#KleineGenießer im April -Süßkartoffelbrownies

„Sonntagssüß“ lautet Mama Mias April-Thema für ihre Rezeptreihe Kleine Genießer. In den letzten Monaten hatte ich nicht mitgemacht, weil mir irgendwie die Inspiration fehlte. Aber Süßes geht bei Naschkatzen wie mir immer!

Im Gegensatz zu Mama Mia wird bei mir aber auch diesmal gekocht. UND gebacken. Ich habe nämlich neulich ein gesundes Backrezept ausprobiert und das Ergebnis war so lecker, dass ich das eh noch verbloggen wollte: Süßkartoffelbrownies. Dieses Rezept ist sogar für Industriezucker meidende Mamas geeignet und ich kann euch aus eigener Erfahrung bestätigen, dass auch Kinder diesen Brownies nicht widerstehen können. Der kleine Kaaskop war jedenfalls erst zwar etwas skeptisch und rief „Bäh!“, als ich das Süßkartoffelmus zum Teig gab, aber als die Brownies aus dem Ofen kamen, rochen sie so lecker, dass er sie doch gegessen hat. Und sie schmeckten ihm!

Man nehme (für ca. 12 Brownies):

  • 350 g Süßkartoffel
  • 110 g Vollkornmehl
  • 50 g ungesüßten (Back)Kakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 200 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 140 g Butter

Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in 15 Minuten gar kochen. Pürieren. Die Butter schmelzen lassen.

Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen. Die Eier leicht verquirlen und mit dem Ahornsirup, Vanille-Extrakt und der geschmolzenen Butter verrühren. Nun die „nasse“ Mischung mit der Mehl-Kakao-Mischung verrühren.

Den Teig in eine Brownie-Backform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen. Wer will, kann die abgekühlten Brownies noch mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Eet smakelijk!

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#KleineGenießer im Oktober: Kürbis-Möhrensuppe mit Apfel

Kürbis! Mamma Mia, warum musste Mama Mias Oktoberthema für #KleineGenießer ausgerechnet Kürbis sein, fragte ich mich. Denn so hübsch ich die dicken orangen Dinger finde, ich habe nicht viele Kürbisrezepte in petto, und der kleine Kaaskop hat sich bisher immer geweigert, Kürbis zu probieren. Nun habe ich neulich bei Chefkoch ein leckeres Rezept und einfaches Rezept für Flammkuchen mit Kürbis entdeckt, das ich ein wenig abgewandelt habe und von dem der große Kaaskop und ich begeistert waren. Aber da schon zwei ähnliche Rezepte bei Mama Mias Linksammlung standen, wollte ich es dort nicht reinstellen.

Letzten Montag war aber Suppenwetter. Und da lag noch dieser 3/4 Kürbis im Kühlschrank.. Ich habe zwei meiner Lieblingssuppenrezepte kombiniert et voilá:

Kürbis-Möhrensuppe mit Apfel

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Man nehme (für 2,5 Personen):

  • 3/4 Hokkaido-Kürbis, entkernt und gewürfelt
  • 3-4 mittelgroße Möhren, geschält und in Scheiben
  • 1 Zwiebel, gepellt und gewürfelt
  • 1 Apfel
  • 3 EL Olivenöl
  • ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2TL gemahlener Ingwer
  • Crème fraiche

Den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Den Apfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ca. 90 Minuten zu Apfelchips trocknen lassen. (Man kann sie aber auch schon eher rausnehmen; ich habe sie nur 30 Minuten dringelassen, dann sind sie schön weich.)

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel andünsten. Nach ca. 2 Minuten den Kürbis, die Möhren, Zimt und Ingwer dazugeben und ca. 5 Minuten dünsten. Die Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren, bei Bedarf etwas Wasser dazugeben. Ab in die Suppenteller und mit Crème fraiche und den Apfelchips (oder Apfelscheiben) garnieren. Dazu Stangenbrot servieren (bei uns gibt’s die Mehrkornversion).

Eet smakelijk!

Das Schöne an dieser Suppe ist, dass man so leicht variieren kann. Ich zum Beispiel mag sie lieber etwas dicker. Das verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Sauerei rund um das mitessende Kind, sondern man kann die Suppe auch besser mit dem Brot aufstippen. Der kleine Kaaskop liebt Stippen! Man kann auch statt der Crème fraiche Kochsahne nehmen, die man dann halt vor dem Servieren schon unterrührt. Oder man malt mit Sahne ein Gesicht oder Herz in die Suppe. Man kann knackige Apfelchips darauflegen oder weichere. Man kann den Apfel würfeln und nach dem Pürieren der restlichen Suppe ein paar Minuten mitkochen. Oder aus den Apfelscheiben Figuren ausstechen, bevor man sie im Ofen trocknet. Man kann Stangenbrot, Bauernbrot, Schwarzbrot oder Grissini dazu servieren. Eventuell etwas Brühe durch Apfelsaft ersetzen…oder….oder…

Eines weiß ich jedenfalls sicher: diese spontan entstandene Suppe werde ich noch öfter kochen!

* Falls euch das Flammkuchenrezept interessiert, es war das hier. Ich habe allerdings Fertigteig genommen und den Blauschimmelkäse durch Ziegenkäse ersetzt. Nomnomnom!

#KleineGenießer im Juli: Sommerlicher Couscous-Salat

Heute regnet es zwar den ganzen Tag und ich habe heute morgen 2 Stunden mit nassem Popo an meinem Schreibtisch gesessen, weil meine Regenhose offenbar nicht mehr ganz wasserdicht ist…aber es ist Juli und die hochsommerlichen Temperaturen von neulich kommen bald zurück! Passend dazu lautet das Thema von MamaMias Rezepte-Reihe „Kleine Genießer“ in diesem Monat: Kühles für heiße Tage. Mias eigenes Rezept sieht wie immer sehr nett aus, aber wenn es etwas gibt, was ich nicht mag, dann sind es kalte Suppen und Dinge wie Joghurt mit Apfelkuchengeschmack, Kirschpudding oder so. Das ist für mich wie kalter Glühwein oder Eis mit Schnitzelgeschmack, brrr! Aber egal, jedem das seine! Und an sich klingt Mias Suppe sehr lecker, vielleicht probiere ich die ja einfach mal warm.

Ich halte mich, wenn es zu heiß für warme Mahlzeiten ist, lieber an Salate. Nudelsalat mit Brot, gemischter grüner Salat mit Würstchen, Salat mit vegetarischem Hamburger…. Eigentlich wollte ich ja das Rezept für den tropischen Reissalat verbloggen, den ich gerne esse. Aber der ist durch das Sambal Manis ein bisschen scharf und wird daher wohl bei Kindern nicht so gut ankommen. Und ob man das indonesische Seroendeng in Deutschland bekommen kann – keine Ahnung. Anyway, hier kommt mein Rezept für einen leckeren sommerlichen Couscous-Salat:

Zutaten für 4 Personen:

150 g Couscous

3 EL Pinienkerne

2 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

2 Frühlingszwiebeln

100 g Parmaschinken

3 Nektarinen

2 Kugeln Mozzarella

Den Couscous zubereiten wie es auf der Verpackung angegeben ist. Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten. Den Zitronensaft mit dem Olivenöl und etwas Salz und schwarzem Pfeffer zu einem Dressing verrühren und durch den Couscous mischen. Couscous abkühlen lassen.

Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Den Parmaschinken in Stücke schneiden (geht am besten mit der Schere). Die Nektarinen waschen, entkernen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Die Mozzarella-Kugeln halbieren und in Scheiben schneiden.

Alles vermischen und den Salat mit den Pinienkernen (und eventuell frischem Basilikum) garnieren.

Leider nur ein Handy-Foto. Das Foto von der neuen Kamera ist auf mysteriöse Weise verschwunden..
Leider nur ein Handy-Foto. Das Foto von der neuen Kamera ist auf mysteriöse Weise verschwunden..

Dazu essen wir Stangenbrot und trinken wir Aromawasser: Leitungswasser mit frischer Minze aus eigenem Anbau und ein paar Gurkenscheiben, hmmm! Seit ich dem kleinen Kaaskop im Garten mal gezeigt habe, dass die Finger schön nach Minze duften, wenn man an den Blättern reibt, teilt er dieses Wissen gerne begeistert anderen Leuten mit. Der Süße! Was ich an diesem Salat übrigens auch toll finde: ich kann dem kleinen Kaaskop die Zutaten ganz einfach ohne Couscous servieren. Diese kleinen Körnchen sind ihm nämlich offenbar etwas suspekt. Gurke, Nektarine usw. isst er aber gerne. Trennkost à la kleiner Kaaskop quasi!

Eet smakelijk!

Say cheeeese! Abendbrot mit dem kleinen Kaaskop – Ein Beitrag zu #kleineGenießer von Mama Mia

Als ich das Thema von Mama Mias #Kleine Genießer im Juni sah, musste ich kurz schlucken: Abendbrot! Sowas gibt es bei uns hier in Holland doch gar nicht! Aber wir essen ja mittags Brot, also kann ich auch was beisteuern. Und mit Blog-Input als Motivation haben wir spontan endlich mal wieder einen deutschen Sonntag MIT deutschem Abendbrot gemacht. Dreimal raten, was es bei uns aufs Brot gibt, haha! Na klar: Kääääääse! Der kleine Kaaskop mag zwar auch Wurst und konnte schon „Schinken“ sagen, bevor er das niederländische Äquivalent „ham“ in seinen aktiven Wortschatz aufnahm, aber Käse isst er doch lieber.

Abendbrot also. Weil der kleine Kaaskop abends meistens keinen Bock auf Essen hat, und auf am Tisch sitzen bleiben schon gar nicht, schieben der große Kaaskop und ich ihm oft abwechselnd einen Happen in den Mund, während er puzzelt oder mit seinen Autos spielt. Darf er. Der Zweck heiligt die Mittel, choose your battles und so…. Weil das Häppchenfüttern mit Brot einfacher geht, wenn es schon häppchenfertig geschnitten ist (duh!), habe ich ein Zweiflerbrot für den kleinen Kaaskop geschmiert (eine Ecke mit Käse, eine mit Schinken, eine mit Frischkäse…) und in kleine Quadrate geschnitten. Aus gegebenem Anlass habe ich es dann mit Gurke, Paprika und Möhrenscheiben zu kleinen Türmchen auf Holzspießchen gespießt. War absolut nicht fototauglich, aber der kleine Kaaskop fand die Dinger sehr interessant und hat gleich eins verputzt! Beim zweiten störte ihn aber wohl die harte Möhre dazwischen und beim Entfernen derselben stürzte das Türmchen ein. Naja. Einen Versuch war es wert! Zweiflerbrothäppchen werde ich aber mal wieder öfter machen, die sind offenbar auch ungespießt interessanter als normales Brot! Mit der Gabel kann man sie ja auch aufspießen und oh welch ein praktischer Zufall: hier in Holland isst man Brot sowieso offiziell mit Messer und Gabel. Dazu gibt es standardmäßig ein Glas Milch oder Buttermilch (karnemelk). Bei uns gibt es zum Abendessen übrigens immer einen kleinen Rohkostteller für den kleinen Kaaskop, und den isst er zum Glück immer gerne. Da fällt mir ein: Schwarzbrot findet er auch lecker (ohne was drauf!), das muss ich mal wieder kaufen!

Was bei uns bei der Brotmahlzeit übrigens immer gut geht, ist Ei. Diesmal hatte ich ein Spiegelei aufgetischt und dem kleinen Kaaskop eine Scheibe Brot zum Reinstippen dazu gegeben. Ja, er ist eindeutig ein Kind des großen Kaaskop, der stippt auch so gerne! Fast die ganze Scheibe Brot hat er eigelbstippend verputzt.

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(In der blauen Schüssel Pastareste vom Mittagessen und im braunen Topf Müsli vom Frühstück..fragt nicht…)

Für den holländischen Touch (und als Tipp für Brotmmuffel) hätte ich gerne noch ein tosti serviert, aber leider habe ich keinen tosti-apparaat und ich hatte an dem Tag keinen Bock,die Pfanne rauszuholen. Dabei ist das eine prima Art, um trocken gewordenes Brot aufgegessen zu kriegen und heimlich etwas Tomaten oder so hinein zu schmuggeln. Wenn unser Toaster kaputt geht (kann nicht mehr lange dauern, denn Elektrogeräte gehen uns irgendwie immer vorzeitig kaputt!), kaufe ich also einen neuen mit tosti-Einsatz, ha! (Und eine Brötchenschiene soll der auch haben, die vermisse ich manchmal an unserem holländischen Toaster..)

Egal. mein Tipp fürs Abendbrot: Zweiflerbrot mit der Gabel, Rohkostteller, Ei und tosti.

Die Lieblingspasta des kleinen Kaaskop – ein Beitrag zu #kleineGenießer von Mama Mia

Bei Mama Mia gibt es seit diesem Monat die Mitmach-Serie „Kleine Genießer“, mit einfachen und leckeren kinderfreundlichen Rezepten zu einem ausgewählten Thema. Ich backe zwar lieber als dass ich koche, aber nach 2 Jahren Kochen für die ganze Familie habe ich mittlerweile meinen eigenen Fundus an geht-immer-Rezepten zusammengestellt. Und deshalb mache ich natürlich gerne mit!

Eigentlich finden der große Kaaskop und ich, dass der kleine Kaaskop ein recht wählerischer Esser ist. Aber nachdem sich herausstellte, dass die Kinder unserer Freunde viel wählerischer sind, dürfen wir uns wohl nicht mehr beklagen!

Eines isst der kleine Kaaskop wirklich immer gerne: Nudeln. Das Thema für den Mai („Lieblingspasta„) passt da ja wie die Faust aufs Auge. Nun gebe ich zu, dass der kleine Kaaskop, weil er kein Fan von Soßen ist, meistens nur eine Mini-Portion mit Soße bekommt (man kann´s ja mal versuchen!), eine Portion Nudeln ohne was (oder mit geriebenem Käse – man ist ein Kaaskop, oder man ist es nicht!) und einen Rohkostteller. Das einzige Gericht, bei dem er die Nudeln mit „Soße“ isst, und das ich daher mal als seine Lieblingspasta bezeichnen werde, kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch, wenn es unter der Woche mal besonders schnell gehen muss. Es ist so einfach, dass man es eigentlich kaum als Rezept bezeichnen kann:

Pasta Pesto mit Garnelen

(Vollkorn-)Spaghetti kochen. In der Zwischenzeit verzehrfertige Garnelen (Tiefkühl) in der Pfanne braten. Spaghetti abgießen, mit Pesto aus dem Glas mischen, und ab auf den Teller. Eventuell mit frischem Parmesan bestreuen. Dazu gibt es einen grünen Salat bzw. Paprika- oder Möhrenrohkost.

Wenn vom Wochenende noch eine angebrochene Flasche Weißwein im Kühlschrank steht, gönnen der große Kaaskop und ich uns ein Gläschen Urlaubsstimmung Wein zur Pasta.

Einen Nachteil hat dieses Rezept allerdings: der große Kaaskop und ich bekommen immer zu wenig Garnelen ab! Der kleine Kaaskop liebt diese eiweißreichen rosa Dinger nämlich so, dass er sie trotz meiner Proteste mitsamt Schwanz verputzt – der knuspert so schön… *augenroll*