#LittleLieblingsstück – Von Tschongis und bunten Strickjacken

Kurz vor knapp will ich noch schnell bei Mutter&Söhnchens  Blogparade #LittleLieblingsstück mitmachen. Marsha fragt:

Sucht euer Kind morgens die Klamotten aus oder wir das angezogen, was ihr rauslegt habt? Gibt es ein absolutes Lieblingsstück? Oder hat eurer Kind einen richtigen Spleen? Wie verändert sich das Anziehverhalten – gehen solche Extremsituationen (von alleine) wieder weg? Oder habt ihr das Gefühl, dass es schon im Kindergartenalter Gruppenzwang in Bezug auf Kleidung gibt?

80 % der Klamotten im Schrank trägt man fast nie, hab ich mal gelesen. Auf den kleinen Kaaskop könnte das durchaus zutreffen, denn er hat bei der Kleiderwahl so seine Vorlieben. Er ist jetzt 4 Jahre und darf im Prinzip selbst aussuchen, was er anzieht.

Der rote Draht: Tschongis

Irgendwann zwischen seinem 2. und 3. Geburtstag fing der kleine Kaaskop an, die rausgelegten Klamotten erstmal genau anzuschauen und Teile davon abzulehnen. Jeden Kita-Morgen gab es Streit um die Hose, denn obwohl ich verstehe, dass die gemütlich sind, darf er von mir seine Lieblingshosen nicht zur Arbeit Kita (bzw. jetzt Schule) anziehen, die da wären: Tschongis, außerhalb der Familie Importkaaskop auch Joggingshosen genannt. Davon hat er mittlerweile genug für die Zeit zwischen zwei Buntwäschen.

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Neben den geliebten Joggingshosen zieht sich noch ein zweiter roter Draht durch die Modegeschichte meines Sohns: seine Oma-Strickjacke. Dabei handelt es sich um eine bunt bestickte Strickjacke, die Oma mal auf dem Weihnachtsmarkt gekauft hat. Weil der kleine Kaaskop das Teil so liebt, hat er diese Jacke mittlerweile in der dritten Größe. Zum Glück ist es gute Qualität, sodass sie trotz des häufigen Waschens nicht verblasst, fusselig wird oder sonstwie oll.

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Bunt,bunt, bunt sind alle seine Kleider

Einen richtigen Klamottentick hat der kleine Kaaskop nicht. Beziehungsweise nicht mehr: früher trug er ausschließlich Sternchensocken von Hema, aber seit er eine Größe hat, in der die nicht verkauft werden, akzeptiert er notgedrungen auch andere. Er mag es auf jeden Fall gerne bunt und mit Aufdruck. Ich kann ihn nur selten dazu überreden, eins der drei einfarbigen T-Shirts aus seinem Kleiderschrank anzuziehen, auch für drunter sind die ihm zu langweilig. Noch steht der kleine Kaaskop außerdem auf Pink und Lila (was hab ich mich letztes Jahr gefreut, als ich zwei pinkfarbene T-Shirts ohne typisch-für-Mädchen-Aufdruck fand!).

Ich bin gespannt, ob sich das bald ändern wird, weil er ja seit Ende Januar in die (Vor)Schule geht und dort viel mit älteren Kindern zusammen ist. Noch habe ich keine Stilbeeinflussung feststellen können! Von Gruppendruck bisher keine Spur. In Klasse 1/2B (Kinder von 4-6) trägt noch jeder, was ihm gefällt. Dass sich der Modestil des kleinen Kaaskop trotzdem allmählich etwas ändert, liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass er gewachsen ist und es in den Standardgeschäften, in denen ich für ihn einkaufe, in seiner aktuellen Größe (110) so wenige Klamotten gibt, die mir und ihm gefallen. Ich mag Spiderman, Minions, Monster und Co nicht und der kleine Kaaskop schert sich auch nicht um solche Figuren. Noch mag er zum Beispiel Tiere und Merchandising-freie Motive lieber. Ich kenne seinen Geschmack mittlerweile ganz gut, aber dass das nicht immer so war und ich auch mal falschliege, beweisen die Klamotten, die ungetragen in der Schublade warten, bis ihr Besitzer sowieso aus ihnen rausgewachsen ist.

Neuem gegenüber zurückhaltend

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass der kleine Kaaskop neuen Klamotten anfangs etwas ablehnend gegenüber steht. So zieht er das tolle Maxomorra-Shirt mit Fuchs-Allover-Print erst freiwillig an, seit er kaum noch reinpasst. Neue Jacken oder Schuhe will er erst gar nicht tragen – bis er plötzlich keine anderen mehr will. Das ging zum Beispiel mit diesem schönen Bodywarmer so, den er letzten Herbst/Winter am liebsten auch bei Minusgraden noch getragen hätte:

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Weil der kleine Kaaskop bestimmte Kleidungsstücke deutlich bevorzugt, habe ich ein paar seiner Lieblingsstücke in einer größeren Grösse nachgekauft, zum Beispiel diese drei Alltime-Favourites hier:

Trägt er gerne auch als Kombi, natürlich mit einer bequemen Hose:

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Mein Sohn weiß jedenfalls auch bei der Klamottenwahl genau, was er will. Oder was nicht. Der Sternchensockentick hat sich wie gesagt von selbst gelegt, denn dass Mama keine Socken herzaubern kann, hat der kleine Kaaskop schon verstanden. Und dass er von Mama keine Tschongis zur Schule anziehen darf und bei niedrigen Temperaturen eine Jacke tragen muss, hat er auch akzeptiert. Ansonsten rede ich ihm nicht rein, was er anzieht (außer vielleicht an Weihnachten) denn ich finde, dass Kinder ruhig ihren eigenen Stil entwickeln dürfen. Sind ja schließlich keine Modepüppchen! Es ist im Grunde wie beim Essen: die Eltern bestimmen das Angebot (also, jedenfalls bis die Kinder ihre Klamotten selbst kaufen wollen)  und die Kinder entscheiden, was sie damit tun.

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Outfit of the day – styled by kleiner Kaaskop

Heute war wieder Mamamontag, und weil der große Kaaskop einen Arzttermin hatte, konnte er mit mir und dem kleinen Kaaskop frühstücken. Er lachte sich schlapp, als ich dem kleinen Kaaskop vorschlug, nach dem Frühstück zusammen in die Wanne zu gehen und der promt antwortete: „Aber du darfst mich nicht pieksen mit deinen Beinen! Deine Beine pieksen, Mama..“ Hab mir dann brav die Stoppeln abrasiert, bevor ich zu ihm ins Schaumbad stieg, haha! (Glatt rasiert sind die übrigens eine klasse Mini-Rutsche, wenn man sie etwas anzieht!)

Weil ich nicht wusste, was ich anziehen sollte, fragte ich den kleinen Kaaskop, ob er wieder was für mich zum Anziehen raussuchen wolle, wie wir schon einmal gemacht hatten. Er wollte. Begeistert zog er den Ikea-Hocker vor den offenen Kleiderschrank. Ich zeigte ihm die Hosen und Röcke und na klar, es sollte ein Rock sein. Ein beige-farbener Cordrock. Dann fragte er: „Wo sind die T-Shirts?“ Ich zeigte ihm die T-Shirts, die Langarmshirts und die Pullis, denn das fällt bei ihm alles unter diesen Begriff. Er hatte sich schnell entschieden: das Tiger-T-Shirt oben auf dem Stapel sollte es sein. Und noch bevor ich ihm alle Strickjacken gezeigt hatte, wählte er mein neuestes Exemplar mit dem recht auffälligen Muster aus. Weil es recht kalt war (leider kein Schnee hier), meinte ich, er solle noch eine Strumpfhose dazu aussuchen. Er verstand zwar erst nicht, warum, entschied sich aber schnell für eine lilafarbene. Schuhe habe ich ihn dieses Mal nicht wählen lassen. Das Ganze sah dann so aus:

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(Äh, ja, ich habe recht große Füße.. Aber nicht so riesig wie die hier aussehen!)

Der kleine Kaaskop hatte übrigens für sich selbst eine grau-schwarz geringelte Strumpfhose und ein rosa-lila geringeltes Langarmshirt mit Affen-Aufnäher rausgesucht. Da passten wir ja farblich zueinander!

Was ich morgen anziehen werde, weiß ich übrigens auch schon: meinen Regenanzug 😦

 

Outfit des Tages, Stichwort: Hochsommer

Heute war es warm, sehr warm. 28 Grad hatten wir. Der kleine Kaaskop durfte in der Kita mal wieder nur in Badehose bekleidet den ganzen Tag mit Wasser und Sand spielen und durch den Strahl des Rasensprengers flitzen. (Ein Planschbecken ist vermutlich wegen Ertrinkgefahr nicht erlaubt.)

Auf dem Nachhauseweg hatte er.. Okay, okay, ich geb es am besten gleich zu: Das ist gar nicht das heutige Outfit, sondern das von vor ein paar Wochen, als es noch ein kleines bisschen heißer war als heute. Da war das hier wirklich alles, was der kleine Kaaskop auf dem Nachhauseweg anhatte:

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Das hat sehr lustig ausgesehen und der Nachbar, der auch gerade nach Hause kam, grüßte grinsend. Ich grinste zurück. Und ging mit dem kleinen Kaaskop ins Haus, wo er sich auch der letzten beiden Kleidungsstücke entledigte, bevor er in den Garten sauste, um zu gucken, ob wieder eine der Erdbeeren reif ist. Hach, der Sommer ist doch etwas Schönes!

Outfit des Tages – vom kleinen Kaaskop selbst ausgesucht

Der kleine Kaaskop ist bei der Klamottenwahl mitunter sehr wählerisch. Ich traue mich daher nur sehr selten, Markenklamotten für ihn zu kaufen, so schön ich die Teile von beliebten Kindermarken wie z.B. Maxomorra, Småfolk undsoweiter ja finde. Das schöne Fuchs-Shirt von Maxomorra, das ich im letzten Frühherbst gekauft habe, hat der kleine Kaaskop sage und schreibe 1 Mal angehabt. Keine Ahnung, was ihm daran nicht gefällt! Der Stoff fühlt sich gut an, es zwickt nirgends, es sind Tiere drauf, es ist bunt…

Bunt mag er jedenfalls. Auch wenn das schwarze T-Shirt mit dem weißen „Nashville“-Aufdruck, das der alte Kaaskop (=Opa) ihm mal aus den USA mitgebracht hat, ebenfalls hoch auf seiner Liste mit Lieblingsklamotten steht. Heute hat er sich dieses Outfit zusammengesucht:

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T-Shirt: Shop im Dick Bruna Huis (=Nijntje-Museum), Fleece-Jacke: H&M, Hose: WE Kinderkollektion 2014, Socken: Discounter, Schuhe: H&M, Sonnenbrille: Hema

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Ich fand es großartig! Er sah darin so süß aus! Und von typischen Jungskleidungsklischees keine Spur, hurra! Geht doch!

Übrigens hatte ich erst ein anderes T=Shirt ausgesucht, weil der kleine Kaaskop sich nicht anziehen wollte: dunkelblau mit einem bunten Elch drauf, aber das passte ihm zufolge nicht zu der Hose. In diesem roten hier ist auch ein kleines bisschen Gelb und deshalb passte es zur gelben Hose, fand der kleine Kaaskop.

Was tragen eure Kinder denn so, wenn sie sich selbst ein Outfit zusammenstellen? Gefällt euch das Resultat oder findet ihr es eher zu bunt, schrill, typisch Mädchen/Junge?

Mamamode à la kleiner Kaaskop

Neulich habe ich über Fratzenbuch einen lustigen Blogartikel gefunden, in dem eine Mutter eine Woche lang ihren dreijährigen Sohn aussuchen ließ, was sie anziehen sollte. Ganz nach dem Motto: ich suche schon sein ganzes Leben lang aus, was er anzieht, jetzt darf er mal meine Klamotten aussuchen! Herausgekommen sind ein paar lustige, ungewöhnliche aber durchaus tragbare Outfits. Und obwohl ich wirklich nicht die Modelmaße dieser coolen Mama habe, dachte ich mir: was für eine klasse Idee! Das mache ich auch! Gesagt, getan. Weil ich aber modemäßig eher feige bin, in einem Büro mit hauptsächlich kinderlosen Kollegen arbeite und ein paar praktische Probleme sah, habe ich mich auf meine Mamamontage und das Wochenende beschränkt. Einen guten Fotografen hatte ich ebenfalls nicht zur Hand (im Gegensatz zu der Mama, von der ich diese Idee geklaut habe), aber der Selbstauslöser tut es ja auch. Seht hier die Arbeit meines persönlichen Stylisten:

Tag 1: Nach einem gemeinsamen Bad*, während dem ich dem kleinen Kaaskop ankündigte, dass er heute meine Klamotten aussuchen darf, öffnete ich meinen Kleiderschrank und sagte: „So, dann such mal was aus, das ich anziehen soll!“ Weil ja aber alles ordentlich gefaltet (ja, wirklich!) auf den hohen Schrankbrettern lag und sich die Socken und Schuhe in einem anderen Schrank befanden, musste ich ein wenig helfen. Also zog ich die Sockenschublade auf und fragte den kleinen Kaaskop, welche Socken ich anziehen soll. „De tijgersokken!“ (die Tigersocken) brüllte er begeistert, ohne hingeguckt zu haben. Die lagen leider schmutzig im Wäschekorb. Das andere Paar von Accessorize (mit Füchsen und Streifen) gefiel ihm wohl nicht so. Also wählte er graue mit bunten Punkten. Prima! Als nächstes fragte ich: „Soll ich heute eine Hose oder einen Rock anziehen?“ – „Rock!“, kam die Antwort sofort. Ich nahm meine Röcke aus dem Schrank und legte sie auf das Bett, damit der kleine Stylist sie alle sehen konnte. (Die Sommerröcke, die ich aus Platzgründen im Winter woanders liegen habe, hatte ich leider vergessen.) Er überlegte nicht lange und zeigte auf einen grünen Cordrock: „Die daar!“ (Den da). Dann fragte ich, ob ich ein T-Shirt, Langarmshirt, eine Bluse oder einen Pullover anziehen soll und er entschied sich für „Bluse“. (Wobei ich mich fragte, ob er überhaupt weiß, was das ist, denn ich trage nicht oft welche.) Es wurde natürlich die bunteste: türkis mit Paisley-Muster. Hab ich schon ewig nicht mehr angehabt. Bei den Schuhen zögerte er nicht lange: die roten AllStars sollten es sein. (Ach, in Deutschland nennt man die ja Chucks, fällt mir gerade ein.) Mittlerweile hatte der kleine Mode-Experte übrigens schon das Interesse verloren und so nahm ich mir die Freiheit, angesichts der niedrigen Temperaturen noch eine Strumpfhose und ein Langarmshirt für drunter aus dem Schrank zu ziehen.

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Des Stylisten erste Wahl (seine drei besten Freunde begutachten sie hier gerade)
Der stolze Stylist wollte mit aufs Foto (und mein Haarwar noch nass..)
Der stolze Stylist wollte mit aufs Foto (und mein Haar war noch nass..)

Sieht doch ganz cool aus, oder? Als wir später rausgingen, kam ich mir eigentlich nur wegen der Socken über der Strumpfhose etwas komisch vor. Und die hatte ich ja selbst hinzugefügt. Der kleine Kaaskop war jedenfalls hocherfreut, als er feststellte, dass ich wie er rote Schuhe anhatte UND dass ich immer noch den Rock trug. 🙂

Tag 2: Okay, heute habe ich ein wenig geschummelt. Weil wir Gäste erwarteten, habe ich die Entscheidungen meines kleinen Stylisten ein wenig manipuliert. Statt zu fragen: „Welche Hose soll ich heute anziehen?“ habe ich gefragt, ob ich die neue rosa Hose anziehen soll. Darauf konnte der kleine Rosa-Fan ja nur „ja“ antworten! Und er fand zwar, dass das schwarz-weiße Tigershirt und die weiße Cardigan nicht dazu passen, aber da es sich bei dem Tigershirt um eins seiner alltime Favorites handelt, habe ich es trotzdem einfach angezogen. Die Schuhe durfte er aber alleine aussuchen. Rote sollten es sein! Und die Socken durfte ich auch nicht gegen Nylonsöckchen tauschen, mpf.

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Tag 3: Auch heute entschied sich der kleine Kaaskop bei der Frage „Hose oder Rock“ für den Rock. Während er schon wieder abhaute, legte ich meine Röcke (diesmal einschließlich Sommerröcken) aufs Bett. Erst rief der kleine Kaaskop „een rode„, aber dann entschied er sich (ohne geguckt zu haben) doch um und es sollte ein schwarzer sein. Dann entschied er sich trotz der bunten Strumpfhosensammlung für eine schwarze und ich dachte schon besorgt: „Wie ist der denn heute drauf?!“. Bei den T-Shirts, Pullis usw. zeigte er erst auf ein schwarzes (gah!) Langarm-Shirt mit weißen Punkten (phew!), aber dann fiel ihm wohl plötzlich ein, dass ich ja so einen tollen Pulli mit Giraffe habe und er rief: „Nee! Ik wil die met de giraf!!“ (Nein, ich will den mit der Giraffe!) Der lag, weil schon getragen aber noch sauber, woanders, aber ich zog ihn gerne nochmal an. Während ich mir überlegte, dass auch ein Erwachsener dieses Outfit hätte aussuchen können, kramte der kleine Kaaskop im offenen Schrank rum und hielt mir plötzlich eine bunte fake Hawaii-Kette hin, die im alten Haus im Bad hing und die ich als Verkleidungskistenkandidat zur Seite gelegt hatte: „Die moet je aan!“ (Die sollst du an!) What the..?! Na gut, eigentlich ganz lustig. Dann die Schuhe. Ich kann nur schlussfolgern, dass der kleine Kaaskop ein Fan roter Schuhe ist! Drei Tage, dreimal rote Schuhe.

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(Zum Einkaufen und auf den Spielplatz habe ich später allerdings wegen der winterlichen Temperaturen schwarze Stiefel angezogen.)

Tag 4: Auch heute sollte es wieder ein Rock sein, fand der kleine kleine Kaaskop. Als ich fragte, welchen ich denn anziehen solle, den grünen, den schwarzen,..oder den Sommerrock, rief er sofort: „Sommerrock!“ Obwohl ich auch farblich dazu passende Strumpfhosen zeigte, entschied er sich wieder für eine schlichte schwarze. Dazu sollte es der braune Rollkragenpulli sein. Und die dunkelblauen Winterstiefel. Hm, gar nicht mal so schlecht, fand ich!

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Als ich ihn noch in meinem Schmuckkasten stöbern ließ, suchte er diesen Ohrring dazu (von dem habe ich leider seit dem Einbruch nur noch einen):

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Tag 5: Der kleine Kaaskop hatte erst keine Lust, meine Klamotten für diesen Tag auszusuchen, aber als ich vorschlug, dass Jessica (unsere Handpuppe) das dann halt machen müsste, wollte er doch. Sein Auge fiel auf meinen Bodywarmer, den hatte er wohl noch nie gesehen. Der sollte es aber sein! Und die pinkfarbene Mütze, die noch mit dem Preisschild dran im Schrank lag. Offenbar fiel ihm dann wieder ein, dass ich ja eine neue Hose in der gleichen Farbe habe, denn er wurde ganz aufgeregt und rief, als diese beim Hosendurchblättern (die hängen ordentlich auf Bügeln nebeneinander)  zum Vorschein kam: „Die! Die!“ Dann wollte er gleich mit den Schuhen weitermachen, konnte sich aber nicht recht entscheiden. Die braunen Pumps oder doch lieber andere? Aber welche? Ach, ich geh lieber spielen…. Ich nahm also die, zu denen er als erstes „ja“ gesagt hatte und musste dann ordentlich schmeicheln, bis er sich bequemte, mir etwas für unter dem Bodywarmer rauszusuchen. Eigentlich hat auch eher Jessica die lilafarbene Bluse vorgeschlagen (ich also), aber das ist immerhin eine der Lieblingsfarben des kleinen Kaaskop und er hat „ja“ dazu gesagt. Bei den Socken war er aber bestimmt: die Tigersocken sollten es dieses Mal wirklich sein!

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Beim Durchsehen der Fotos entdeckte ich, dass der kleine Kaaskop sich zwischendurch die Kamera geschnappt und ein paar Fotos von mir beim Zurechtlegen der Klamotten gemacht hatte. Hihi!

Alles in allem fand ich es ganz interessant, den kleinen Kaaskop meine Outfits zusammenstellen zu lassen. Aber da er leicht abgelenkt war, kostete es mich auch viel Mühe, ihn soweit zu bringen, mehr als ein oder zwei Teile auszusuchen. Und heimlich bin ich ein ganz kleines bisschen enttäuscht, dass nichts Verrückteres rausgekommen ist, obwohl ich ihn außer an Tag 2 und notgedrungen Tag 5 wirklich nicht beeinflusst habe. Das lag aber wohl zum Einen auch daran, dass ich wohl kaum meinen gesamten Kleiderschrank auf dem Bett oder Boden ausbreiten kann, damit er alles sieht. Und zum Anderen habe ich hauptsächlich „langweilige“ Klamotten im Schrank.

Fazit: ich muss dringend shoppen gehen, haha!

* (So ein Mutter-Kind-Bad kann ich übrigens nicht empfehlen, wenn man keine family-sized Wanne aber ein bewegungsintensives Kleinkind hat und nicht unerwartet einen kleinen großen Zeh in…lassen wir das!)

Der Modegeschmack meines Sohns

Weil ich zurzeit nicht wirklich zum Bloggen komme, gibt es heute etwas aus der Entwurfkiste. Passend zum Ende des Modemonats September will ich mal ein paar Lieblingskleidungsstücke des kleinen Kaaskop zeigen. Ich muss ja sagen, er hat keinen schlechten Geschmack und sucht sich hübsche Kombinationen aus seiner Schublade zusammen. Oder wie seht ihr das?

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Die tollen Affenshirts hat seine Tante genäht und sind ein absoluter Hit! Die gelbe Hose findet der kleine Kaaskop zum Glück genauso toll wie ich.

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Diese Strickjacke hat meine Mutter ihm gekauft und liebt er wirklich heiß und innig. Leider wird sie so langsam wirklich zu klein..

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Auto-T-Shirts gehen immer! Dieses von der schwedischen Marke Polarn o. Pyret (P.O.P.) finde ich besonders toll. Man merkt, dass es gute Qualität ist.

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Selbstgenähte Bluse von Oma aus von Mama ausgesuchtem Stoff, ein Langarmbody drunter und wieder die gelbe Lieblingshose. Ich liebe diese Kombi!

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Das „Osterküken“-T-Shirt von Polarn o. Pyret.

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Ein Mr.Happy-Shirt, das ich mal für 3 Euro beim Action gekauft habe. Der kleine Kaaskop verlangt oft nach „Mista Heppie“, wenn ich ihn frage, was er anziehen möchte. Die fröhliche gelbe kurze Hose vom WE finde ich besonders schön dazu.

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Eine Haifschhose von H&M (der kleine Kaaskop behauptet steif und fest, es seien Wale). Die Sweatshirtjacke vom Wibra ist schön kuschelig und dank dem knalligen Orange nicht so langweilig wie andere ewig dunkle Jungsklamotten.

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Das Feuerwehrshirt von S.Oliver liebt mein kleiner Kaaskop natürlich auch heiß und innig. Zum Glück übersteht der Aufdruck die vielen Waschgänge. Bei Socken ist der kleine Kaaskop sehr eigenwillig: Etwas andere als seine geliebten Sternchensocken vom Hema zieht er nicht an. Zum Glück gibt’s die im 5er-Pack (verschiedene Farben), das reicht gerade bis zur nächsten Wäsche!

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Die Drachen-Regenjacke von Hatley (damals bei Tausendkind bestellt) ist eigentlich eher mein Lieblingsstück, 40 Euro für eine Regenjacke finde ich ziemlich übertrieben, aber ich musste sie haben!), aber die Gummistiefel der Marke Bergstein zieht der kleine Kaaskop immer gerne an.

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Zwei weitere Lieblingsstücke: das „Ping-ing“-Shirt von Jako-O (die haben immer sooo tolle Sachen!) und die Bärchensocken mit Anti-Rutsch-Sohle von ErnstingsFamily, wo ich auch immer gerne vorbeischaue, wenn ich mal in Deutschland bin.

Wie ihr seht, mixen wir gerne Markensachen mit Kleidung aus billigeren Läden! Demnächst werde ich der Garderobe des kleinen Kaaskop wieder ein etwas teureres Stück hinzufügen: ich habe mich nämlich total in dieses Shirt von Maxomorra verliebt!

Wie viele Jungsmamas ärgere ich mich oft, dass es in Katalogen und Geschäften für Mädchen eine viel größere Auswahl gibt. In der letzten Zeit ist mir aber aufgefallen, dass sich da doch etwas zu ändern scheint, zumindest an der Farbpalette für Jungs. Neben dem ganzen Dunkelblau, Braun, Armeegrün, Grau undsoweiter finde ich immer öfter fröhlichere Farben wie Rot, Gelb und Türkis in der Jungsabteilung, hurra! Für den kleinen Kaaskop könnte ich übrigens sowieso problemlos in der Mädchenabteilung fündig werden, er liebt ja Rosa und Lila. Ratet mal, welches Shirt er sich von dieser Seite aus dem Jako-O-Katalog ausgesucht hat?! (Tipp: das einzige, das sein Papa ihm nicht kaufen will…)

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Mama muss modischer sein

Also, jedenfalls was die eigene Kleidung betrifft. Mein Mini-Kaaskop kann sich nicht über zu unmodische Kleidung beschweren, finde ich.

Ich bin ein wenig zum Klischee geworden: da gehe ich  mal shoppen, und was kaufe ich? Klamotten für den Kleinen anstatt für mich! Dabei benötigt meine Garderobe dringend ein Make-over. Nicht, dass da nur noch total unmodisches Zeug drinhängt. Aber irgendwie sind meine T-Shirts in der Länge geschrumpft, und zu kurze T-Shirt sind irgendwie nicht der Hit, wenn man so gebärfreudige Hüften hat wie ich. Und ich habe einfach zu wenig gut sitzende sneakerfreundliche Jeans.

Neben all den anderen Dingen auf meiner to-do-Liste steht ab sofort also auch: Kleiderschrank-Aktualisierung. Leichter gesagt, als getan, denn ich habe weder Zeit noch Lust zum Klamottenkaufen (vor allem Hosenkaufen), aber dafür hohe Ansprüche. So sollte meine Wunsch-Jeans sandkastensicher sein (=beim Hocken und Sitzen darf man nicht den Popo sehen können), bauchfreundlich (auch wenn mein Post-Baby-Bauch ziemlich bescheiden ist), an der Taille nicht zu weit aber weit genug für meine Hüften (ohne Kneifzangeneinsatz) und einigermaßen modisch (also z.B. auch wieder nicht zu hoch in der Taille). Ich will ja schließlich nicht wie eine „typische Mutti“ aussehen, die beim Tauschen ihrer Dessous gegen Still-BHs ihr Interesse für modische Kleidung auch gleich abgelegt hat.  Es ist schon schlimm genug, dass ich an meinem Mamamontag manchmal (also: selten!) olle Jeans anziehe und meine Haare etwas vernachlässige, weil ich sowieso den größten Teil des Tages mit B. alleine bin.

Ach ja, die Jeans darf außerdem nicht zu lang sein (das bin ich schließlich auch nicht), oder gerade doch, sodass ich die Kurzlänge nehmen kann, ohne dass die dann so gerade eben zu kurz ist. Das Problem hatte ich schon öfter, daher habe ich Hosen, zu denen ich Absatzschuhe tragen muss, und Hosen für flache Schuhe (=praktisch für Mamis von kleinen Schlingeln). Und jetzt brauche ich also mehr Jeans für flache Schuhe, die den oben genannten Anforderungen entsprechen.

Nun werdet ihr natürlich rufen: „Warum shoppst du nicht einfach online!?“ Macht doch schließlich jeder. Aber Online-Shopping mag ich nicht so, denn wenn man nicht weiß, ob etwas groß oder klein ausfällt, ob die Farben stimmen, wie sich der Stoff anfühlt usw., muss man mehrere Größen/Farben bestellen, das meiste passt sowieso nicht oder gefällt nicht, und dann muss man alles zurück zur Post bringen… Darauf habe ich keinen Bock. Und seit ich mal gelesen habe (z.B. hier), dass Online-Shoppen eigentlich total umweltunfreundlich ist, halte ich mich sowieso bewusst etwas zurück.

Und weil ich lieber „echt“ shoppe und das schon viel zu lange nicht gemacht habe, bin ich morgen mit meiner Schwester verabredet und werde die Mission „neue Garderobe“ in Angriff nehmen! *freu*