kinder niedriger auf ihrem Fahrrad sitzen als ihr selber und deshalb einen anderen Blickwinkel bzw. eine eingeschränkte Sicht haben.
  • Bringt eurem Kind bei, dass es auch auf andere Verkehrsteilnehmer achtet. Dass man selber die Verkehrsregeln beachtet, bedeutet nicht, dass andere das auch tun. Bringt eurem Kind zum Beispiel bei, dass es auch bei Grün gucken muss, ob kein Auto kommt.
  • Lasst euer Kind vor euch oder an der Gehwegseite fahren und lasst es an Ecken/Kreuzungen/Seitenstraßen halten.
  • Bringt eurem Kind bei, dass es bei roten Ampeln immer hinter dem LKW anhalten soll, niemals daneben.
  • Ab ca. 10-12 Jahre kann man sein Kind alleine zur Schule fahren lassen, je nachdem, wie leicht abgelenkt das Kind ist.

Und zum Schluss noch eine Anekdote: Ich weiß nicht, woher der kleine Kaaskop das hatte, aber einmal, als er über die Straße vor unserem Haus gehen wollte und ein Auto kam, trat er einfach einen Schritt auf die Straße, hob den Arm wie ein Verkehrspolizist und guckte den Autofahrer streng an. Und verflixt, der hielt erschrocken an! Peinlich… Da hab ich schon ein bisschen mit dem kleinen Kaaskop geschimpft. Macht man doch nicht!

Werbeanzeigen

Vorleben oder dressieren – warum ich mich nicht entscheiden möchte

„Erziehen heißt Vorleben – alles andere wäre Dressur.“ Solche Aussagen habe ich in letzter Zeit öfter gelesen. Und ich ärgere mich darüber. Denn mir stößt dabei irgendetwas sauer auf.

Verallgemeinerung sucks

Es ist doch so: auch solche schönen antiautoritären, bindungsorientierte, gleichwürdigen  Erziehungsansätze sind relativ. Wer hat nicht schon einmal miterlebt, dass sein eigener Supertipp für das Beruhigen des Babys, Einkaufen mit Kleinkind, gemeinsames Essen mit Vorschulkind etc. etc. bei anderen Kindern – huch?! – gar nicht funktioniert? Meiner Erfahrung nach gilt das auch für Erziehungsmethoden, so schön der Gedanke dahinter ist.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin durchaus überzeugt von den modernen Methoden für den Umgang mit den eigenen Kindern. Alfie Kohn, Jesper Juul, Beziehung statt Erziehung, blablabla. Der kleine Kaaskop darf viel selber machen und ausprobieren, er muss seinen Teller nicht leeressen, darf nachts zu mir ins Bett kommen, wenn er nicht alleine schlafen will, er bekommt erklärt, warum er etwas nicht machen soll usw. Ich bemühe mich bewusst, „Verbote“ positiv zu formulieren, seine Bedürfnisse zu respektieren und ihn Kind sein zu lassen. Ich weiß, dass Kinder lernen, indem sie ihre Eltern nachahmen, und ich achte darauf, dass ich „bitte“ und „danke“ sage, dem Busffahrer freundlich „guten Tag“ sage undsoweiter.

Aber Vorleben alleine funktioniert bei uns nicht.

Ein paar Beispiele:
  • Ich schaue vor dem Überqueren der Straße immer erst nach links und rechts und erinnere den kleinen Kaaskop immer daran, das zu tun. Trotzdem rennt er, hauptsächlich bei der Straße zwischen unserem Vorgarten und den Parkplätzen an der Wiese gegenüber, meistens ohne zu gucken über die Straße. Oder er dreht den Kopf so schnell nach links und rechts, dass ich es kaum mitkriege, und behauptet, er habe geguckt.
  • Ich wasche mir immer die Hände, wenn wir von draußen (Garten, Spielplatz, Schule) reinkommen. Weil der kleine Kaaskop in letzter Zeit zum Händewaschverweigerer mutiert ist, habe ich mit ihm wie vor ca. einem Jahr seine eigene Seife in einer schönen Verpackung gekauft und mit ihm verabredet, dass er sich dann immer die Hände wäscht, wenn ich es auch tue. Vor allem vor dem Essen. Er weigert sich trotzdem oft und das endet nicht selten mit Gebrüll.
  • Ich stehe beim Abendessen nicht ständig auf, um zwischendurch etwas anderes zu machen. Trotzdem vergeht kaum eine Mahlzeit, bei der der kleine Kaaskop nicht mindestens dreimal vom Tisch weggeht und sein Essen ignoriert.
  • Ich mache nie etwas kaputt oder rotze auf den Boden, wenn ich sauer bin oder meinen Willen nicht kriege. Und den kriege ich oft nicht, denn ich habe ja ein Kind, dessen Willen es auch zu berücksichtigen gilt. Trotzdem spuckt mein Sohn in letzter Zeit gerne mal einfach auf den Boden, wenn ihm etwas nicht passt. Und als er meinen (bzw. unseren) Johannisbeerstrauch getreten hat, sodass einer der zarten Zweige abknickte, weil er kein Eis bekam, da habe ich vor Frust geheult. Warum tut er das?! Er kann prima sprechen und ich weise ihn oft darauf hin, dass er auch aufs Sofakissen schlagen kann, wenn er Wut rauslassen muss.

Habe ich etwas falsch verstanden? Muss man das gute Benehmen vorleben und abwarten, bis das Kind es mit 16 oder so endlich nachlebt? Zeigt sich die Wirkung des Vorlebens erst Jahre später und muss ich das so gar nicht meinem vorgelebten Verhalten entsprechende Verhalten meines Sohns in den nächsten Jahren einfach aushalten? Das erscheint mir nicht wünschenswert.  Eltern müssen heutzutage schon zoviel aushalten, ich sag nur „Autonomiephase“! Aber ICH habe auch Bedürfnisse und Wünsche, hier und jetzt, und denen steht das Verhalten meines Kindes im Weg. (Ich schreibe bewusst „Verhalten“, denn man soll ja das Verhalten kritisieren, nicht das Kind selber, nä!)

Die Bedürfnisse meines Kindes gegen meine

Ich würde zum Beispiel gerne mal mit meinem Mann und meinem Sohn in einem Café Kuchen essen oder mit den beiden in einer richtigen Pizzeria oder so essen gehen. Nicht nur bei Ikea oder im pannenkoekenrestaurant. Ich traue mich aber nicht. Ich mag die Blicke von Kinderlosen oder Eltern, die ihre Kinder altmodischer erziehen oder erzogen haben nicht, wenn der kleine Kaaskop rumbrüllt, weil er kein zweites Glas Saft bekommt, oder wenn er ständig vom Tisch wegläuft und die Restaurantküche untersucht oder die Garderobe als Klettergerüst ausprobiert. Ich will nicht, dass andere mich für eine schlechte Mutter halten und meinen Sohn als schlecht erzogen. Denn das bin ich nicht und er auch nicht! Es gibt genug Tage, an denen er sich von seiner besten Seite zeigt und wir uns nicht gegenseitig frustrieren.

Die Mischung macht’s

Mein Sohn hat einen starken eigenen Willen, will überall dabei sein und alles selber untersuchen und ausprobieren. An sich nichts Schlechtes, klar. Aber verdammt anstrengend und frustrierend, wenn man deswegen daran scheitert, ihm ein paar Dinge beizubringen, die das Familienleben angenehmer machen! Vorleben und erklären scheint jedenfalls (für uns!) nicht die Lösung zu sein, und deshalb habe ich beschlossen, bei ein paar Sachen, die mir wichtig sind, doch „klassischere“ Erziehungsmethoden anzuwenden. Ab und zu mal bis 3 zählen (und vorher eine klare Ansage machen, was bei 3 passiert). Den kleinen Kaaskop vor die Wahl stellen, ob er aufhört rumzumotzen, sich die Hände wäscht und gezellig mit dem großen Kaaskop und mir zu Abend isst oder ob er lieber auf sein Zimmer geht. Solche Dinge.

Manche Kinder brauchen eben doch Grenzen

Kindern Grenzen zu setzen scheint heutzutage bei vielen verpönt zu sein. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mein Kind sie braucht. Jedenfalls ein paar. Sonst missachtet er nämlich MEINE Grenzen, MEINE Bedürfnisse. Und wie ich gemerkt habe, macht mich das unglücklich, und darunter leidet letztendlich die ganze Familie. Auch der kleine Kaaskop, der obendrein gerne seine eigene Regeln erstellt, die ich toleriere aber mit der Zeit nervig finde. Zum Beispiel, dass er JEDEN Donnerstag Nutella aufs Schulbrot darf. Oder dass er JEDEN Abend vor dem Zähenputzen unter der Decke verstecken spielen darf. Oder dass NUR er die Waschmaschine anmachen darf. Oder dass ich IMMER im Auto hinten neben ihm sitze. Regeln (also Grenzen) geben meinem Sohn offensichtlich Halt und Sicherheit, er will und braucht sie. Und weil wir „gleichwürdig“  sind und ich als Mama auch Recht habe auf die Erfüllung meiner Bedürfnisse, wird es ab sofort nicht nur Regeln von seiner Seite geben sondern verstärkt auch von meiner.

Keine Regeln – keine funktionsfähige Gesellschaft

Mein Entschluss, den kleinen Kaaskop in Bezug auf gewisse Dinge doch ein bisschen zu „dressieren“, basiert auch darauf: Nachdem ich den sovielsten Blogartikel darüber gelesen habe, warum Kinder sich nicht anpassen müssen sollten, sondern ihre kindlichen Bedürfnisse ausleben dürfen müssen, habe ich mir überlegt, dass dieses Freilassen, das ungehinderte Ausleben der eigenen Bedürfnisse (oft sind es einfach nur Wünsche, oder?), dieses allgemeine Streben nach Individualität keine gute Basis für eine funktionsfähige Gesellschaft sind. Wer sein Kind im Café laut johlend zwischen den Tischen herumrennen lässt, weil es nun mal ein Bedürfnis nach Bewegung hat, trägt nicht gerade dazu bei, dass das Zusammenleben in der Gesellschaft angenehmer wird. Auch Kinder sollten lernen, dass man Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nehmen und dabei manchmal selber zurückstecken muss.

Es bleibt ein heißes Thema, dieses Erziehen, und wie man es macht, ist es sowieso verkehrt. Aber um meiner eigenen Bedürfnisse willen (und des respektvollen Zusammenlebens) wird im Hause Importkaaskop ab sofort nicht nur vorgelebt, sondern auch ein bisschen dressiert. Mein temperamentvolles Kind darf gerne temperamentvoll bleiben, aber es soll auch lernen, dass jeder Rücksicht auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer nehmen muss, damit es gezellig bleibt.

Habt ihr noch Tipps, wie man für mehr Harmonie zuhause sorgt, wenn man ein sehr temperamentvolles Kind hat? Dann bitte her damit!

Mein kleiner Helfer

Nein, kein Staubsaugerroboter, Kärcher oder anderes Gadget moderner Hausfrauen. Der kleine Kaaskop ist mein kleiner Helfer! Warum? Darum:

Wenn ich den kleinen Kaaskop von der Kita abgeholt habe und Essen kochen will, möchte der kleine Kaaskop meistens ein „Filmchen“ gucken. Obwohl ich das selber mal eingeführt hatte, weil ich abends selten den Nerv habe, mit einem müde-mauligen Kind zwischen den Beinen in der Küche zu stehen, nervt es mich mittlerweile oft, wenn der kleine Kaaskop nach einem Film auf dem Laptop verlangt, noch bevor wir unsere Schuhe und Jacken ausgezogen haben. Deshalb freue ich mich, dass er neuerdings so gerne in der Küche hilft!

Dass er gerne Zwiebeln für mich pellt, hatte ich ja schon einmal erzählt (mit Beweisfoto). Neuerdings ruft er oft, dass er mir helfen will und danach einen Film gucken will. Und dann steht er begeistert neben mir auf seinem Küchenhocker und hilft mir beim Kochen. Herrlich! Es dauert dann zwar insgesamt etwas länger, aber dafür wächst sein Selbstbewusstsein, arbeitet er an seiner Feinmotorik und wird er selbstständiger. Irgendwo habe ich neulich einen Blog-Artikel von einer Mutter gelesen, die früher nie so eine „faule“ Mutter werden wollte, jetzt aber mächtig stolz auf ihre selbstständigen Kinder ist und sich über ans Bett servierten Kaffee und weniger Arbeit freut. Ich hoffe, dass das bei uns irgendwann auch so geht. Wie man Kaffee kocht, weiß der kleine Kaaskop ja schon, aber weil er weder zählen noch lesen kann, muss ich halt schon daneben stehen und mitzählen, wieviele Löffel Kaffeepulver er in den Filter schaufelt.

Überhaupt kann man kleine Kinder ja schon viel machen lassen. Staubsaugen mag der kleine Kaaskop zum Beispiel gerne, seit er seine Angst vor dem brummenden Ding überwunden hat. Manchmal wird er wirklich sauer, weil ich das selber mache.

IMG_20151005_173435

Das Treppeputzen (mit Reiniger in der Sprühflasche und einem feuchten Tuch) hat er vor Kurzem für sich entdeckt: so oft ist unsere Treppe noch nie geputzt worden! Zurzeit ist das eine seiner Lieblingsbeschäftigungen.

IMG_20151102_133239

Beim Backen kann er ganz toll Mehl, Zucker und andere Zutaten in die Schüssel löffeln und wie ich neulich berichtete, übt er zurzeit das Aufschlagen von Eiern. Außerdem hilft er beim Obstschneiden für unseren vormittäglichen Obstsalat. Ich schneide dann z.B. einen Apfel in Schnitze und er schneidet die in kleinere Stücke. Oder er pellt eine Mandarine. Angefangen haben wir damals (als er 2 Jahre alt war, glaub ich) mit einer Banane, denn die kriegt man ja auch mit so einem Plastikkindermesser von Ikea durch. Mittlerweile gebe ich ihm richtige Küchenmesser. Also, so kleine. Und ja, ich finde es unheimlich. Ich erinnere ihn alle 10 Sekunden daran, dass er auf seine Finger aufpassen soll. Puh, Nervenkitzel! Aber wertvoll. Seine neueste Fertigkeit ist Möhrenschälen. Mit einem Sparschäler. Das wollte er unbedingt, ich zweifelte, aber er hatte sich selbst eine gute Methode überlegt: Er legt sie auf das Schneidebrett, hält sie mit einer Hand fest und schiebt dann den Sparschäler von sich weg darüber. Das klappt wirklich gut!

Letzte Woche habe ich zusammen mit dem kleinen Kaaskop das Badezimmer geputzt. Er war ganz heiß darauf, den Toilettenreiniger in die Schüssel zu spritzen. Aber das hab ich lieber übernommen. Er hat stattdessen mit Hingabe das Waschbecken und die Badewanne geschrubbt. So macht mir das Putzen auch Spaß! Jedenfalls fast…

Und wie ist das bei euch? Dürfen oder müssen die Kinder im Haushalt helfen?

 

Vorsicht ist die Mutter

…der Porzellankiste, na klar. Aber auch auf dem Spielplatz. Zuhause. Und sonstwo. Da hatte ich mir doch fest vorgenommen, dem Bewegungs- und Entdeckungsdrang meines Kindes möglichst freien Lauf zu lassen, und trotzdem merke ich immer wieder, dass ich (und zweifellos auch andere Mütter!) meistens vorsichtiger bin als Väter.

Seit der kleine Kaaskop einmal halb von seinem Hocker in der Küche gefallen ist, obwohl ich neben ihm stand, lasse ich ihn nicht mehr alleine, um kurz etwas aus dem Wohnzimmer zu holen – der große Kaaskop macht das öfter. Weil das Spielhaus mit der Rutsche von zwei Seiten zu beklettern ist (Sprossen, Balkenwand) und der kleine Kaaskop sich meistens nach dem Hocklettern nicht sofort zur Rutsche begibt, bin ich da monatelang immer nervös rumgehüpft, um immer an der richtigen Stelle zu stehen, falls er runterfällt – der große Kaaskop war da von Anfang an viel gelassener. Die Rutsche ist ja auch nicht wirklich hoch, 1,50 m oder so. Und sie steht in einer riesigen Sandkiste. Trotzdem. Ich rechne immer mit dem Schlimmsten.

Wie viele Mütter will ich doch am liebsten verhindern, dass mein Kind sich wehtut. Aber ich hab auch gelernt: das Kind tut sich trotzdem weh. Es rutscht in der einen Sekunde auf dem Küchenhocker aus, in der ich gerade die Bissfestigkeit einer Nudel prüfe. Es läuft völlig unerwartet in all seiner Achtlosigkeit gegen die Tür, als es seine Schuhe holen will. Undsoweiter. Mit anderen Worten: in den Momenten, in denen ich überbesorgt bin, geht alles gut. Gerade in den Momenten, in denen man keine Unfällchen erwartet, passiert was. Was ich auch gelernt hab: es geht fast immer glimpflich aus. Meistens ist das schreckbedingte Weinen ganz schnell wieder vorbei und außer einem neuen blauen Fleck (wenn überhaupt) nichts passiert.

Ich weiß mittlerweile, dass es gut für’s Selbstbewusstsein der kleinen Rabauken ist, wenn Mama nicht ständig einen halben Meter daneben steht. Damit signaliert man dem Kind ja unter anderem, dass man ihm nicht vertraut bzw. ihm nichts zutraut. Mittlerweile bin ich da auch etwas lockerer geworden, auch weil der kleine Kaaskop die Spielgeräte auf unseren Stammspielplätzen mittlerweile gut kennt. So musste ich neulich lachen, als der große Kaaskop mir erzählte, eine der anderen Mütter auf dem Spielplatz mit oben erwähnter Rutsche, die selbst die ganze Zeit 10 m neben ihrem Kind stand, habe aufgeregt zu ihm gesagt: „Pass auf, er klettert hoch!“ Der große Kaaskop blieb sitzen, wo er saß und sagte nur: „Ja, das sehe ich. Das kann er aber alleine.“

Letzte Woche ging dem großen Kaaskop aber auch kurz der Arsch auf Grundeis: Der kleine Kaaskop wuselte im Spielplatzbereich für die etwas älteren Kinder rum und wollte ins Krähennest. Da sein Papa dachte, er käme die wackelige Hängeleiter sowieso nicht hoch, hielt er ihn nicht davon ab. Er guckte gerade rechtzeitig wieder hin, um den kleinen Klettermaxe am Hosenbund festzuhalten, damit er nicht wirklich in den ca. 2,5 m hohen Korb reinklettern konnte! Und da drunter liegt kein Sand, sondern Kies. *Schluck*

DSCN9085

Und deshalb: man (frau!) sollte seinem Kind einfach mal was zutrauen, es kann wahrscheinlich mehr, als man denkt. Man sollte sich daher auch nicht darauf verlassen, dass es etwas noch nicht kann. Wackelige Hängeleitern hochkraxeln, zum Beispiel. Sich die Schuhe selbst anziehen. Oder die Wohnungstür öffnen. Die Gartentür von innen verschließen, wenn man selbst gerade draußen ist. *räusper* Undsoweiter.

PS. Ich habe übrigens gerade auch in einem Artikel einer Bewegungswissenschaftlerin gelesen, dass 2-4 jährige Kinder nichts tun, was sie noch nicht können. Kann man ja mal im Hinterkopf behalten…

 

 

Was kann mein Kind schon können?

Diese Frage stelle ich mir öfter, wie ich ja schon hier erwähnte. Der Tipp mit dem Wellenschneider und Learning Tower à la Montessori, den ich nach diesem Post bekam, hat mich dazu inspiriert, mich doch noch mal genauer mit Montessori-Pädagogik zu befassen. Ich hab zwar meistens wenig Zeit bzw Lust, mich mit Erziehungstheorie zu befassen, und das GU-Buch „Kinder gezielt fördern“, das ich mir voller guter Vorsätze bereits in der Schwangerschaft gekauft hatte, steht immer noch ziemlich ungelesen im Bücherregal. Das liegt aber größtenteils schlicht daran, dass dort wenig konkrete Tipps für kleinere Kinder (unter 3) drinstehen.

Warum ich sage: „doch noch mal“? Vor einigen Wochen habe ich in der Bücherei per Zufall ein Buch gefunden, das mich allein schon vom Titel her so ansprach, dass ich es spontan ausgeliehen hab. Es ist von Maja Pitamic, der deutsche Titel heißt wohl (Google sei Dank): „Zeig mir mal, wie das geht!“ Da steht ausführlich drin, wie man seinem Kind beibringt, sich die Schuhe anzuziehen, mit der Schere zu schneiden usw. Spielerische Experimente sind auch drin. Das einzige, was mich als Control freak und Regelbeachter etwas irritiert, ist das Fehlen von Altersangaben. Das ist zwar dem Vorwort zufolge Absicht, aber ich neige offenbar eh schon dazu, vom kleinen Kaaskop zuviel zu erwarten, daher würde ich mich doch zumindest eine ungefähre Altersangabe wünschen. Aber gut. Nach diesem Buch werde ich jedenfalls mal gucken, wenn ich das nächste Mal in good old Germany bin.

Das einzige Problem, das ich hervorsage, ist Folgendes: Ausgangspunkt ist, wie der deutsche Titel von Pitamics Buch ja schon sagt, dass man seinem Kind vormacht, wie das geht. Schön, logisch, an mir soll’s nicht liegen. Aber! Der kleine Kaaskop hat für sowas scheinbar total keine Geduld! Ich hab schon öfter probiert, ihm etwas vorzumachen, und jedesmal, wenn ich sagte: „Soll ich dir mal zeigen, wie das geht? Guck mal…“, dann wurde der kleine Mann wütend, schmiss alles hin und stiefelte weg oder fing an rumzuplärren. Vielleicht sollte ich nicht mehr meine Hilfe anbieten, wenn er von sich aus etwas versucht und es nicht klappt, sondern versuchen, ihm etwas beizubringen, wenn er es nicht schon erfolglos selbst probiert? Ich hab nämlich den Eindruck, er will keine Hilfe brauchen müssen.

Neulich wollte er sich seine Schuhe und Socken selbst ausziehen, und das kann er eigentlich. Aber irgendwie klappte es nicht. „Mama, kan niet!“ rief er wütend und traurig zugleich. Als ich dann näherkam und ihm helfen wollte, fing er aber an rumzuzicken, also ging ich aus dem Zimmer, nachdem ich in beruhigenden Tom gesagt hatte: „Doch, du kannst das doch!“ Und siehe da: kurz darauf ein triumphierendes: „Mama, kan wel!“ (Mama, kann doch!)

Hätte ich mir eigentlich denken können: ich hasse es auch, wenn man mir bei etwas auf die Finger guckt! Also nicht in the heat of the moment helfen wollen, sondern einfach mal machen lassen. Wieder was gelernt. Jetzt nur noch in die Tat umsetzen!

 

Frustessen? Essensfrust!

Kennt ihr das? Ihr habt euch nach der Arbeit bemüht, für den Nachwuchs etwas Gesundes zu kochen, mit Gemüse, von dem ihr zu wissen glaubt, dass der/die Kleine es mag….und dann isst das Kind nichts!

Nun ist es zum Glück so, dass mein Mini-Kaaskop nicht zu dünn ist. Ich kenn da Eltern mit kleinen Essensverweigerern, die froh sind, wenn die beiden Kleinen zumindest einen doppelten Nachtisch essen – ganz nach dem Motto: jede Kalorie zählt! Aber ich finde es trotzdem sehr frustrierend, wenn B. das Essen nicht anrührt. Ist er einfach schon zu müde? Spielt er ein Machtspiel mit uns? Ist was mit seinen Zähnen nicht in Ordnung? (Das Zähneputzen ist schließlich auch so ein issue bei uns.)

Wie ich ja vor ein paar Tagen schon erzählt hatte, scheint es keinen Unterschied zu machen, ob wir mittags oder abends warm essen. Obwohl man ja nach einem Versuch nicht wirklich zuverlässige Schlüsse ziehen kann. Ich vermute, dass es eine Kombination aus Machtspiel und kein-Hunger ist. Jedenfalls ruft B. zurzeit sowieso bei allem und jedem fest entschlossen und kopfschüttelnd: „Wil niet!“ Und da er nicht nachts nach Essen brüllt, hat er vielleicht außerdem einfach nicht genug Hunger, pardon: Appetit – ein oft gehörter Ausruf von niederländischen Eltern ist: „Hunger haben nur die Kinder in Afrika!“

Wahrscheinlich sind wir selber nicht ganz unschuldig daran. Wir stopfen ihn zwar tagsüber nicht mit Butterkeksen Reiswaffeln und Co. voll, aber es kann schon sein, dass B. insgesamt einfach so viel tagsüber futtert, dass sein Bäuchlein abends nichts mehr will. In der Kita isst er oft 3 (!)  Scheiben Brot zum Mittag und kriegen die Kinder so gegen halb fünf/fünf noch 1-2 Reiswaffeln oder soepstengels (Grissini), und weil B. wie sein Papa sehr maulig wird, wenn er Hunger hat, kriegt er zuhause auch meistens beim Essenmachen ein Stück Gurke oder Paprika zum Knabbern. Dann hat er zumindest schonmal ein paar Vitamine intus! Obst isst er übrigens immer gerne, mein kleines Obstmonster! Am liebsten würde ich es mir daher leicht machen und ihm einfach mehr Obst geben als den abendlichen Gemüsekampf mitzuspielen. Aber zuviel Fruchtzucker soll ja auch nicht gut sein. Seufz. Man hat’s auch nicht leicht!

Vor ein paar Tagen habe ich dann etwas Neues ausgedacht: Weil ich vermute, dass mein Mini-Kaaskop seine eigene Art Trennkost praktiziert (Reis und Nudeln bevorzugt ohne Soße, Käse und Brot separat), habe ich statt des Ikea-Tellers (gibt es Eltern, die nicht die Kalas-Serie im Haus haben?) das Kindertablett mit den Fächern hervorgeholt und alles schön getrennt serviert.

DSCN7312

Eigentlich hatte ich ein fast mit dem Vorher-Foto identisches Nachher-Foto erwartet, aber das lief dank eines neu entdeckten Tricks etwas anders: Nachdem B. wild den Kopf geschüttelt und „wil niet!“ gerufen hatte, obwohl er voller Vorfreude sein Tablett zum Tisch getragen hatte, aß er doch ein paar kahle Nudeln. Als ich ihn aufforderte, doch die Gabel oder den Löffel zu benutzen, nahm er die Gabel und piekste das einsame Stück Zucchini auf, das unbeabsichtigt zwischen die Nudeln geraten war. Ich freute mich schon, aber leider zu früh. Er legte es nur ins „richtige“ Fach. *augenroll* Kurz danach freute ich mich zum zweiten Mal zu früh: B. entdeckte den Elefanten unter den Nudeln und rief freudig: „Fant! Törlö!“ (Das „r“ ist noch etwas schwierig.) Ich sag also zu ihm: „Ja, toll, was! Iss mal noch ein paar Nudeln, dann siehst du noch mehr Elefant.“ Aber da schüttelte er den Kopf und sagte ein wenig traurig: „Wil niet törlö…wil niet…“ Mist.

Aber dann hatte ich die zündende Idee! Ich piekste etwas von seinem Essen auf meine Gabel und fragte: „Soll Mama das dann essen?“ Als ich die Gabel schon fast im Mund hatte, rief er: „Mei Happ! Mei!“ Und ließ sich füttern. Und spuckte die Zucchini nicht wieder aus! Hurra! So habe ich noch ein paar weitere Häppchen Gemüse und Nudeln in den Kinderbauch bugsieren können und auch beim Nachtisch klappte es super, er übernahm den Löffel und aß das Schälchen leer. Dass er beim Nachtisch sein ewiges „wil niet“ nicht ernst meint, war mir sowieso klar, denn er liebt seinen Naturjoghurt mit Obst. Machtspielchen, also doch! Am nächsten Tag funktionierte der Trick wieder, haha! Dieser Punkt geht vorläufig an Mama.

DSCN7313

Spiderman und das rosa Rüschenkleid

Zwar dauert es bei uns noch, bis es soweit ist (B. ist ja noch nicht mal 2), aber gut zu wissen: gegen die Rosa-Phase (bzw. die Spiderman-Phase) kann man nichts tun. Nach dem Lesen eines Artikels in der niederländischen Tageszeitung nrc.next zu diesem Thema habe ich den Namen der erwähnten Geschlechterstudie mal gegoogelt, und siehe da, ein interessanter (englischsprachiger) Artikel:

The mysterious allure of the frilly pink dress (siehe hier)

Zusammengefasst: die meisten Kinder machen zwischen 3 und 5 Jahren eine Phase durch, in der sie sich durch u.a. Kleidung (und bei Jungs Kampflust u.Ä.) eindeutig einem Geschlecht zuordnen wollen. Die bisherige Kleidungswahl der Eltern (manche Mädchenmütter umarmen den Rosawahn ja schon vor der Geburt, während andere ihre Tochter lieber in coole Klamotten stecken) hatte keinen Einfluss auf dieses Verhalten. Die gute Nachricht: das ist (wie vieles bei Kindern) zum Glück nur eine Phase!

Für die Eltern heißt es also zwei Jahre Zähne zusammenbeißen und sich geschlagen geben, für Spielzeugfabrikanten (ich sag nur Lego!) bedeutet es, dass dieses ganze geschlechterspezifische Zeugs gar nicht mal so eine dumme Idee ist – umsatzmäßig. Bloß zielt das ja gar nicht auf die 3 bis 5-Jährigen, sondern auch und vor allem auf die älteren Kinder. Hm.

Also, kann ja sein, dass die kleinen Prinzessinnen und Ritter (was anderes gibt es ja offenbar nicht mehr) das toll finden. ICH find es phantasieschädigend und schade. Ich zitiere an dieser Stelle mal aus dem oben verlinkten Artikel der Süddeutschen Zeitung: „Ob das im Sinne der Erfinder ist, scheint fraglich. ‚Für Mädchen und Jungen‘ lautete eine von ‚zehn Produkteigenschaften‘, die Godtfred Kirk Christiansen, Sohn des Lego-Gründers, 1963 formulierte. Dieses Credo scheint nur noch begrenzt zu gelten. In den Jungen-Themenwelten wird gekämpft, die Mädchen backen Kuchen.“ Und: „Einerseits will der Hersteller mit seinem Angebot an die weibliche Zielgruppe die Kreativität der Spielerinnen fördern. Andererseits werden Produkte und Marketing jedoch gnadenlos auf die alten Gender-Stereotype reduziert, die es eigentlich abzubauen gilt.“

Zurück an den Herd, oder wie? Es ist zum Heulen…