#Familienmoment Nr. 14 – Ein leerer Platz im Bett

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich schonmal erwähnt, dass wir uns nicht bewusst fürs Familienbett entschieden haben, der kleine Kaaskop aber trotzdem seit ca. 2 Jahren bei uns im Bett schläft. Das hat sich irgendwie krankheits- und umzugsbedingt so ergeben und der große Kaaskop und ich haben weder die Nerven noch die Energie, ihm wieder anzugewöhnen, im eigenen Bett weiterzuschlafen, wenn er nachts aufwacht. Die Anzahl der Nächte, in denen der kleine Kaaskop Wühlmaus spielt und mich damit wachhält, ist akzeptabel, und irgendwann wird er wohl anfangen, im eigenen Bett durchzuschlafen. Ihr seht, bei unserem Familienmoment der Woche (nach einer Idee von Küstenkidsunterwegs) geht es ums Schlafen.

Schlafen war noch die das größte Hobby des kleinen Kaaskop. In den ersten Monaten hat er sehr wenig geschlafen, jedenfalls viel weniger, als ich für normal erachtete. Ich habe mir damals wirklich manchmal Sorgen gemacht, ob er sich bei so wenig Schlaf überhaupt gut entwickeln kann. Mit ziemlich genau 6 Monaten fing er an, durchzuschlafen, von halb sieben bis viertel nach 6. Aber schon kurz nach seinem 2. Geburtstag hat er selbst den Mittagsschlaf abgeschafft. Nicht mal im Auto rumfahren hat geholfen! Seitdem hat der kleine Kaaskop selten mal durchgeschlafen. Irgendwann zwischen 22 und 04 Uhr wird er wach und kommt zu uns Eltern ins Bett. Anfangs brachten wir ihn dann zurück in sein eigenes und blieben dort sitzen, bis er wieder schlief, aber wie gesagt, mittlerweile darf er bleiben.

Aber: die letzten beiden Nächte war der Platz in der Mitte noch leer, als der Wecker klingelte! Vielleicht bilde ich es mir ein, aber ich fühle mich dann immer gleich deutlich ausgeruhter als sonst… Denn selbst wenn der kleine Kaaskop einigermaßen ruhig schläft, frei umdrehen kann ich mich nicht, wenn er halb auf mir liegt, und ein paar Tritte oder Schubser bekomme ich dann auch immer mal ab. Der kleine Kaaskop selber hatte in diesen beiden Nächten auch gut geschlafen und war fröhlich und dazu noch stolz, dass er in seinem eigenen Bett durchgeschlafen hatte. Bin gespannt, ob das jetzt zur Gewohnheit wird, so ein leerer Platz in der Mitte des Elternbettes:

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Von Windeln, der Kita-Wahl und so

Und, was gibt’s bei euch so Neues? Bei uns:

Der kleine Kaaskop ist tagsüber windelfrei, hurra! Nach dem zweiwöchigen Superstart und den doch wieder bewindelten Wochen danach hat die Erzieherin in der Kita ihm neulich einfach eine Unterhose angezogen hat, als seine Windel gegen Mittag noch trocken war. Und siehe da, plötzlich ging es wieder schnell. Bis auf den ersten Tropfen in der Büx, wenn der kleine Kaaskop mal wieder zu lange gewartet hat, und nasse Hosen (manchmal auch Shirts), weil der Pipimatz auf der Toilette in die falsche Richtung zeigte, klappt es super! Sogar unseren Halbtagesausflug nach Schiphol mit Bus und Bahn schafft der kleine Kaaskop ohne nasse Hose. (Und ich weiß jetzt auch, warum sich Michael Jackson immer in den Schritt griff: der musste mal! Macht der kleine Kaaskop nämlich auch immer, wenn er muss, sein Spiel aber noch nicht unterbrechen will.)

Der kleine Kaaskop wird doch nicht in die antroposophische Kita gehen. Ich weine zwar etwas dem tollen Garten und den Koch- und Backaktivitäten nach, aber wenn man von dem vielen Singen und den betont sanfen Stimmen der Erzieherinnen Juckreiz kriegt, sollte man sich wohl doch dagegen entscheiden. Außerdem hat die Erzieherin in der jetzigen Kitagruppe des kleinen Kaaskop dem großen Kaaskop Recht gegeben: unser Sohn wird keine Probleme mit der vormittäglichen Offene-Türen-Politik der „normalen“ Kita haben, sondern es im Gegenteil großartig finden. Und da ich ja nie in der Kita Mäuschen gespielt habe und die Erzieherin besser als ich weiß, wie der kleine Kaaskop sich dort verhält, habe ich mich überzeugen lassen. Wir werden sehen, wie es läuft!

Meine Zuckerfrei-Begeisterung hat nach einem guten Start leider doch stark nachgelassen, *schäm*. Um es mit Oscar Wildes Worten zu sagen: I can resist everything, except temptation! Ich nehme zwar jetzt jeden Tag Rohkost zu meinem Mittagsbrot mit ins Büro, esse morgens unter der Woche Haferbrei mit Zimt und Apfel (wirklich lecker, vor allem jetzt im Herbst/Winter!) und achte noch auf den Zuckergehalt in Lebensmitteln, aber mein Wasser mit Zitrone beim Frühstück macht meistens doch wieder dem leckeren Multivitaminsaft Platz und ab und zu naschen kann ich auch nicht dauerhaft lassen. Es gibt einfach zu viel leckeres Zeug! Und die zuckerfreien Produkte sind leider nicht nur teuer sondern doch oft einfach weniger befriedigend.  Zucker steckt außerdem ja wirklich überall drin und es ist mir zu mühevoll und eintönig, nur die (fast) zuckerfreien Varianten zu nehmen. Der kleine Kaaskop kriegt die letzte Zeit sogar eher mehr ungesundes süßes Zeug als vorher. Die verflixte Vorweihnachtszeit mit den vielen Keksen und Schokolade hat ja auch schon angefangen…Mpf. Ich mal wieder: schöner Plan, viel Elan, nichts getan. Ich werde das Buch über zuckerfreie Ernährung wohl einfach zu meinen aufgegebenen Acrylmalsachen und Nähsachen in den Schrank stellen.

Der kleine Kaaskop nennt mich neuerdings nicht mehr Mama sondern Mami – wo er das wohl her hat? Hier in Holland nennen Kinder ihre Mutter „Mama“ oder „Mam“, „Mami“ hab ich aber noch nie gehört. Und die Conni-DVD hat der kleine Kaaskop in der letzten Zeit wenig geguckt. Naja, ich find’s niedlich, wenn er „Mama! Mami, Mami!“ ruft. *schmelz*

Wir haben jetzt doch ein Familienbett. Tja. Um es mal mit Tjorvens (die aus „Ferien auf Saltkrokan“) zu sagen: Es kommte nur so. Seit ein paar Wochen kommt der kleine Kaaskop irgendwann kurz nach Mitternacht zu uns ins Bett und irgendwann haben wir aufgehört, ihn wie sonst später wieder ins eigene Bett zurückzutragen. Weil wir zu faul müde waren, dafür aufzustehen. Weil er erkältet oder war oder ein anderer Ausnahmefall zutraf. Weil ich es heimlich doch meistens gemütlich finde, zu dritt zu schlafen. Und weil ich es unfair fände, ihn jetzt auf einmal doch wieder immer ins eigene Bett zurückzuschicken. Wie war das nochmal? Immer inkonsequent ist auch konsequent!

 

Update große kleine Katastrophe

Wie ich ja erzählt hatte, hat meine Schwiegermutter das Schmusepüppchen (ja wie heißen solche Dinger eigentlich offiziell??) des kleinen Kaaskop verloren. Große Panik, vor allem bei mir. Aber zum Glück scheint das Ganze glimpflich auszugehen: nachdem ich mit dem kleinen Kaaskop die ganze Strecke des Grauens noch einmal abgegangen bin, schien er zu kapieren, dass sein treuer kleiner Freund, dessen „Füße“ er sich beim Einschlafen so gerne unter der Nase entlang reibt, wirklich weg ist.

Weil weder „neuer Berend“ noch Findus

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besonders aaibaar (zum kuscheln geeignet, von aaien=streicheln) sind,  haben der große Kaaskop und ich Hui-Buh aus dem Schrank geholt. Der ähnelt von der Form und dem Material her unserem geliebten Berend und wir besitzen ihn schon genauso lange, aber irgendwie war Berend immer toller. Aber der ist ja jetzt weg. Und siehe da: der kleine Kaaskop akzeptiert Hui-Buh offenbar als Ersatz-Berend und schläft auch in der Kita problemlos mit ihm ein. Puh!

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Nach dem verhängnisvollen Freitag und dem doofen Samstag waren zum Glück der Sonntag und Montag ganz schön. Es war Bombenwetter, der Papa war wieder da und wir haben alle Pläne für den Sonntag abgesagt (bis aufs Wäschewaschen, das muss halt sein) und schön die Seele baumeln lassen.

Am Mamamontag wurde ich zwar schon früh aus dem Bett geschmissen, aber da sich meine PMS für diesen Monat verabschiedet hat, war ich den ganzen Tag total entspannt. (Naja, fast den ganzen Tag. Bleibt anstrengend, die TrotzAutonomiephase!) Nach dem Frühstück gingen wir schnell einkaufen, wobei ich mit der Ausrede, der kleine Kaaskop habe nicht genug Kurzarm-Bodies, noch schnell zum Hema ging. Neues Outfit für meinen Schatz: check!

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(Die Hose stammt übrigens aus der Mädchen-Ecke, aber Blau, Grün und Braun hat er schon genug…)

Den Rest des Vormittags hingen wir ein bisschen im Haus und „Garten“ rum, spielten zusammen, pflanzten ein paar Blümchen ein, und später stellte ich meiner kleinen Wasserratte zwei Schüsseln Wasser hin, mit denen er sich eine ganze Weile alleine vergnügte. Kurz nach 15 Uhr zogen wir los in den Park. Unterwegs schlürfte ich meinen Kaffee, während der kleine Kaaskop ein paar Bauarbeitern zuguckte. Mit dem ganzen Sand und der Sonne fühlte es sich auf dem Spielplatz fast an wie am Strand. Wasser war auch da…. Und diesmal war ich so schlau gewesen, Ersatzkleidung für B. einzupacken, ha!

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Gestört wurde das Urlaubsfeeling nur von einer keifenden Oma. Ein größeres Mädchen, eindeutig geistig behindert (manchmal kann man das ja am Gesicht schon sehen) war richtig doll am schaukeln und offenbar schaukelte sie ein ca. 1-jähriges Kind um, das hinter der Schaukel entlangkrabbelte. Vielleicht hat sie es auch nicht getroffen, ich habs nicht gesehen, aber geheult hat das kleine Kind jedenfalls nicht. Aber Oma kam von der Bank im Schatten 10 Meter weiter weg angestürmt, schnappte sich ihr Enkelkind und keifte irgendwas, das wie „…völlig bescheuert…verpisst euch doch…ihr Irren!“ anhörte. Ts. Ich fand ja, sie hätte halt besser aufpassen sollen, wo ihr Augapfel hinkrabbelt, anstatt so weit weg zu sitzen. Das schaukelnde Mädchen hat schließlich keine Augen im Hinterkopf. Aber gut. Offenbar zum Glück nix passiert.

Abends drehten der kleine und der große Kaaskop nach dem Essen noch eine Runde auf dem Laufrad, und auf dem Rückweg lernte B. ein neues Wort: „Barbie!“ Und damit meinte er….“Barbecue“, hihihi! Auf Niederländisch heißt der Grill, den die Nachbarn von gegenüber vorm Haus angeschmissen hatten, nämlich wie auf Englisch „barbecue“.

Ansonsten geht es mit dem Einschlafen zurzeit eher mühsam, aber das liegt nicht am verschwundenen Berend, sondern daran, dass er gerade eine Phase hat, in der er den Tag nicht loslassen will. Alles in allem: die große kleine Katastrophe ist weniger schlimm als erwartet und ICH vermisse Berend wohl mehr als der kleine Kaaskop….

 

 

Das neue Bett ist da!

Juchu! Nach langem ungeduldigen Warten ist heute endlich unser neues Bett geliefert worden! Darum haben A. und ich letzte Nacht auf den Matratzen auf dem Boden geschlafen – auch nicht schlechter als sonst… Leider habe ich vergessen, eine Vorher-Foto zu machen, Mist. Das alte Bett steht jetzt jedenfalls bis morgen in Einzelteilen im Arbeitszimmer und wird das alte Gästebett von A.’s Eltern ersetzen.

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Nachdem einer der beiden Monteure einen Blick auf die Treppe hinter der Haustür geworfen hatte und erfuhr, dass das Schlafzimmer an der Vorderseite des Hauses ist, haben die beiden starken Männer kurzerhand einfach alles direkt aus dem Lieferwagen durch’s offene Fenster ins Haus gewuchtet. Das ging ganz fix! Nun hör ich ab und zu Gerumms von oben…etwas beängstigend, aber wenn man oben staubsaugt, klingt das hier unten auch immer als würde das Haus gleich einstürzen. Die dünnen alten Decken halt *seufz*.

Jedenfalls steht unser Aupingessential-Designbett mit den teuren Lampen jetzt im Schlafzimmer und wartet darauf, eingeweiht zu werden. Hach, ich freu mich schon so auf heute Abend! Hab gerade eben schonmal heimlich kurz wieder drauf gelegen, hihi!

Jetzt sieht das gute Stück noch so aus:

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Ich werde s gleich mal beziehen (Memo an mich selbst: neue designbettwürdige Bettwäsche kaufen).

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Und hier übrigens die Lampen in Nahaufnahme:

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Die Kappe lässt sich  beliebig drehen und kippen, und das Licht ist dimmbar. Der schwarz-silberne Knubbel am Standbein ist der berührungsempflindliche Bedien- äh knopf? Den tippt man jedenfalls zum Ein- oder Ausschalten nur kurz an. Und wenn man dimmen will, berührt man solange den oberen oder unteren Ring, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist.

Und dann werd ich jetzt mal versuchen, mich wirklich erst heute abend nach den Great British Bakeoff hineinfallen zu lassen…

Wie man sich bettet…

…so liegt man. Und zwar demnächst hoffentlich HERRLICH!

Wie bereits erwähnt, gingen A. und ich am letzten Urlaubstag auf Bettenjagd. Weil wir vom Finanzamt soviel Geld zurück bekommen hatten und lang genug schlecht geschlafen haben, wollten wir uns ein richtig gutes gönnen. Ich hatte im Internet nach Tipps gesucht und über Auping gute Berichte gehört. Zufällig ist das Auping-Plaza nicht weit, also starteten wir dort.

Ich fand den Verkäufer zwar am Anfang etwas sehr zurückhaltend (wir mussten ihm die Informationen fast aus der Nase ziehen, sehr nervig), aber wahrscheinlich sind viele seiner Kunden ja gerade nicht so scharf auf viele Fragen. Wir wollten ja aber ausführlich beraten werden! Das klappte dann zum Glück auch. Als erstes brachte er uns vom Boxspring ab. Wir hatten halt gedacht, das sei so ziemlich das Beste, was man so kriegen kann, aber das ist wohl gar nicht so. Wieder was gelernt! Wegen unseres kleinen Schlafzimmers empfahl er uns, lieber ein „normales“ Bett zu nehmen, ohne den kollossalen Unterbau eines Boxsprings. Und dann durften wir erstmal Probeliegen!

Wir arbeiteten uns durch die 8 Matratzenpaare (jeweils eine weiche/medium und eine festere für schwerere Menschen), die für uns in Frage kamen, von der billigsten bis zur teureren Kategorie. Bei der vierten dachte ich beim Hinlegen gleich: „Oh wie herrlich! Ich will gar nicht mehr aufstehen!“ Tat ich dann aber natürlich doch. Wir ließen uns ein Angebot erstellen und gingen noch bei zwei anderen Bettenläden gucken. Man will ja nichts überstürzen bei so einem wichtigen Kauf! Beim zweiten Laden fand ich den Verkäufer aber wirklich nervig, der beriet von sich aus ja gar nicht und machte dann auch noch gleich die Konkurrenz schlecht, als er hörte, dass wir schon bei einem anderen Laden gewesen waren. Bah! Die Preise waren zwar um einiges niedriger, aber weil die keine Bettgestelle hatten, die uns gefielen, und ich auf keiner der Matratzen da so ein Oh-herrlich-Gefühl hatte wie bei Auping, gingen wir wieder. Beim nächsten Laden ärgerte ich mich, dass wir wieder so einen uninteressierten Verkäufer erwischten (ja, es war Supersommerwetter, bei dem keine Sau Bock hat zu arbeiten, aber trotzdem…). Seine Kollegin schien viel sprachsamer. Pech. Da gab’s jedenfalls auch gemütliche Matratzen, aber wieder keine schönen Bettumbauten. Schade.

Wir beschlossen, doch noch mal eine Nacht drüber zu schlafen. Im wahrsten Sinne des Wortes: am nächsten Tag waren wir wieder bei Auping. Und wieder legte ich mich auf die Cresto Visco-Matratze und wollte da gleich liegenbleiben! Ich wurde zwar von der guten Kollegin unseres Verkäufers verunsichert, weil die meinte, dass ich als Bauchschläferin besser die härtere Variante nehmen sollte, aber wie „unser“ Verkäufer anmerkte, ist die halt eigentlich für schwerere Menschen und sollte ich doch am besten die nehmen, die ich am komfortabelsten finde. 30 Tage Umtauschrecht. Na gut. Wir entschieden uns außerdem für das Gestell Essential ohne Kopfteil und nahmen spontan noch Bettlampen dazu.

Und hier ein kleiner Tipp fürs Portmonee: in teuren Geschäften NIEMALS spontan etwas dazubestellen, ohne VORHER nach dem Preis zu fragen… Nun hätten wir zwar noch einen Rückzieher machen können, als der gute Mann ihn uns nannte, aber A. dachte sich „wenn schon, denn schon“ und hatte auch keinen Bock, nochmal für Lampen losziehen zu müssen. Ich sag nur soviel: für das Geld unserer neuen Bettlampen hätten wir auch fast eine Woche nach Dänemark fahren können….ungelogen!

Leider beträgt die Lieferzeit 4-6 Wochen, und so denke ich seitdem jeden Abend beim Schlafengehen sehnsüchtig an „mein“ neues Bett und wünschte, es wäre schon da!

Das Wort des Monats: Steuerrückzahlung

Anfang Juli lag einer der berühmt-berüchtigten lila Umschläge (vom niederländischen Finanzamt belastingdienst) auf der Fußmatte. Für mich. Nun hab ich mit Finanzen nichts am Hut, mein angetrauter hauseigener Controller ist für unsere gemeinsame Steuererklärung, Kindergeldanträge, Hypothekangelegenheiten usw. zuständig. (Jaja, das ist total unemanzipiert, weiß ich ja. Mich interessiert der ganze Finanzkram aber nicht die Bohne!) Der guten Ordnung halber habe ich den Umschlag aber doch aufgemacht, um zu gucken, ob es gute, schlechte oder unverständliche (bei Finanzkram auch eine der Möglichkeiten) Nachrichten sind. Eindeutig gute:

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Wowhoo! Dass wir Geld zurückkriegen, hatte A. mir schon angekündigt. Aber so viel?! Da weiß man ja gar nicht, was man damit machen soll. Ich wollte zwar im Heimaturlaub neue Kinderbücher und so kaufen, aber so viele nun auch wieder nicht 😉 Daher sollte es ein neues Bett werden. Und zwar ein richtig gutes! Sodass ich nicht mehr jeden Morgen mit Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder beidem aufwache und mich morgens nach 7 Stunden ununterbrochenen Schlafs nicht wie gerädert fühle. Vor der Schwangerschaft schlief ich immer auf dem Bauch, aber auch nach dem Abstillen fühlt sich das nicht mehr so gemütlich an wie vorher. Merkwürdig. Meine „neue“ Lieblingsschlafposition habe ich jedenfalls noch nicht gefunden und ich vermute, dass das zum Teil an der Matratze liegt.

Ein neues Bett also. Denn, wie ich mal irgendwo gelesen habe, wer kindbedingt chronisch zu wenig Schlaf kriegt, der sollte dafür sorgen, dass der Schlaf, den man kriegt, auch erholsam ist. Wir sind daher an unserem letzten Urlaubstag, als wir noch frei hatten aber schon wieder zuhause waren (und B. einen halben Tag in der Kita) auf Bettenjagd gegangen. Ich hasse so etwas! Probeliegen im Laden finde ich doof, entspannen kann ich mich da nie und dann bringt es ja nix. Als Sternzeichen Waage habe ich sowieso Entscheidungsprobleme bei solchen wichtigen/teuren Entscheidungen. Aber da kommt man ja nicht drum herum und so schlimm war es am Ende diesmal gar nicht. Wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und ein komplettes neues Bett gekauft. Dazu später mehr! Bis meine neue Entspannungsoase geliefert wird, freue ich mich erstmal schön wie eine Schneekönigin über mein persönliches Wort des Monats! 🙂

P.S. Und dann erzähl ich ein anderes Mal, warum ichwir soviel Geld zurückbekommen…