Leckerer, einfacher Schokoladenkuchen

Letztes Wochenende habe ich mal wieder gebacken. Wir konnten nämlich unerwartet doch zur Geburtstagsfeier eines Freundes gehen, für die wir vorher abgesagt hatten, und damit wir nicht mit leeren Händen kommen, habe ich für das Geburtstagskind einen Kuchen gebacken. Und zwar das leckere, einfache Rezept für den Schoko-Mandelkuchen, der sich damals im Feuerwehrkuchen zum dritten Geburtstag des kleinen Kaaskop versteckte. Obendrauf kam diesmal eine simple Sahne-Erdbeercreme.

Man nehme:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck.Vanillezucker
  • 200 ml süße Sahne
  • 1 Pcl. Sahnesteif
  • 5 Eier
  • 1 EL Kakao
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl

Die Butter mit dem Zucker und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren und dann die Eier einzeln unterrühren. Anschließend den Kakao, die gemahlenen Mandeln und das Mehl unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in eine gefettete und mit Paniermehl bestreute Springform geben und glattstreichen. Bei 175 Grad auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.

In der Zwischenzeit zwei Handvoll Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden. 200 ml Schlagsahne mit einem Pck. Vanillezucker und dem Sahnesteif steifschlagen und die Erdbeeren untermischen. Auf den ausgekühlten Kuchen streichen und ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Auf Wunsch mit Schokoflocken und zusätzlichen Erdbeeren garnieren. Eet smakelijk!

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#KleineGenießer im April -Süßkartoffelbrownies

„Sonntagssüß“ lautet Mama Mias April-Thema für ihre Rezeptreihe Kleine Genießer. In den letzten Monaten hatte ich nicht mitgemacht, weil mir irgendwie die Inspiration fehlte. Aber Süßes geht bei Naschkatzen wie mir immer!

Im Gegensatz zu Mama Mia wird bei mir aber auch diesmal gekocht. UND gebacken. Ich habe nämlich neulich ein gesundes Backrezept ausprobiert und das Ergebnis war so lecker, dass ich das eh noch verbloggen wollte: Süßkartoffelbrownies. Dieses Rezept ist sogar für Industriezucker meidende Mamas geeignet und ich kann euch aus eigener Erfahrung bestätigen, dass auch Kinder diesen Brownies nicht widerstehen können. Der kleine Kaaskop war jedenfalls erst zwar etwas skeptisch und rief „Bäh!“, als ich das Süßkartoffelmus zum Teig gab, aber als die Brownies aus dem Ofen kamen, rochen sie so lecker, dass er sie doch gegessen hat. Und sie schmeckten ihm!

Man nehme (für ca. 12 Brownies):

  • 350 g Süßkartoffel
  • 110 g Vollkornmehl
  • 50 g ungesüßten (Back)Kakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 200 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 140 g Butter

Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in 15 Minuten gar kochen. Pürieren. Die Butter schmelzen lassen.

Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen. Die Eier leicht verquirlen und mit dem Ahornsirup, Vanille-Extrakt und der geschmolzenen Butter verrühren. Nun die „nasse“ Mischung mit der Mehl-Kakao-Mischung verrühren.

Den Teig in eine Brownie-Backform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen. Wer will, kann die abgekühlten Brownies noch mit geschmolzener Schokolade überziehen.

Eet smakelijk!

Sauerkraut mal anders: mit Huhn

Brrr, was für ein ungemütliches Wetter haben wir hier in Holland zurzeit! 5 Grad und Dauer(niesel)regen, bah! Das ist doch kein Winter!

Immerhin habe ich es endlich geschafft, mir eine neue Regenhose zu kaufen. Die braucht man hier einfach, wenn man jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Vor allem, wenn es so oft regnet wie jetzt! Und nachdem ich letzte Woche trotz Regenhose mit nassen Füßen, nassen Oberschenkeln und nassem Popo im Büro ankam (zum Glück habe ich dort in meiner Schublade Notfallklamotten liegen, jaja, aus Schaden wird man klug!), musste einfach eine neue her. Kostete zwar 59 Euro, aber sie hält ja lange und alle anderen Exemplare hatten keinen Reißverschluss unten am Hosenbein. Den wollte ich aber unbedingt, weil man sonst mit den Schuhen hängenbleibt beim Anziehen, und die hat man meistens schon an, wenn man merkt, dass die Regenhose sein muss. Mein neues Prachtstück hat sogar eine Zusatzlasche, die verhindert, dass die Schuhe von oben nass werden! Ich bin echt total happy-de-pappy mit dem Teil!

Anyway. Sauerkraut. Früher mochte ich das ja nicht so, aber mittlerweile bin ich Fan. Hier in Holland wird sehr viel Sauerkraut gegessen und seit ein paar Jahren geben sich die Rezeptzeitschriften vom Supermarkt Mühe, das gesunde weiße Kraut etwas hipper zu machen. Oder zumindest etwas mehr damit zu variieren. Eins meiner Lieblingsrezepte mit Sauerkraut kam vorgestern auf den Tisch im Hause Importkaaskop:

Sauerkraut mit Huhn

Man nehme für 2 Erwachsene und 2 Kinder:

  • 2 EL Öl
  • 2 Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt
  • 500 g Sauerkraut, abgetropft
  • 2 geräucherte Hähnchenfilets, gewürfelt*
  • 125 ml Crème fraiche
  • 550 g Kartoffelpüree**
  • 2 EL Paniermehl
  • 20 g kalte Butter, gewürfelt

Und so wird’s gemacht:

  1.  Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Äpfel 2 Minuten braten. Das Sauerkraut, Hähnchenfleisch und die Crème fraiche untermischen. Die Hitze runterdrehen und alles 3 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Ich lasse das Salz ja immer weg, das Sauerkraut ist salzig genug!)
  2. Die Sauerkrautmischung in eine Auflaufform geben. Das Kartoffelpüree gleichmäßig darüber verteilen. Mit Paniermehl bestreuen und die Butter darauf verteilen.
  3. 15 bis 20 Minuten backen, bis eine schöne braune Kruste entstanden ist.

Eet smakelijk!

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Das Foto ist ein 2-Sekunden-Werk, bevor ich mich auf meine Portion stürzte. Sieht jetzt nicht so super aus, aber es ist wirklich lecker!

Der kleine Kaaskop ist übrigens noch kein Sauerkraut-Fan (kann mir gut vorstellen, dass das Zeug für die feineren Geschmacksnerven von Kindern noch zu heftig ist), er bekommt dann Fleisch und Pü separat mit Rohkost oder, wie vorgestern, Nudelreste vom Vortag.. Verklagt mich doch! 🙂

* Ich weiß ja nicht, ob es das in Deutschland gibt, aber man kann auch normales Hähnchenfleisch nehmen, das man dann vorher halt (an)brät.

** Das gibt es hier in Holland fertig in der Kühlabteilung, aber ich mache es immer selbst. Dann nehmt ihr 250 g rohe Kartoffeln pro (erwachsene) Person.

Herbstliche Gnocchi

Brrr, heute ist ja wohl nix mit „goldenem Oktober“ und so! Es ist Grau in Grau, kalt und es regnet. Zum Glück musste ich nicht in der Mittagspause einkaufen radeln, denn ich habe für heute abend schon alles im Haus: es gibt Gnocchi. Keine selbstgemachten wie die Kürbis-Gnocchi von Mama Mia (die ich übrigens unbedingt mal ausprobieren muss!), sondern fertige. Perfekt, wenn es schnell gehen muss. Außerdem mag der kleine Kaaskop Gnocchi gerne. Und weil Pilze so schön zum Herbst passen, gibt es zu den Gnocchi eine feine Sahnesoße mit Pilzen. Lekker!

Man nehme (für 2,5 Personen):

  • 1 Pck. Gnocchi
  • 1 Hühnchenfilet, in Würfel geschnitten
  • 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • 1 kleiner Salatkopf
  • ca. 200 g Pilze
  •  etwas frischer Schnittlauch
  • 2 Handvoll gemischte Nüsse
  • 3 EL Olivenöl
  • ca. 1/2 Flasche Kochsahne (Creme Fina oder so; je nachdem, wie viel Soße man haben möchte)
  1. Die Salatblätter ablösen und waschen. Pilze putzen, Tomaten halbieren und die Nüsse grob hacken. Schnittlauch kleinschneiden.
  2. In einer großen tiefen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hühnchenwürfel braten. Die Pilze ca. 5 Minuten mitbraten, bis sie die gewünschte Farbe erreicht haben.
  3. In der Zwischenzeit die Gnocchi nach Angaben auf der Verpackung zubereiten und abgießen. Die Salatblätter auf die Teller verteilen.
  4. Die Kochsahne zu dem Fleisch und den Pilzen geben und kurz aufkochen lassen. Die Cherrytomaten kurz darin erwärmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gehackten Nüsse unterrühren.
  5. Die Gnocchi kurz unterrühren und das Ganze auf die Salatblätter geben und mit Schnittlauch bestreuen.

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Eet smakelijk!

PS: Um ehrlich zu sein, ist der kleine Kaaskop kein Fan von Pilzen oder warmem Gemüse generell. Er kriegt daher alles einzeln, ohne Soße. Dann isst er zumindest die Gnocchi, die Nüsse, den Salat (ja echt!) und neuerdings auch die Cherrytomaten. Choose your battles, sag ich mal so!

#KleineGenießer im Oktober: Kürbis-Möhrensuppe mit Apfel

Kürbis! Mamma Mia, warum musste Mama Mias Oktoberthema für #KleineGenießer ausgerechnet Kürbis sein, fragte ich mich. Denn so hübsch ich die dicken orangen Dinger finde, ich habe nicht viele Kürbisrezepte in petto, und der kleine Kaaskop hat sich bisher immer geweigert, Kürbis zu probieren. Nun habe ich neulich bei Chefkoch ein leckeres Rezept und einfaches Rezept für Flammkuchen mit Kürbis entdeckt, das ich ein wenig abgewandelt habe und von dem der große Kaaskop und ich begeistert waren. Aber da schon zwei ähnliche Rezepte bei Mama Mias Linksammlung standen, wollte ich es dort nicht reinstellen.

Letzten Montag war aber Suppenwetter. Und da lag noch dieser 3/4 Kürbis im Kühlschrank.. Ich habe zwei meiner Lieblingssuppenrezepte kombiniert et voilá:

Kürbis-Möhrensuppe mit Apfel

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Man nehme (für 2,5 Personen):

  • 3/4 Hokkaido-Kürbis, entkernt und gewürfelt
  • 3-4 mittelgroße Möhren, geschält und in Scheiben
  • 1 Zwiebel, gepellt und gewürfelt
  • 1 Apfel
  • 3 EL Olivenöl
  • ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2TL gemahlener Ingwer
  • Crème fraiche

Den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Den Apfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ca. 90 Minuten zu Apfelchips trocknen lassen. (Man kann sie aber auch schon eher rausnehmen; ich habe sie nur 30 Minuten dringelassen, dann sind sie schön weich.)

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel andünsten. Nach ca. 2 Minuten den Kürbis, die Möhren, Zimt und Ingwer dazugeben und ca. 5 Minuten dünsten. Die Gemüsebrühe dazugeben, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren, bei Bedarf etwas Wasser dazugeben. Ab in die Suppenteller und mit Crème fraiche und den Apfelchips (oder Apfelscheiben) garnieren. Dazu Stangenbrot servieren (bei uns gibt’s die Mehrkornversion).

Eet smakelijk!

Das Schöne an dieser Suppe ist, dass man so leicht variieren kann. Ich zum Beispiel mag sie lieber etwas dicker. Das verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Sauerei rund um das mitessende Kind, sondern man kann die Suppe auch besser mit dem Brot aufstippen. Der kleine Kaaskop liebt Stippen! Man kann auch statt der Crème fraiche Kochsahne nehmen, die man dann halt vor dem Servieren schon unterrührt. Oder man malt mit Sahne ein Gesicht oder Herz in die Suppe. Man kann knackige Apfelchips darauflegen oder weichere. Man kann den Apfel würfeln und nach dem Pürieren der restlichen Suppe ein paar Minuten mitkochen. Oder aus den Apfelscheiben Figuren ausstechen, bevor man sie im Ofen trocknet. Man kann Stangenbrot, Bauernbrot, Schwarzbrot oder Grissini dazu servieren. Eventuell etwas Brühe durch Apfelsaft ersetzen…oder….oder…

Eines weiß ich jedenfalls sicher: diese spontan entstandene Suppe werde ich noch öfter kochen!

* Falls euch das Flammkuchenrezept interessiert, es war das hier. Ich habe allerdings Fertigteig genommen und den Blauschimmelkäse durch Ziegenkäse ersetzt. Nomnomnom!

Die Sauerkraut-Saison ist eröffnet!

Tra-ri-ra, der Herbst ist da! Zum Glück mag ich den Herbst. Mit einiger Erleichterung habe ich festgestellt, dass bei einigen Familien auch schon die Herbsdeko rausgekramt wurde, ich „darf“ also auch, hurra! Da werde ich wohl am Wochenende mal mit dem kleinen Kaaskop was Herbstliches basteln. Heute morgen habe ich jedenfalls gleich zwei Teelichter auf den Frühstückstisch gestellt, weil es draußen so trübe war. Der kleine Kaaskop hat sich gefreut, denn die flackernden Flämmchen fand er toll. (Ich habe tierische Angst großen Respekt vor Feuer, daher bleiben die Kerzen bei uns meistens aus, wenn der kleine Kaaskop wach ist.)

Worüber ich mich auch immer freue, wenn es draußen kälter wird: es darf wieder deftiges Winteressen gekocht werden! Zum Beispiel Sauerkraut. Früher, bei meiner Mutter, gab es dazu immer Kartoffelpüree und Eisbein oder Kassler und ich habe das dann nur mit gaaanz viel Püree gegessen, aber mittlerweile esse ich gerne Sauerkraut und in unterschiedlichen Gerichten. Gestern gab es angesichts des herbstlichen Wetters das erste Sauerkraut-Rezept der diesjährigen Saison, und zwar eins meiner Lieblingsrezepte:

Curry-Birne-Sauerkraut mit Würstchen

Man nehme (für 4 Personen):

  • 1 kg Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • 4 Birnen (geschält, entkernt und gewürfelt)
  • 2 EL Currypulver
  • 1 Beutel Sauerkraut (500 g)
  • 400 g Rinderbratwürstchen
  • 50 ml Milch
  • 2 TL Muskatnuss

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in einem Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. In ca, 15-20 Minuten garkochen. In einer tiefen Pfanne 15 g Butter erhitzen und die Birnenstücke und das Currypulver 2 Minuten braten. Das Sauerkraut hinzugeben und mit etwas Wasser (oder Apfel- oder Birnensaft) ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der Zwischenzeit 15 g Butter in einer anderen Pfanne erhitzen und darin die Würstchen braten. Die Kartoffeln abgießen und mit der restlichen Butter und der Milch stampfen. Mit Muskatnuss und Salz und Pfeffer abschmecken. Das Sauerkraut auf vier Teller verteilen und mit dem Püree und den Würstchen servieren.

Eet smakelijk!

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#KleineGenießer im Juli: Sommerlicher Couscous-Salat

Heute regnet es zwar den ganzen Tag und ich habe heute morgen 2 Stunden mit nassem Popo an meinem Schreibtisch gesessen, weil meine Regenhose offenbar nicht mehr ganz wasserdicht ist…aber es ist Juli und die hochsommerlichen Temperaturen von neulich kommen bald zurück! Passend dazu lautet das Thema von MamaMias Rezepte-Reihe „Kleine Genießer“ in diesem Monat: Kühles für heiße Tage. Mias eigenes Rezept sieht wie immer sehr nett aus, aber wenn es etwas gibt, was ich nicht mag, dann sind es kalte Suppen und Dinge wie Joghurt mit Apfelkuchengeschmack, Kirschpudding oder so. Das ist für mich wie kalter Glühwein oder Eis mit Schnitzelgeschmack, brrr! Aber egal, jedem das seine! Und an sich klingt Mias Suppe sehr lecker, vielleicht probiere ich die ja einfach mal warm.

Ich halte mich, wenn es zu heiß für warme Mahlzeiten ist, lieber an Salate. Nudelsalat mit Brot, gemischter grüner Salat mit Würstchen, Salat mit vegetarischem Hamburger…. Eigentlich wollte ich ja das Rezept für den tropischen Reissalat verbloggen, den ich gerne esse. Aber der ist durch das Sambal Manis ein bisschen scharf und wird daher wohl bei Kindern nicht so gut ankommen. Und ob man das indonesische Seroendeng in Deutschland bekommen kann – keine Ahnung. Anyway, hier kommt mein Rezept für einen leckeren sommerlichen Couscous-Salat:

Zutaten für 4 Personen:

150 g Couscous

3 EL Pinienkerne

2 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

2 Frühlingszwiebeln

100 g Parmaschinken

3 Nektarinen

2 Kugeln Mozzarella

Den Couscous zubereiten wie es auf der Verpackung angegeben ist. Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten. Den Zitronensaft mit dem Olivenöl und etwas Salz und schwarzem Pfeffer zu einem Dressing verrühren und durch den Couscous mischen. Couscous abkühlen lassen.

Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Den Parmaschinken in Stücke schneiden (geht am besten mit der Schere). Die Nektarinen waschen, entkernen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Die Mozzarella-Kugeln halbieren und in Scheiben schneiden.

Alles vermischen und den Salat mit den Pinienkernen (und eventuell frischem Basilikum) garnieren.

Leider nur ein Handy-Foto. Das Foto von der neuen Kamera ist auf mysteriöse Weise verschwunden..
Leider nur ein Handy-Foto. Das Foto von der neuen Kamera ist auf mysteriöse Weise verschwunden..

Dazu essen wir Stangenbrot und trinken wir Aromawasser: Leitungswasser mit frischer Minze aus eigenem Anbau und ein paar Gurkenscheiben, hmmm! Seit ich dem kleinen Kaaskop im Garten mal gezeigt habe, dass die Finger schön nach Minze duften, wenn man an den Blättern reibt, teilt er dieses Wissen gerne begeistert anderen Leuten mit. Der Süße! Was ich an diesem Salat übrigens auch toll finde: ich kann dem kleinen Kaaskop die Zutaten ganz einfach ohne Couscous servieren. Diese kleinen Körnchen sind ihm nämlich offenbar etwas suspekt. Gurke, Nektarine usw. isst er aber gerne. Trennkost à la kleiner Kaaskop quasi!

Eet smakelijk!