Kinderleichte Brownies

Hier kommt das versprochene supereinfache Brownie-Rezept!

Man nehme:

  • 80 g Butter
  • 40 g ungesüßetes Kakaopulver (Backkakao)
  • 145 g Kristallzucker
  • 2 Eier, leicht verquirlt
  • 60 g Mehl mit 1/2 TL Backpulver
  • 100 g Schokoladenstückchen

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine 20×20 cm große Backform mit Backpapier auslegen. Die Butter in einem Topf schmelzen, den Topf vom Herd nehmen und das Kakaopulver, den Zucker und die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz darüber sieben, vermischen und auf eine gleichmäßige Verteilung des Mehls achten. Die Schokostückchen unterrühren. Den Teig in die Form geben und ca. 30 Minuten backen (mir reichten 25). In der Form abkühlen lassen, herausnehmen und in ca. 12 quadratische Stücke schneiden. Eet smakelijk!

(Ich fragte mich gerade spontan, warum das Rezept im Buch eigentlich „Schokoladenbrownie“heißt – gibt’s auch Brownies ohne Schokolade?!)

Mama muss kreativ sein

In knapp zwei Wochen wird B. 2 Jahre alt. Und zu seinem Geburtstag gibt man in der Kita natürlich etwas aus, am liebsten besten etwas Gesundes. Letztes Jahr in der Babygruppe (0-2 Jahre) gab’s Äpfel für die Kinder, easy peasy. Da hab ich einfach einen Beutel kleine Äpfel gekauft und Partyfähnchen mit Blättern aus grünem Tonpapier oben hineingesteckt.

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Dieses Jahr, in der Kleinkindergruppe (2-4 Jahre), soll es etwas spektakulärer sein. Nicht die üblichen, langweiligen snack size Rosinenschachteln mit Foto, keine Seifenblasen (es sollte schon etwas essbares sein, finde ich!). Und weil Winter ist, möchte ich etwas Winterliches machen. Perfektionistisch wie ich bin, habe ich schon im Dezember angefangen, darüber zu grübeln. Schneemänner will ich machen! Aber aus was? Es soll ja nichts Süßes sein, also fällt Zuckerguss & Co. für die Deko aus. Bei Google und Pinterest fand ich nichts, das mir zusagte. Aber selbst ist die kreative Mama: ich habe mir einfach selbst etwas ausgedacht!

  • herzhafte Muffins mit einem Schneemann aus Papier oben drauf
  • eine in etwas weißes gewickelte Mandarine (alternativ: Käse und Weintrauben) mit einem Schneemann aus Papier oben drauf
  • ein mit Käse oder so gefüllter Blätterteigschneemann mit einem Hut aus Papier

Ich zweifle nur noch, welche Kreation es werden soll. Ich hab daher mal probegebastelt. Vor allem, um zu gucken, wie realisierbar meine Ideen in Wirklichkeit sind. Die Muffins brauch ich nicht auszuprobieren, ich hab da ja ein tolles Rezept für herzhafte Muffins. Mit der Mandarine klappte es jedenfalls ganz gut, so auf die Schnelle am Samstagabend:

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Mit Weintrauben sah es auch ganz gut aus. Ist aber mehr Arbeit und weniger rund.

Der Blätterteigschneemann gefiel mir weniger, denn das Ausstechen und Füllen war doch mehr Arbeit als gedacht – außerdem ist er von Außen nicht hell genug für einen Schneemann.

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Hm. Vielleicht ein Mini-Babybel und ein ungefüllter Blätterteigkreis mit Kokos drauf? Käse liebt mein kleiner Halb-Kaaskop ja. Mandarinen allerdings auch. Mandarine UND Babybel?! Das habe ich, als es mir einfiel, gleich mal ausprobiert, war aber leider auch nicht so der Hit.

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Die Größe vom Kopf kann ich ja leicht anpassen, aber im Vergleich zur Mandarine ist mir der Babybel etwas zu klein. Oder die Mandarine zu groß. (Wie bei der Gewicht-Größe-Tabelle *lach*)

Mist. Ich glaube, ich werde nochmal drüber schlafen, ich hab ja noch etwas Zeit. Wie ich mich kenne, wird es aber vermutlich am Ende die Mandarine oder ein herzhafter Muffin mit Papierschneemann. Meine kreativen Ideen sind nämlich meistens aufwändiger, als mir lieb ist. Und seit ich Mama bin, bin ich etwas wählerischer bei den Aktivitäten, mit denen ich meine kostbare Zeit verbringe, in der das Kind schläft und ich wach bin und weder spülen, noch aufräumen, Rechnungen bezahlen oder sonstwas machen MUSS. Vielleicht bin ich auch einfach zu faul, für 12 Kinder und 2 Erzieherinnen großartig zu basteln. Ich glaube außerdem, dass die anderen Eltern es mir vermutlich nicht in Dank abnehmen, wenn ich allzu aufwändige traktaties mache. Wenn alle es sich einfach machen, fühlt sich keiner unter Druck gesetzt, im Namen seines Kindes etwas mit Wow-Effekt für die Kita-Genossen zu basteln. Und die Kleinen freuen sich sowieso. Eine klassische win-win-Situation! Deal.

Ein lekker Wochenende

Also, ich weiß ja nicht,wie es bei euch aussah, aber mein Wochenende kriegt 8,5 von 10 Punkten! (Punktabzug für ein paar Momente der Ungeduld meinerseits bei Kooperationsverweigerung seitens B. und das frühe Gewecktwerden).

Was wir so alles gemacht haben? Nicht besonderes eigentlich. Am Samstag nach dem entspannten Frühstück fuhren wir einkaufen, danach gab’s fast sofort Mittagessen. Ausnahmsweise mal warm (hier in Holland isst man ja mittags Brot und abends warm), um zu testen, ob der kleine Schlingel dann besser isst. Hat aber, trotz superleckerem Herbstsalat mit Bio-Fleisch, leider nicht geklappt. B. übte lieber die Messerbenutzung, statt zu essen. Ach, er hat zumindest etwas Fleisch und die Birnenstücke gegessen.!

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Während der kleine Mann schlief und der große Mann spülte und die neue Stereo-Anlage anschloss, radelte ich „kurz“ zum Einkaufscenter, um meine neuen Stiefeletten abzuholen, die ich bestellen lassen musste.

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Und weil der Göttergatte mir Shoppingzeit gönnt, hab ich auch gleich noch nach einem neuen Schlafsack für B. geguckt (stattdessen aber nur einen süßen Pulli gekauft) und der Bücherei einen kurzen Besuch abgestattet. Als ich später als geplant wieder nach Hause kam, war dort grad das Kind aufgewacht und der Kaffee fertig. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir im Park.

Abends machte ich zwei Skizzen für B.’s diesjährige Geburtstagstorte und backte schonmal den Biskuitboden. Weil B. gerade Dikkie Dik toll findet, will ich den orangefarbenen Kater drauf machen. Ich denke, es wird das linke Motiv:

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(Und ja, ich schreibe inzwischen meistens auch privat automatisch Niederländisch.)

Am Sonntag bummelten wir ein wenig im Haus rum, kauften noch ein paar vergessene Dinge ein und gingen kurz auf den kleinen Spielplatz in der Nähe des Supermarktes. Nach dem Mittagsschlaf gab es Sahnetorte, denn ich hatte zuviel Teig und deshalb noch einen zweiten, kleinen Biskuitboden gebacken. Zum Glück hatte ich ja eh keine guten Vorsätze (Abnehmen?!) gemacht! Lekker!

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Und weil schönes Wetter war (lekker weer), verbrachten wir den Nachmittag wieder im Park, bis die Sonne unterging der Park um 17 Uhr geschlossen wurde.

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Abends gab es einen winterlichen Eintopf mit stoofpeertjes (in rotem Saft und Gewürzen gegarte Kochbirnen). Mit Rotwein, lekker!

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Und auch an diesem Wochenende wieder ein paar neue Erkenntnisse, denn man lernt ja nie aus:

  • Irgendwie schläft A. auf meiner Matratze besser. Und ich schlafe auf meiner Matratze doch nicht so lekker. (Jaha, lekker ist ein sehr vielseitiges Wort im niederländischen Sprachgebrauch. Kann man für alles mögliche benutzen!)
  • Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Leute ihre Kinder bei diesem Wetter ankleiden.
  • B. schläft mittags problemloser ein als abends.
  • Es gibt im Winter nur Winterkinderschlafsäcke zu kaufen.
  • Man kann in Holland doch Kniestrümpfe für Jungs kaufen. Allerdings nur in uni Schwarz und Dunkelblau.
  • Schnittblumen sind in Deutschland offenbar sauteuer: für die drei kleinen Sträuße, die A. beim Blumenstand um die Ecke für insgesamt 8 Euro kaufte, bezahlt man in good old Germany, wenn ich dem Preisaufkleber glauben darf,  8 Euro pro Bund! Wow.
  • Mein Sohn hat immer noch Angst vor dem lauten Staubsauger, Mist.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart! Groetjes, Kristine

Butter bei die Fische

Als ehemalige Kieler Sprotte habe ich mir mal diesen norddeutschen Ausdruck erlaubt, um unser Wochenende zusammenzufassen. Und ja, ich weiß, es ist schon Dienstagabend. Aber der Montag ist ja für mich auch immer ein freier Tag (jedenfalls was die bezahlte Arbeit betrifft), also quasi Teil des Wochenendes. Und am gestrigen Montag fühlte ich mich so mies, dass ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Wie dem auch sei, wir haben jedenfalls am vergangenen Wochenende ungeplanterweise viel gemacht:

  • Am Samstag haben wir den Weihnachtsbaum und fast alle Weihnachtsdeko weggeräumt. B. vermisst das pieksige Ding offenbar, denn er ruft ab und zu beim Betreten des Wohnzimmers: „kers(t)boom!?“ (=Wo ist denn der Weihnachtsbaum hin?!)
  • Wir haben endlich eine neue Stereo-Anlage bestellt. Das CD- und Radiohören über den Fernseher hat demnächst endlich ein Ende, hurra!
  • Wir haben den Pavillon im Park gebucht und die Einladungen für B.’s zweiten Geburtstag verschickt.
  • Ich habe mein neues Waffeleisen eingeweiht. Lekker!
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  • Ich habe schonmal probegebastelt für B.’s Kita-Leckerlis. (Dazu bald mehr!)
  • Wir sind im Park gewesen und haben versucht, das Dammwild anzulocken. Erfolglos.
  • Ich habe endlich die beiden Stücke Pappkarton angemalt, aus denen ich eine Palme für B.’s Dschungelzimmer basteln will. Die lagen schon seit Wochen über einem Monat auf dem Esstisch herum. Nun muss ich noch ein paar Details aufmalen und es zusammenkleben und aufhängen. (Und dann wahrscheinlich bald entsorgen – B. kann seine Fingerchen nicht von den Wandaufklebern fernhalten!)
  • Wir haben ein neues Rezept ausprobiert und für wiederholbar befunden. Auch, wenn A. das Hackfleisch im Kühlschrank vergessen hatte. Schnelles grünes Curry mit Rosenkohl für 4 Personen: 1 grob gehackte Zwiebel in Öl anbraten, 350 g Hackfleisch hinzufügen. 500 g halbierten Rosenkohl, 2 dl Kokosmilch und 1-2 EL grüne Curry-Paste hinzugeben, plus soviel Wasser, bis der Kohl halb unter Wasser steht. Zugedeckt 10 min köcheln lassen. Mit etwas Fischsoße abschmecken und evtl. etwas Thai-Basilikum zugeben. Mit Reis servieren. Eet smakelijk!
  • Wir haben einen neuen (gebrauchten) Kinderstuhl für B. gekauft.
  • Am Mamamontag haben B. und ich wieder Katzen gesucht, das Nachbarsmädchen kam bei uns spielen und es gab gesunde Muffins (ohne Zucker o.Ä., da kam nur 1 Banane rein und statt Weizenmehl Haferschrot).
  • A. und ich haben zwar nicht nach einem Winterurlaub gegoogelt, dafür aber nach Häusern geguckt!

Ganz schön viel, wenn man eigentlich ein Nichtstuwochenende geplant hatte, finde ich! Das elende Staubsaugen, der Wocheneinkauf und Wäschewaschen fiel schließlich auch noch an.

Der Winterurlaub liegt übrigens erstmal auf Eis – mangels Schnee. Während die Amis es mit Extremkälte und Schneebergen zu tun haben, riecht es hier in Holland eher nach Frühling. 12 Grad hatten wir gestern angeblich! In den in Frage kommenden Skigebieten in Deutschland ist es auch viel zu warm, bah! Die Schneegarantie einiger Skiorte nützt uns da nix, wir wollen ja nicht Skifahren sondern im Schnee toben. Doof. Hoffen wir mal, dass der Winter Ende Februar/Anfang März doch noch kommt! Und sonst sparen wir unsere Urlaubstage für einen eventuellen Umzug! Denn wie erwähnt, haben wir jetzt doch mal auf funda.nl nach einem möglichen neuen Heim für unsere kleine Familie geguckt. Da waren ein paar schöne erschwingliche Häuser in guter Lage dabei. Das führt mich ja irgendwie doch in Versuchung. Ein richtiger Garten für mein kleines Energiebündel wär ja doch etwas sehr Feines! Das hier ist unser aktueller sorry excuse for a garden:

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(Das Foto ist aus 2010, kurz nach der Gartenrenovierung.) In Sachen Hausverkauf-/kauf ist aber noch nichts fest beschlossen. Vor einem möglichen Umzug und allem Drumherum graut mir noch zu sehr. Diese Unsicherheit, ob man, wenn das alte Haus verkauft ist, rechtzeitig ein passendes neues Haus findet. Hab schließlich keinen Bock auf zwei Umzüge! Das ganze Einpacken. Das unweigerliche Renovieren im neuen Haus (und wenn es nur Streichen und Tapezieren ist). Das Suchen einer neuen Kita für den kleinen Schlingel. Undsoweiter. A. scheint diese Skrupel offenbar weniger zu haben: er rief heute mittag an, um zu beichten, dass er dem Makler, über den das Haus unserer ehemaligen Nachbarn von gegenüber verkauft worden ist, eine E-Mail geschickt hat. Spannend!

Ansonsten habe ich auch dieses Wochenende wieder etwas gelernt:

  • Das das alte schwere Waffeleisen meiner Mutter war irgendwie toller. Und das Waffelrezept, das meinem Waffeleisen beilag, war nicht das beste. Werd mal meine Mutter nach ihrem Rezept fragen…
  • Das Dammwild im Park war von den milden Temperaturen auch verwirrt und lief herum wie auf Extasy (Paarungszeit war schon im Herbst, das kann’s nicht gewesen sein) – B. gefiel’s aber!
  • Wenn im Rezept steht: „nicht zu lange mixen!“, dann sollte man auch nicht länger als strikt nötig mixen. Vielleicht war auch zuviel Milch drin. Jedenfalls waren die gesunden Muffins an sich zwar lecker, aber noch etwas zu nass. Dabei kam die Stricknadel doch sauber wieder raus, Gemeinheit!
  • Mein Sohn kann singen! Na ja, kind of. Nachdem A. und ich spontan „Slaap, kindje, slaap“ (Schlaf, Kindchen, schlaf) für ihn gesungen hatten, weil er sich mal wieder zum „s(l)apen“ unter den Wohnzimmerteppich gelegt hatte, hat er sich offenbar nach den erbetenen Wiederholungen („Nog meer!“) den Text gemerkt. Am Mamamontag stellte er sich vor mich hin, schunkelte von einem Fuß auf den anderen und sang: „S(l)aap,..kinje…buite….schaap!“ Also, ICH hab’s erkannt! Schnell, wo ist die nächste Musikschule?!

Habt einen schönen Abend! Groetjes, Kristine

 

Kochworkshop mit Kollegen

Gähn! Mann, zum Glück ist Freitag und hab ich auch keine straffen Deadlines. Der Betriebsausflug gestern endete für meine Verhältnisse etwas spät (22:30 Uhr) und Durchschlafen bis 6:15 Uhr war leider nicht drin.

Aber gezellig war’s! Wir haben in einem Privatrestaurant unter dem Kochstudio und Kochutensilienladen De Kombuis in der Twijnstraat (wo es noch viele weitere tolle kleine Läden gibt!) an einem Kochworkshop teilgenommen. (Aus diesem Laden kommt übrigens mein 1-Personen-Teeset aus diesem Post!) Meine trinklustigen Kollegen fingen gleich mit Wein an (bis auf unseren Franzosen, der lustigerweise keinen Wein mag (!) und Bier trank), ich bestellte mir ein Wasser, weil ich noch vom Radfahren etwas außer Atem war. Ich änderte die Bestellung aber sofort in „ein Spa Rood„, denn ich wollte ja gar kein stilles Wasser, sondern Sprudelwasser. In Deutschland kriegt man Sprudelwasser, wenn man „Wasser“ bestellt, oder? Hier in Holland kriegt man dann stilles Wasser..

Egal, zurück zum Workshop. Wir teilten uns in 2er-Team auf, um die vier Vorspeisen, zwei Hauptgerichte und eine Nachspeise zuzubereiten. Diesmal gab es zum Glück richtige Rezepte – als wir da vor 5 Jahren schon einmal einen Workshop gemacht haben, musste ich mir aus einem Berg unterschiedlichster Tomatensorten eine Vorspeise ausdenken, pff! Das fand ich doof. Ich hab zwar nichts gegen kreativ Kochen, aber für eine ganze Kollegengruppe? Nee.

Weil ich keinen Bock darauf hatte, an einem heißen Herd/Ofen zu stehen (mir war warm und ich war müde), blieb ich in der Vorspeisenecke hängen und landete….. beim Thunfisch-Carpaccio! Nun müsst ihr wissen, dass wir beim letzten Mal auch etwas mit Thunfisch hatten und ich meine Kollegen damit beeindruckt hatte, dass ich den nicht lecker fand. Ich mag Thunfisch nun mal nicht. Kollegin J., die den diesjährigen Workshop arrangiert hatte, hat mich schon die ganze Woche damit geärgert, dass sie extra für mich einen Berg Tomaten und Thunfisch bestellt hätte. Sie musste daher auch voll lachen, als sie mich mit G. an diesem Carpaccio arbeiten sah, hihi!

Da die Zutaten vorab schon abgewogen und in Schälchen verteilt worden waren, waren zumindest G. und ich schnell klar. Nur das Schneiden des Thunfisches dauerte etwas länger, denn es ist ganz schön schwierig, fast rohen Fisch in feine Scheiben zu schneiden und dabei der Neigung zu widerstehen, das Messer nach unten zu drücken, und stattdessen wirklich nur durch Schneidebewegungen Scheibchen zu schneiden! Aber am Ende waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden:

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Kurz angebratenes Thunfisch-Carpaccio mit Pfefferrand, auf Seegras und mit Wasabi-Mayonnaise, Sojasoßen-Ingwersirup-Dressing und Kapuzinerkresse serviert. So finde sogar ICH Thunfisch lecker!

Die anderen Gerichte waren auch sehr lecker und es war insgesamt sehr lustig! Nun sagt A. sowieso immer, ich hätte so tolle Kollegen, aber mit Alkohol werden die noch lustiger, haha! Wir wurden immer alberner und lauter! Herrlich, so ein kind- und haushaltfreier Abend! Hier ein paar Eindrücke:

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Und jetzt hab ich Nachdurst. Nach gerade mal drei Gläsern Weißwein….! Wie gern hätte ich jetzt eine schöne, kühle Apfelschorle!

Kreative Mama

Weil B. mittlerweile eines der ältesten Kinder in der Babygruppe seiner Kita ist und die Erzieherinnen fanden, dass er schon jetzt zur den „Großen“ (2-4 Jahre) befördert werden könnte, geht er seit dem 1. September in eine andere Gruppe. Zuerst musste ich ganz schön schlucken, dass mein kleiner Junge nicht mehr zu den Kleinen gehören sollte. Die Gruppe (einschließlich Erzieherinnen) war auch mir so vertraut geworden! Und ich fand die kleine Fenna aus seiner Gruppe so süß. Mit der verstand B. sich immer super, die beiden waren immer ganz begeistert, wenn sie einander sahen. Hoffentlich wird sie, wenn sie 2 wird, auch ein kleiner Papagei, dann sind sie ab Anfang nächsten Jahres wieder in derselben Gruppe. (Merkt ihr was? Mama K. übt sich als Kupplerin. Hihi!)

Jedenfalls musste B. von den anderen kleinen Giraffen (so heißt seine alte Babygruppe) Abschied nehmen. Und dann gibt man einen aus. In Deutschland ist das andersrum, oder irre ich mich da? Naja, wie dem auch sei, ich hab vor B.’s letztem Tag bei den Giraffen mal mein Gehirn zermartert und im Internet nach Ideen für möglichst gesunde Leckbissen gesucht. Das süße Zeug heben wir uns mal lieber für später auf. Und ich wurde fündig! Auf der Website party-kids.nl fand ich in der Rubrik gezonde traktaties (gesunde Leckerbissen zum Ausgeben) eine Giraffendruckvorlage, die man mit Miniwürstchen und Käsestücken (mithilfe eines Apfelbohrer schön rund gestochen) oder Frühstückskuchen (den essen die Holländer das ganze Jahr über, nicht nur in der Weihnachtszeit) und Ananas oder so an Holzspießen befestigt, sodass man essbare Giraffen erhält.

Weil die Kinder, mit denen B. in der Kita spielt, alle an unterschiedlichen Tagen da sind, und ich auch die Kindern bedenken wollte, die donnerstags (B.’s letzter Tag) nicht da sind, wollte ich aber etwas auf die Spieße stecken, das nicht gekühlt werden muss oder schnell austrocknet. Wieder das Gehirn zermartert… und mir fiel etwas ein! *freu* Datteln und getrocknete Abrikosen. Das Ergebnis seht ihr hier:

DSCN5820 Die gedruckten, (abends vorm Fernseher gemeinsam mit A.) ausgeschnittenen und auf der Rückseite mit einem Abschiedsgruß von B. beschriebenen Giraffenköpfe.

DSCN5821 Kurz trocknen lassen…. et voilà!

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Sieht doch gut aus, oder? B. machte große Augen, als er den Korb morgens in der Küche stehen sah. Und ich bekam nachmittags Komplimente von der Erzieherin („Alle fanden es superlecker!“) und vom Vater eines anderen Jungens aus B.’s Gruppe, der auch vorzeitig zum Papagei befördert wird. Er meinte: „Ich hab gerade gehört, dass Tiemen zum ersten Mal in seinem Leben Datteln gegessen hat – und sie tierisch lecker fand!“ Na, sowas hört frau doch gern!

PS. Nun muss ich dazu sagen, ich bastel gerne solche Leckerbissen. Ich habe schon ganz viele Ideen für B.’s zweiten Geburtstag gesammelt. Beim ersten gab’s einfach verzierte kleine rote Äpfel: als Stiel aus grünem Tonpapier geschnittene Blätter mit einer Botschaft drauf um Zahnstocher festtackern und die Stiele oben in die Äpfel stecken (neben dem echten Stiel). Apfel an zwei Seiten mit einem Smiley-Sticker bekleben – fertig. Sah auch süß aus. Damals war der Baby-Anteil in der Gruppe noch viel höher, und ich vermutete, dass bei den meisten Kindern die Eltern die traktatie essen würden… Und aus ’nem Apfel kann man dann ja auch Obstbrei machen, ha!

Für Baileys-Fans

Es ist allseits bekannt, dass ich gerne Baileys trinke. Jetzt im Sommer zwar eher nicht, denn ich finde, der schmeckt im Winter am besten. Aber man kann dieses leckere Likörchen ja nicht nur trinken, hihi! Letztes Jahr habe ich auf der Facebook-Seite von Baileys dieses tolle Rezept gesehen und an meinem Geburtstag serviert. Und was soll ich sagen: es ist wirklich saulecker!

BAILEYS COFFEE CHEESECAKE

Zutaten

Für den Boden:

85 g geschmolzene Butter, 14 Vollkornkekse mit Schokoladenüberzug, fein zerkrümelt

Für den Cheesecake:

900 g Frischkäse (Vollfett; z.B. Philadelphia), 200 g Zucker, 4 TL Mehl, 2 TL Vanilleextrakt, 2 TL Baileys with a hint of Coffee (oder den „normalen“ Baileys), 3 große Eier, 285 ml saure Sahne

Für das Topping:

142 ml saure Sahne, 100 ml Baileys with a hint of Coffee (oder den „normalen“ Baileys, Kakaopulver und Pralinen zum Dekorieren

Zubereitung

1. Den Ofen auf 180 C (Umluft: 160 Grad) vorheizen und den Boden einer Springform (Durchmesser 25 cm) mit Backpapier auslegen.

2. Die Butter schmelzen und mit den zerkrümelten Keksen mischen. Die Mischung auf dem Boden der Springform verteilen, leicht andrücken und 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

3. Die Ofentemperatur auf 240 Grad (Umluft: 200 Grad) erhöhen. In der Zwischenzeit den Frischkäse und den Zucker mit einem elektrischen Mixer vermischen, bis eine cremige Masse entsteht. Dann die übrigen Zutaten hinzugeben und vermischen.

4. Die Seiten der Springform einfetten, die Cheesecake-Mischung auf dem Boden verteilen und zunächst 10 Minuten backen. Dann den Ofen auf 110 Grad (Umluft: 90 Grad) runterstellen und weitere 25 Minuten backen.

5. Den Ofen ausschalten, die Ofentür öffen und den Kuchen 2 Stunden im Ofen auskühlen lassen. Es kann sein, dass der Kuchen dabei oben aufplatzt, aber das ist normal.

6. Für das Topping die saure Sahne mit dem Baileys vermischen und auf dem Kuchen verteilen. Anschließend eine Stunde kaltstellen.

7. Den Kuchen mit Kakaopulver und Pralinen o.Ä. dekorieren.

Ergibt 12 Stücke

Cheesecake

So toll wie auf desem Foto von der Facebook-Seite sah mein Kuchen zwar nicht aus, aber lecker war er! „Njom,njom,njommm“, wie mein kleiner B. sagen würde 🙂