Herbstliche Gnocchi

Brrr, heute ist ja wohl nix mit „goldenem Oktober“ und so! Es ist Grau in Grau, kalt und es regnet. Zum Glück musste ich nicht in der Mittagspause einkaufen radeln, denn ich habe für heute abend schon alles im Haus: es gibt Gnocchi. Keine selbstgemachten wie die Kürbis-Gnocchi von Mama Mia (die ich übrigens unbedingt mal ausprobieren muss!), sondern fertige. Perfekt, wenn es schnell gehen muss. Außerdem mag der kleine Kaaskop Gnocchi gerne. Und weil Pilze so schön zum Herbst passen, gibt es zu den Gnocchi eine feine Sahnesoße mit Pilzen. Lekker!

Man nehme (für 2,5 Personen):

  • 1 Pck. Gnocchi
  • 1 Hühnchenfilet, in Würfel geschnitten
  • 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • 1 kleiner Salatkopf
  • ca. 200 g Pilze
  •  etwas frischer Schnittlauch
  • 2 Handvoll gemischte Nüsse
  • 3 EL Olivenöl
  • ca. 1/2 Flasche Kochsahne (Creme Fina oder so; je nachdem, wie viel Soße man haben möchte)
  1. Die Salatblätter ablösen und waschen. Pilze putzen, Tomaten halbieren und die Nüsse grob hacken. Schnittlauch kleinschneiden.
  2. In einer großen tiefen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenwürfel braten. Die Pilze ca. 5 Minuten mitbraten, bis sie die gewünschte Farbe erreicht haben.
  3. In der Zwischenzeit die Gnocchi nach Angaben auf der Verpackung zubereiten und abgießen. Die Salatblätter auf die Teller verteilen.
  4. Die Kochsahne zu dem Fleisch und den Pilzen geben und kurz aufkochen lassen. Die Cherrytomaten kurz darin erwärmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gehackten Nüsse unterrühren.
  5. Die Gnocchi kurz unterrühren und das Ganze auf die Salatblätter geben und mit Schnittlauch bestreuen.

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Eet smakelijk!

PS: Um ehrlich zu sein, ist der kleine Kaaskop kein Fan von Pilzen oder warmem Gemüse generell. Er kriegt daher alles einzeln, ohne Soße. Dann isst er zumindest die Gnocchi, die Nüsse, den Salat (ja echt!) und neuerdings auch die Cherrytomaten. Choose your battles, sag ich mal so!

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Kochworkshop mit Kollegen

Gähn! Mann, zum Glück ist Freitag und hab ich auch keine straffen Deadlines. Der Betriebsausflug gestern endete für meine Verhältnisse etwas spät (22:30 Uhr) und Durchschlafen bis 6:15 Uhr war leider nicht drin.

Aber gezellig war’s! Wir haben in einem Privatrestaurant unter dem Kochstudio und Kochutensilienladen De Kombuis in der Twijnstraat (wo es noch viele weitere tolle kleine Läden gibt!) an einem Kochworkshop teilgenommen. (Aus diesem Laden kommt übrigens mein 1-Personen-Teeset aus diesem Post!) Meine trinklustigen Kollegen fingen gleich mit Wein an (bis auf unseren Franzosen, der lustigerweise keinen Wein mag (!) und Bier trank), ich bestellte mir ein Wasser, weil ich noch vom Radfahren etwas außer Atem war. Ich änderte die Bestellung aber sofort in „ein Spa Rood„, denn ich wollte ja gar kein stilles Wasser, sondern Sprudelwasser. In Deutschland kriegt man Sprudelwasser, wenn man „Wasser“ bestellt, oder? Hier in Holland kriegt man dann stilles Wasser..

Egal, zurück zum Workshop. Wir teilten uns in 2er-Team auf, um die vier Vorspeisen, zwei Hauptgerichte und eine Nachspeise zuzubereiten. Diesmal gab es zum Glück richtige Rezepte – als wir da vor 5 Jahren schon einmal einen Workshop gemacht haben, musste ich mir aus einem Berg unterschiedlichster Tomatensorten eine Vorspeise ausdenken, pff! Das fand ich doof. Ich hab zwar nichts gegen kreativ Kochen, aber für eine ganze Kollegengruppe? Nee.

Weil ich keinen Bock darauf hatte, an einem heißen Herd/Ofen zu stehen (mir war warm und ich war müde), blieb ich in der Vorspeisenecke hängen und landete….. beim Thunfisch-Carpaccio! Nun müsst ihr wissen, dass wir beim letzten Mal auch etwas mit Thunfisch hatten und ich meine Kollegen damit beeindruckt hatte, dass ich den nicht lecker fand. Ich mag Thunfisch nun mal nicht. Kollegin J., die den diesjährigen Workshop arrangiert hatte, hat mich schon die ganze Woche damit geärgert, dass sie extra für mich einen Berg Tomaten und Thunfisch bestellt hätte. Sie musste daher auch voll lachen, als sie mich mit G. an diesem Carpaccio arbeiten sah, hihi!

Da die Zutaten vorab schon abgewogen und in Schälchen verteilt worden waren, waren zumindest G. und ich schnell klar. Nur das Schneiden des Thunfisches dauerte etwas länger, denn es ist ganz schön schwierig, fast rohen Fisch in feine Scheiben zu schneiden und dabei der Neigung zu widerstehen, das Messer nach unten zu drücken, und stattdessen wirklich nur durch Schneidebewegungen Scheibchen zu schneiden! Aber am Ende waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden:

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Kurz angebratenes Thunfisch-Carpaccio mit Pfefferrand, auf Seegras und mit Wasabi-Mayonnaise, Sojasoßen-Ingwersirup-Dressing und Kapuzinerkresse serviert. So finde sogar ICH Thunfisch lecker!

Die anderen Gerichte waren auch sehr lecker und es war insgesamt sehr lustig! Nun sagt A. sowieso immer, ich hätte so tolle Kollegen, aber mit Alkohol werden die noch lustiger, haha! Wir wurden immer alberner und lauter! Herrlich, so ein kind- und haushaltfreier Abend! Hier ein paar Eindrücke:

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Und jetzt hab ich Nachdurst. Nach gerade mal drei Gläsern Weißwein….! Wie gern hätte ich jetzt eine schöne, kühle Apfelschorle!

Sommerpasta

Es ist ja schon Ende August! Dann will ich nochmal schnell eines meiner liebsten Sommerrezepte mit euch teilen:

Pasta mit Zucchini-Erbsen-Sahnesoße (mit Dank an Supermarkt AlbertHeijn)

Pasta met courgette roomsaus

Klingt jetzt nicht soo spannend, aber es ist wirklich lecker, leicht (vegetarisch), sommerlich und auch sehr fix und einfach zubereitet – was für arbeitende Mütter ja auch nicht unwichtig ist, nä!

Man nehme (für 4 Personen):

  • 300 g Fusilli
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • 2 Zucchini, in halbierten Scheiben
  • 1/2 Packung Tiefkühl-Erbsen (450-g-Packung)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 ml Crème fraîche
  • 15 g frisches Basilikum, in große Stücke geschnitten

Zubereitung:

Die Nudeln nach den Angaben auf der Verpackung kochen. 2 EL Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen und die Knoblauchscheibchen darin anbraten. Mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne nehmen. Die Zucchini und Erbsen 5 Minuten wocken, dann den Zitronensaft hinzugeben und weitere 2 Minuten erhitzen.  Die Crème fraîche hinzugeben und ohne zu kochen ein paar weitere Minuten erhitzen. Den Knoblauch und fast alle Basilikumblättchen unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln abgießen und mit dem restlichen Öl und etwas Peffer mischen. Die Nudeln über 4 Teller verteilen, die Zucchini-Erbsen-Sahnesoße darüber geben und mit dem restlichen Basilikum dekorieren.

Mjam!

(Ich püriere die „Soße“ übrigens jetzt meistens kurz, weil B. sich sonst nur die Nudeln rausfischt – der kleine Schlingel. Den grünen Soßenbrei, der so praktisch an den Nudeln kleben bleibt, isst er aber mit, ha! Dieser Punkt geht an Mama, hihi!)