Wenn ich twittern würde (12)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Aus der Reihe „Probleme, mit denen man sich als Importkaaskop rumschlagen muss“: Wie erklär ich dem Vierjährigen denn jetzt, dass es laut TV und Lehrerin noch 3 Tage sind bis Weihnachten, laut Adventskalender und Mama aber nur noch 2?!
  • Die Weihnachtsmannaufklärung kann man ja getrost der Oma überlassen. Einfach vergessen, sie anzuweisen, dass sie die Geschenke nicht im offenen Stoffbeutel sondern im Koffer mitbringen soll et voilà!
  • Der Mann flüstert dem Kind zu: „Guten Affentitt‘.“ Das Kind freut sich, etwas Unanständiges gelernt zu haben und ruft über den Tisch: „Guten Affenappetit!“ Phew.
  • Der Vierjährige mag sein Weihnachtshemd mit Krawatte so gerne, dass er es zwei Tage hintereinander anzieht. Dass ich das noch erleben darf!
  • Dieser Moment der Erleichterung, wenn man von der stockfinsteren deutschen Autobahn nach Holland reinfährt und plötzlich wieder mehr sieht als nur die eigenen Scheinwerfer!
  • Ich so am Esstisch: „Meine Schwester war heute in Düsseldorf shoppen.“ Das Kind so: „Ich find Küsschen eklig!“ Hm. Aufkommende Mittelohrentzündung oder mein vererbtes Talent für Smalltalk?
  • Facebook schlägt mir die Seite „Irrenhaus 24“ vor. Und jetzt weiß ich nicht.
  • Du weißt, dass Schulferien sind, wenn du abends um acht im Dunkeln Händchen haltend auf das Ende deiner 12-Stundenschicht wartest.
  • Ich am Tag vor Silvester so zu Google: aloholfreie Cocktails?
  • Der Vierjährige ruft seiner Tante fröhlich zu: „Hallo Elefant!“ Wenn er so weitermacht, kommt uns bald niemand mehr freiwilllig besuchen.
  • Der Mann erklärt dem silvesterpartycrashenden Vierjährigen, dass er sich „low profile“ halten muss, wenn er nicht doch ins Bett geschickt werden will. Seine parenting skills sind einfach amazing.
  • Das Kind mag die Karamell-Meersalz-Schoki nicht. Schreib ich gleich mal auf den Einkaufszettel!
  • Die Nichte (8) ist zum Spielen und Übernachten da und fragt schon nach einer halben Stunde, ob der kleine Kaaskop auch einen Leise-Knopf hat. LOL
  • Tempolimit 50 auf der Autobahn wegen Glätte. Wir fahren 70 und werden links und rechts überholt. Welcome to Holland.
  • Im Auto. Kind: „Ich sehe was, was ihr nicht seht und das ist…kahl!“ – „Papas Kopf?“ – „Jaaa!“ Kein DNA-Test nötig.
  • Mein Sohn hat heute zum Einschlafen anstatt eines Kuscheltiers zwei Filzstifte mit ins Bett genommen. Und jetzt weiß ich nicht.
  • Zwei Minuten, nachdem der Mann fertig war mit Bodenwischen, krümelt das Kind trotz Warnung auf den Boden. Mann genervt: „Ich hab dir doch gerade gesagt, du sollst aufpassen und nicht krümeln!“ – Kind verteidigt sich: „Das war nicht oft genug! Du musst das hundertmal sagen!“ Wisstabescheid.

 

Wenn ich twittern würde (11)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Kann ich irgendwo eine Petition unterschreiben zugunsten einer hollandweit geltenden Regelung der Schuh-rausstell-Tage?! #sinterklaasnervtjetztschon
  • Nach 2 Monaten Berufsverkehr in Holland wird mir immer klarer, warum so viele Holländer lieber radfahren. #gelbekennzeichenundso
  • Dass einem morgens um 7 ein Plüschhund dankbar das Bein leckt, weil er gleich den Wasserkocher einschalten darf, sagt einem vorher auch keiner!
  • Wenn das Kind denkt, dass der Papa (Schoko-)Soße im Ohr hat, sollte der Papa deutlicher sprechen (suizen/saus = ein Sausen/Soße).
  • Entwarnung: die braunen Krümel rund ums Klo sind keine Exkremente sondern Kekskrümel. Fragt nicht.
  • Wollte Ende November im Spielwarengeschäft einen Lego-Katalog holen. Ich bin ja auch so naiv!
  • Wenn Vierjährige englische Weihnachtslieder singen: Jingle bell, jingle bell, oh my way! Disconight, weh oh weh, op een slee!
  • Das Schwierige an den Weihnachtseinkäufen ist ja, dem vielen tollen Spielzeug zu widerstehen, das man selber gerne hätte. #allejahrewieder
  • Wenn das Kind morgens unter deiner Decke aufwacht und anstatt „Ich hab Hunger! Steh auf, Mama!“ ruft: „Mama lieb!“ und sich wieder an dich kuschelt – unbezahlbar.
  • Tagesausflug in den Efteling. Das Abendessen des Kindes bestand aus einem giftgrünen Lolli in Form eines Drachenkopfes. Verklagt mich doch!
  • Noch eine halbe Stunde Autobahn und das Kind will nur noch „In der Weihnachtsbäckerei“ hören. Ich bin zwar kein Star, aber: Holt mich hier rauuuuus!!
  • Der Sohn erzählt seiner Tante, dass Mamas Auto total dreckig ist. „So dreckig wie unser Haus.“ Kind zu verkaufen!
  • Am 3. Adventssamstag, wenn Köln ein Heimspiel gegen Dortmund hat, mit der U-Bahn vom Dom/Hbf zum Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt fahren wollen. Ich immer mit meinen blöden Ideen!
  • Habe mir am Sonntagvormittag ein Bad eingelassen, weil das Kind ja grad so schön mit Papa spielt. Ich bin ja auch so naiv!
  • Wie es sich für gute Deutsche gehört, waschen das Kind und ich am Samstag das Auto. Frische Luft und körperliche Betätigung – wieso bin ich nicht eher auf diese Idee gekommen?!
  • Adventsbacken mit dem Vierjährigen. Ich nenne es auch: die große Mehlschlacht.

 

Wenn ich twittern würde (10)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Dienstagmorgen beim viel zu späten Schuheanziehen ist offenbar ein guter Moment, wichtige Fragen zu stellen: „Mama, wat is oorlog?“ („Was ist Krieg?“) Hoffentlich habe ich mich verhört und er fragte in Wirklichkeit: „Was ist ein Ohrloch?“…
  • Das Kind ist mit verschränkten Armen und zusammengepressten Lippen eingeschlafen. Und jetzt habe ich irgendwie Angst vor morgen.
  • Der Mann so beim Frühstück zum Kind: „Da hast du deinen Knochen!“ #ichkanndaserklären
  • Dass man beim Einkaufen auch ohne Kind zum Verpackungsopfer werden kann, sagt einem vorher auch keiner! Was gucken Marshall und Chase mich auch so niedlich von der Hagelslag-Verpackung an…
  • Kleiner Tipp: nicht am Tag nach dem Badezimmerputzen das Kind auf dem Erdhaufen neben der Baustelle spielen lassen. #ausderkategorieichlernsauchnie
  • Der Preis für die genialste Idee des Jahres geht übrigens an das Kundenbindungsteam von Gartencenter intratuin in Utrecht für den kleinen Zug, in dem die Kinder ihre Runden um einen Weihnachtsbaum drehen, während Mama und Papa einkaufen einkauft.
  • Der Mann zerrt sich beim Aufstehen vom Sofa einen Muskel, ich verdreh mir beim Insbettsteigen das Knie. Läuft bei uns. Nur wir nicht.
  • Sonntagmorgen, gerade mal 7 Uhr und ich muss erklären, warum ich keine Zauberfee werden kann, um das Kind wie gewünscht in einen Marienkäfer zu verwandeln. Ich mag nicht!
  • Schwägerin per Whatsapp um Geschenktipps zum 7. Geburtstag von Nichte 3 gebeten. Antwort: „Sie wünscht sich das Buch xy, Playboy oder Lego geht aber auch immer.“ Damn you, Autokorrektur!
  • Gibt es Schaukeln in der Herbstsonne eigentlich schon auf Rezept oder in Pillenform? Nur so ne Idee.
  • Kind kommt mit Taschenlampe und einem Zettel in der Hand ins dunkle Schlafzimmer getappst, leuchtet den Wecker an und linst auf seinen Zettel. Ich murmel:“Komm noch kurz ins Bett, es ist noch nicht sieben drei null…oh fuck!“ – „Was ist ‚oh fuck‘, Mama?“ Läuft bei uns. Und es ist tatsächlich schon 7.38.
  • Mit veganen Schuhen in Hundekacke latschen – mich vom Schicksal verarschen lassen kann ich!
  • Neuer Playmobil-Katalog fürs Kind = halbe Stunde Pause für Mama. Es könnte ruhig öfter einen neuen geben.
  • Der Vierjährige wünscht sich die Lego-Polizeiwache von Sinterklaas. Ich: „Die ist aber erst ab 6!“ Kind: „Das macht nix, Sinterklaas kann nicht mehr so gut lesen.“
  • Der Mann so beim Frühstück zum Sohn: „Du klingst wie Adolf Hitler!“ Ich bezweifle allerdings, dass der „Ich! Will! Milch!“ geschnarrt hat.
  • Da bastelt man mit dem Kind zum ersten Mal eine Laterne und dann sind alle Fotos verwackelt oder zu dunkel. So war das nicht abgemacht!
  • Wenn ich nochmal auf die Idee komme, ein Essen für 8 Erwachsene und 7 Kinder auszurichten, sperrt mich bitte ohne WLAN im Keller ein, bis ich zur Besinnung gekommen bin.

Ein Instagram-Foto und wie es wirklich war

Ja, ja, ja, mittlerweile wissen ja alle, dass der schöne Schein auf Instagram oft trügt. Ich finde zwar nicht, dass ich in meinem Instagram-Feed einen auf heile Welt mache, aber trotzdem poste auch ich selten Chaos-Fotos. Beim Betrachten meines Fotos vom Keksebacken neulich fragte ich mich aber später, ob es nicht vielleicht doch Leute (Mütter) gibt, die denken, das Keksebacken sei wirklich so entspannt und schön gewesen wie es auf dem Foto aussah.

 

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Falls sich jemand gegrämt hat, weil es bei ihm zuhause nicht so idyllisch zugeht:

Hier das wahre Geschehen:

Donnerstag. Ich überlege mir, dass ich am Freitagnachmittag mit dem kleinen Kaaskop ja mal wieder backen könnte. Herbstkekse. Ich frage den kleinen Kaaskop, ob das eine gute Idee ist und er hat Bock drauf. Ich suche ein Rezept heraus.

Freitag. Der kleine Kaaskop wünscht seinem besten Freund schöne Herbstferien, erzählt dessen Mutter begeistert, dass wir Kekse backen wollen und…..hat dann zuhause doch keinen Bock. Er will lieber spielen. Auch gut.

Samstagvormittag. Der Plan war, dass der kleine Kaaskop und ich backen, während der große Kaaskop einkaufen fährt. Aber der kleine Kaaskop schläft bis 8 (wow!), wir lassen es ruhig angehen und dann schaffen wir es nicht mehr vor dem Mittagessen. Der kleine Kaaskop hat eh keine Lust, weil er lieber spielen will. Okay, dann backen wir halt später… Wir sprechen ab, dass wir nach dem Mittagessen aber wirklich backen, weil die Kekse sonst nicht mehr rechtzeitig für den Nachmittagskaffi fertig sind.

Samstagnachmittag. Der kleine Kaaskop hat auch nach dem Mittagessen keine Lust zu backen! Ich aber. Ich will schließlich Kekse zum kaffi. Also bereite ich den Teig alleine vor, der muss ja eh noch eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Beim Ausstechen will der kleine Kaaskop aber mitmachen, hat er gesagt. Ich wandle die Osterkekse zu Herbstkeksen ab, indem ich die Zitronenschale und den Zitronensaft durch Anis, Zimt und kalten Kaffee ersetze. Der kleine Kaaskop kommt tatsächlich zum Ausrollen, will aber unbedingt sein eigenes Nudelholz haben, weil ihm das große zu schwer und der grifflose Fondant-Roller zu langweilig ist. An dem kleinen Nudelholz klebt noch Knete dran, die ich schnell abkratze. (Verklagt mich doch..) Der kleine Kaaskop bekommt ein Stück Teig, das er ungleichmäßig ausrollt. Das Förmchen klebt am Teig fest, der kleine Kaaskop matscht seinen Teig wieder zusammen und rollt erneut aus. Viel zu dünn aber egal. Ich bin schon froh, dass er keinen Wutanfall kriegt, weil das Ausstechen nicht klappt. Während ich im Akkordtempo (sonst gibt es wirklich keine Kekse zum Kaffee) Kekse aussteche, malt der kleine Kaaskop mit dem Zeigefinger fröhlich Muster in seinen Teig und nascht ab und zu davon. Ich tue so, als wüsste ich nicht, dass ein rohes Ei im Teig ist.

Noch bevor das erste Blech im Ofen ist, verliert der kleine Kaaskop die Lust und geht wieder spielen. Ich backe noch zwei Bleche, lasse den Abwasch für den großen Kaaskop stehen, entsorge die verbranntesten Kekse und von dem Rest  essen wir ein paar zum viel zu späten kaffi. Sie schmecken gut, keksig halt. Aber ich schmecke weder Zimt, noch Anis oder Kaffee heraus. Schade. Immerhin kommt mein Foto auf Instagram gut an… 😉

Wenn ich twittern würde (9)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • „Think like a bikini“ steht in dem Text, den ich übersetzen soll. Ich glaube, ich brauche erstmal Kaffee. Viel Kaffee!
  • Murphy’s Law für Eltern lässt grüßen: da will man sich EINMAL einen ruhigen Abend auf dem Sofa machen, wenn der Mann außer Haus ist….wacht das Kind mit Wachstumsschmerzen auf und will nur bei Mama im Bett weiterschlafen. MIT Mama natürlich.
  • Du weißt, dass dein Sternzeichen Waage ist, wenn du dich nicht entscheiden kannst, ob du zu deinem Geburtstag für deine Kollegen einen süßen oder herzhaften Kuchen backen sollst.
  • Note to self: in Holland keine deutschen Kuchenrezepte mehr benutzen wollen. Steh ich mal wieder ratlos vor dem mageren Angebot an Backzutaten. #pff
  • Reality Check auf der Baustelle. Kind ruft begeistert: „Ich werde später auch mal Bauarbeiter!“ Bauarbeiter antwortet ächzend: „Wenn ich du wäre, würde ich lieber was Anständiges studieren.“
  • Stell dir vor, es ist Verkehrsinfarkt und du steckst mittendrin. #möp
  • Ist eine Flasche Motoröl zum Geburtstag eigentlich schon ein Scheidungsgrund?
  • Der Vierjährige lässt den Playmobil-Feuerwehrmann an einem „Alligator“ hängend über den Duplo-Zoo fliegen. Ach, Alligator, Generator, pupsegal, mit beidem kann man fliegen, oder? #hachz
  • Heute kommt der Schulfotograf und nun frage ich mich: haben die Eltern des Jungen in der Jogginghose das vergessen oder ist das einfach die lässige Art der Holländer?
  • Kleiner Tipp: es ist ’ne ganz dumme Idee, einem neugierigen Vierjährigen die Geschichte von den Kölner Heinzelmännchen zu erzählen, dabei Erbsen mit Leim zu verwechseln und sich am nächsten Tag eine Gutenachtgeschichte auszudenken, in der die Heinzelmännchen im elterlichen Haus wohnen. *verstecktvorsorglichdenLeim*
  • Warum Deutsche kein Scrabble spielen: PKW-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung
  • Merke: verwechselt das Kind Mittwoch mit Samstag am Morgen, bleibt die gute Stimmung den restlichen Tag für alle verborgen. #reimdichoderichfressdich #yougetmydrift
  • Ach übrigens: es ist nicht so, dass in Holland nie Stau ist, weil alle mit dem Fahrrad fahren. Die Holländer fahren mit dem Fahrrad, DAMIT sie nicht im Stau stehen!

Wenn ich twittern würde (7)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Da macht man der deutschen Sprachkenntnisse des Kindes wegen 2 Wochen Urlaub in Deutschland und was hat das Kind dort gelernt? „Fang mich doch, du Eierloch!“
  • Bei Tempo 120 einen Dinosaurier aus einem Pixi-Buch abzeichnen? Kann ich!
  • Eventuell hat mein Sohn auf die Freundebuchfrage „Was machst du am liebsten?“ geantwortet: „Leben!“ Und eventuell hab ich jetzt Pipi in den Augen.
  • Die Strandfreundin meines barfüßigen, nur in Badehose bekleideten Sohns hat sich trotz UV-Schutzanzug, Sonnenhut mit Nackenschutz und Neoprenschühchen an einer Muschel das Knie aufgeschlitzt. Oh, diese Ironie!
  • Das zweisprachig aufwachsende Kind rupft fleißig Schachtelhalm aus dem Beet und ruft freudig: „Guck mal, Mama, mit Möhre!!“ (Er meint die Wurzel. Die heißt auf Niederländisch genau wie die Möhre wortel.)
  • Anfang August in der Sommerjacke frierend die erste Herbstdeko in den Vorgärten entdecken. Da kommt die Winterdepression automatisch.
  • Der Vierjährige freut sich, dass er mit dem Papa zu Ikea fährt. Alles richtig gemacht! (Oder dort zu oft Eis gekauft…)
  • „Mama, komm, wir spielen! Du bist ein… ein…. Warte, ich schau im Katalog nach!“ Uh, jetzt wird’s spannend!
  • Endlich komme ich mal zum Fensterputzen. Und was macht ihr so freitags abends um halb neun?
  • Das Kind droht, „dann nie mehr bei mir zu wohnen“. Ich antworte: „Alleine wohnen kannst du, wenn du 18 bist!“ – „18? So alt kann man doch gar nicht werden!“
  • Die Nachbarin hasst mich! Oder warum nennt sie mir Jungsmutter als Geschenkidee für ihre Töchter: „Ballettrucksack und Stiftemäppchen in einer Mädchenfarbe“?!
  • Es gibt doch tatsächlich eine spezielle „Frozen“-Version von Uno Junior! Mal googeln, ob es auch schon Klopapier davon gibt…

Wenn ich twittern würde (5)

…würde ich noch mehr Zeit mit meinem Smartphone verbringen, als ich es dank Facebook, Whatsapp und Instagram eh schon tue. Nicht gut! Und so gerne ich die Familien-Tweets der Woche anderer Blogger oder Websites lese, ich lasse es beim Lesen, auch wenn es mir schwerfällt.

Aber WENN ich einen Twitter-Account hätte, hätte es in den letzten Wochen vielleicht diese Tweets von mir gegeben:

  • Ich rufe morgens aus dem Bad ins Kinderzimmer: „“Mach bitte den CD-Player aus und zieh ’ne Hose an! Wir müssen jetzt wirklich los!!“ Der CD-Player ruft zurück: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit..!“ Das Universum verarscht mich.
  • Du weißt, dass du im flachsten Land Europas lebst, wenn du nach einem Tag im Wuppertaler Zoo drei Tage Muskelkater im Schienbein hast.
  • Das Kind und ich fegen im Streichelzoo Ziegenköttel zusammen. Und was macht ihr so am Samstagmorgen um 9?
  • Der Vierjährige ruft empört: „He, wo ist mein Eiswürfel hin?!“ Hach, Kinder sind manchmal wirklich lustig!
  • Heute gab es auf den Punkt gegarte Kartoffeln, frischen Spargel in einer feinen Sauce Hollandaise und …Würstchen. Kompromisse kann ich!
  • Jetzt ist es offiziell: ich kann sogar mit geschlossenen Augen besser suchen als das Kind!
  • Mein Smartphone so: „Akku fast leer!“ Und ich so: „Meiner auch!“
  • Der Vierjährige versucht, eine Hummel mit Macaroni zu füttern. Und jetzt weiß ich nicht.
  • Eine 4 Meter breite Straße und mir kommt ein 4 Meter breiter Mähdrescher entgegen. Finde den Fehler!
  • Das Kind fragt beim Abendessen plötzlich: „Papa, welches Wort fängt mit Löffel an? Das H?“
  • Kind: „Wie lange dauert das?“ – Ich: „2 Minuten. Das ist ungefähr so lang wie…äh..“ – „Wie Opi Wolfgang?“
  • Das Kind  ist maßlos irritiert, weil Schneewittchen auf dem Bild mit einer Hand im Suppentopf rührt und mit der anderen einen Vogel füttert. „Ja, aber wie MACHT sie das denn??“ Kein Zweifel möglich: es ist ein Junge.