Unser #Familienmoment Nr.23 – Schneckenjagd

Heute gibt es wieder einen Familienmoment nach der Idee von Küstenkidsunterwegs.

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Unser #Familienmoment Nr. 21 – Grünzeug pflanzen

Diese Woche gibt es wieder einen Familienmoment nach der Idee von Küstenkidsunterwegs.

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Wie ich letzten Sonntag schon erzählt hatte, waren wir mal  wieder im Gartencenter. Da fahren wir immer total gerne hin, am liebsten zum intratuin. Dort gibt es ein kostenloses Karussell, damit die Kinder beschäftigt sind, eine riesige Auswahl an Pflanzen, ein Café mit leckeren Dingen, schön präsentierten Dekokram undundund. Der kleine Kaaskop schaut gerne den Fischen zu, fragt den Mitarbeitern Löcher in den Bauch, fährt Karussell und Einkaufswagen und darf, während der große Kaaskop und ich im Café Kaffee schlürfen, auf dem interaktiven Spielbildschirm in der Kinderecke spielen.

Für den Pflanzenstreifen zwischen unserem Minirasen und der hinteren Terrasse wollte ich jedenfalls noch Johannisbeersträucher kaufen. Eigentlich mag ich Johannisbeeren ja gar nicht so gerne, aber Himbeeren und Brombeeren wuchern zu stark (außerdem haben wir schon einen Himbeerstrauch), die Sträucher sehen hübsch aus und die sauren Beeren kann ich ja immer noch in süßen Kuchenteig stecken. Wir wurden fündig, und nachdem die beiden Kaasköppe wie berichtet den Salat gleich in unser Hochbeet gepflanzt hatten, kamen auch die Johannisbeersträucher in die Erde.

Das Einpflanzen war eine richtige Familienangelegenheit: Der kleine Kaaskop half beim Lochbuddeln, holte Wasser und schaute kritisch zu, der große Kaaskop übernahm die Buddelfeinarbeit und das eigentliche Einpflanzen und ich befreite die Sträucher aus ihren Töpfen und las (etwas zu spät) vom Schild vor, dass der Pflanzabstand 1,5-2 m betragen sollte. Ähem. Ist jetzt ca. ein halber Meter geworden….

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Ich mag unseren Garten ja sehr! Demnächst zeige ich euch ein paar mehr Bilder.

Unser Familienmoment Nr.16 – Scharfe Klingen

Es ist wieder Mittwoch, Zeit für den Familienmoment der Woche von Küstenkidsunterwegs.. (So tolle Neuigkeiten wie die Küstenmami hab ich allerdings nicht!)

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Offiziell ist es ja noch Winter, und normalerweise mag ich diese Jahreszeit, aber weil der Winter dieses Jahr so furchtbar nass war und wir hier in Holland bis auf Schneeregen kein Winterwetter hatten, haben meine Kaasköppe und ich schon seit einiger Zeit total Bock auf Frühling! Mich juckt es in den Fingern, unseren kleinen Garten auf Vordermann zu bringen, die kahlen Flecken zu bepflanzen und wieder ein bisschen in der Erde zu wühlen. Am Samstag war es endlich ein wenig frühlingshaft – kalt aber sonnig. Während der große Kaaskop den Wocheneinkauf erledigte, rückten der kleine Kaaskop und ich den abgestorbenen Sommerpflanzen zu Leibe, die bis vor 3 Wochen noch überlebt hatten. (Ja, so mau war der Winter hier!)

Der kleine Kaaskop will nicht nur bei der Hausarbeit helfen, sondern auch im Garten und dabei will er natürlich immer alles selbst machen. Und das darf er auch oft. Er hat seinen eigenen Besen und eine eigene Kinderharke und am liebsten würde er auch mit dem großen Spaten graben. Leider ist er meistens etwas übereifrig. Die Hortensien beschnitt ich deshalb lieber selbst, denn ab ist ab. Da fällt mir ein: eigentlich hatte ich die Rosenschere geholt, um die paastakken für die Vase zu kürzen (=Osterzweige; ich weiß gar nicht genau, welche Sorte ich auf dem Markt gekauft habe..!).

Natürlich wollte der kleine Kaaskop auch mal schnippeln. Aber mit scharfen Klingen in Kinderhänden bin ich immer ziemlich übervorsichtig. Küchenmesser, Scheren.. meine Nerven!!  Und dann mit der Rosenschere? Ich fasste mir ein Herz, schärfte dem kleinen Kaaskop ein, dass er auf seine Finger aufpassen sollte und zeigte ihm, wo er Lavendel und Petersilie abschneiden durfte. Wie sich zeigte, brauchte er sowieso beide Hände, um die Griffe der Schere zusammenzudrücken. Und so traute ich mich sogar, den kleinen Kaaskop kurz mit der Rosenschere allein zu lassen,um die Kamera zu holen.

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Ich unterschätze immer, wie groß der kleine Kaaskop schon ist! Hoffentlich erinnert mich dieser Familienmoment noch eine Weile daran, dass ein Vierjähriger schon ziemlich viel selbst kann und dass ich ihn öfter einfach mal machen lassen muss. Loslassen. Vertrauen haben. Dann wächst er über sich hinaus… (Wie unser Lavendel hoffentlich!)