Der kleine Kaaskop und das Schwimmbad: eine Hassliebe

Es war hier in letzter Zeit mal wieder etwas ruhiger auf dem Blog; unter anderem, weil wir ein paar Tage im Urlaub waren. Letztes Wochenende haben wir endlich mal wieder eine gute alte Freundin von mir besucht, die mit Mann und Kindern in der Nähe von Hamburg wohnt und die ich viiiiel zu selten sehe. 5 Stunden im Auto tut man sich halt nicht gerne „einfach so zwischendurch“ an. Also, ich jedenfalls nicht. Wegen der weiten Fahrt haben wir vor dem Besuch auch 2 Tage in Glückstadt drangehängt. Und dort waren wir endlich mal wieder mit dem kleinen Kaaskop schwimmen! Naja, nicht ganz: in Glückstadt hatte nur das Freibad auf und ca. 3 Minuten nachdem wir den großen Zeh ins Wasser gesteckt hatten, schlug das Wetter endgültig um und es fing an zu gießen und zu stürmen. Wir flüchteten unter ein Vordach und dann unter die warme Dusche. Danach gönnten wir uns ein Eis und eine Tasse schönen heißen Tee. Weil der kleine Kaaskop sich aber so auf das Schwimmen gefreut hatte und wir am nächsten Tag noch den Vormittag überbrücken mussten, fuhren wir tags darauf ins Hallenbad in Pinneberg. Dummerweise gab es dort nicht wirklich ein geeignetes Becken für uns: das Babybecken war dem kleinen Kaaskop zu langweilig (jedenfalls wenn dort gerade keine anderen Kinder waren) und im großen Becken gab es zwar einen Nichtschwimmerbereich, aber da war das Wasser für den kleinen Kaaskop zu tief zum Stehen. Und weil er sich trotz Schwimmflügeln nicht mal auf unserem Arm rein traute, hampelte er die meiste Zeit auf der breiten Treppe rum, die ins Wasser führte. Fand ich etwas nervig, aber immerhin hatte er Spaß. Im Gegensatz zu den anderen Kindern hatten wir leider kein Wasserspielzeug (Schwimmnudeln, Reifen u.Ä.) dabei. Wir sind es nämlich von den Schwimmbädern hier in Holland gewohnt, dass sowas für jedermann benutzbar im Wasser rumliegt.

Der große Kaaskop und ich ärgerten uns ein wenig, dass der kleine Kaaskop so einen Schiss vor dem tiefen Wasser hatte, während die anderen kleinen Kinder fröhlich mit ihren Schwimmflügeln herumplanschten, ohne dass ihre Eltern sie dabei festhalten mussten. Normalerweise ist der kleine Kaaskop nicht so ängstlich. Vertraute er uns nicht? Hatte er Angst, dass wir ihn nicht gut über Wasser halten würden? Wir blieben jedenfalls nicht lange auf der Treppe im Wasser, sondern vergnügten uns stattdessen bei Pommes und Apfelschorle (hmmm, die vermisse ich hier in Holland manchmal!) in der Spielecke des Bistros nebenan. Und wir beschlossen, dass wir wirklich, wirklich öfter mit dem kleinen Kaaskop ins Schwimmbad gehen müssen. Gesagt, getan. Und ich muss sagen, dass mir unser örtliches Schwimmbad wirklich gut gefällt! Im Babybecken gab es was zum Spielen, im „Freizeitbecken“ konnte der kleine Kaaskop in der ersten Beckenhälfte stehen, es standen Schwimmbretter zur Verfügung und wenn man am Ende im brusttiefen Wasser unter einer kleinen Brücke durchging oder -schwamm, kam man zu einem größeren Becken mit einer Art Wildwasserbahn, wo man von der Strömung durch einen ringförmigen Kanal getrieben wurde, hui, das machte Spaß! Außerdem gab es noch ein Schwimmerbecken und ein Lehrbecken, das von ca. 30 cm bis ca. 1,50 m sanft tiefer wurde. Dort gab es sogar eine kleine Rutsche, die fand der kleine Kaaskop natürlich super! Er sprang auch immer wieder vom Rand mit Karacho ins Wasser und hatte eine Riesenspaß. Nur das tiefe Wasser fand er nach wie vor unheimlich. Ob wir ihn zu oft vor Wasser gewarnt haben? Hier in Holland gibt es ja viele Gewässer und ich bin immer sehr vorsichtig bis leicht panisch, wenn wir mit dem kleinen Kaaskop irgendwo in der Nähe von Gräben, Kanälen oder sonstwas unterwegs sind. Dass der kleine Kaaskop seit seinen vielen Mittelohrentzündungen und dem Einsetzen der Paukenröhrchen absolut kein Wasser in den Ohren oder im Gesicht mag, hilft auch nicht gerade. Immerhin traute er sich am Ende auch einmal auf so einem Schwimmbrett durch die Wasserbahn, auf meinem Arm durchs „Tiefe“ und er musste auch nicht weinen, als er einmal beim Inswasserspringen mit dem Kopf untertauchte. Weil der große Kaaskop sich im Gegensatz zu mir gerne in Schwimmbädern aufhält, haben wir beschlossen, dass die beiden ab sofort öfter mal am Papafreitag ins Schwimmbad gehen, damit der kleine Kaaskop seine Scheu vor dem tiefen Wasser und Wasser im Gesicht verliert. Wir werden ihm auch neue maßgefertigte Ohrstöpsel anfertigen lassen, damit die Öhrchen trocken bleiben.

Wahrscheinlich sind auch die von unserem Schwimmbad angebotenen auf den „richtigen“ Schwimmkurs vorbereitenden Schwimmstunden für Kinder ab 4 eine gute Idee. Die sind zwar mittwochnachmittags, das heißt, wir müssten ab Januar unseren Mama- bzw. Papatag ändern, aber das ist es mir wert. Das erste niederländische Schwimmabzeichen ist nämlich im Vergleich zum deutschen Seepferdchen ziemlich hardcore und es ist keine Seltenheit, dass Kinder länger als 1 Jahr jeden Samstag zum Schwimmkurs gehen, bevor sie die Prüfung bestehen! Ich hab das mal gegoogelt: für das Seepferdchen (Frühschwimmer) muss man vom Beckenrand ins Wasser springen, 25 m schwimmen und in schultertiefem Wasser einen Gegenstand vom Boden holen. Für das erste niederländische Schwimmabzeichen, das A-Diplom (es gibt noch B und C) muss man hier in Holland Folgendes tun: bekleidet (in T-Shirt, knielanger Hose und Schuhen!) ins Wasser spingen, 15 Sekunden „Wassertreten“ (=sich ohne Hände nur durch Fußstrampeln über Wasser halten),12,5 m Brustschwimmen, unter einem Band durchtauchen, 12,5 m Rückenschwimmen UND danach in Badekleiding (am liebsten mit Kopfsprung) ins Wasser springen, ohne vorher aufzutauchen 3 m unter Wasser schwimmen und durch ein Loch hindurch, 50 m Brustschwimmen, 50 m Rückenschwimmen, 15 Sekunden auf der Brust im Wasser treiben, 15 Sekunden auf dem Rücken treiben, 50 m Brustschwimmen, 50 m Rückenschwimmen, 5 m Brustkraulschwimmen für Anfänger, 5 m Rückenkraulschwimmen, 60 Sekunden „Wassertreten“ und sich dabei 2-mal um die Längsachse drehen.

Im Ernst! Mit 5-6 Jahren! Bisschen übertrieben, wie mir scheint… Ich meine, in erster Linie geht es doch erstmal darum, dass das Kind sich eine Weile über Wasser halten und zum Rand schwimmen kann. Wozu müssen die Kinder mehrere Schwimmtechniken lernen, bevor sie einen schriftlichen Beweis bekommen, dass sie schwimmen können?! Auf der Website des Schwimmbads steht, dass es sehr wichtig ist, dass man Spaß am Schwimmen hat. Und dass die Kinder auf spielerische Weise lernen unterzutauschen, zu treiben, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen, beim Schwimmen richtig zu atmen, ins Wasser zu springen und wieder rauszuklettern. Klingt ja ganz gut, aber trotzdem. Diese Liste für die Schwimmprüfung oben finde ich recht beeindruckend. Für den Anfang reicht doch einfaches Brustschwimmen,oder? Wie seht ihr das? Ich hab da jedenfalls jetzt schon keinen Bock drauf. Aber muss ja sein… Ohne Das A-Diplom dürfte der kleine Kaaskop bei Schulausflügen ans Wasser nicht mit und müsste er, auch wenn er die Anforderungen des deutschen Seepferdchens schon längst erfüllte, im Schwimmbad ständig mit Schwimmflügeln rumlaufen. Doof.

Ich hoffe, dass der kleine Kaaskop durch die geplanten Schwimmfreitage mit Papa seine Aversion gegen Wasser im Gesicht schon mal verliert und gerne schwimmen lernen möchte. Wie Conni und Max. (Ja, ich hab bereits mit Pixi-Bücher-Propaganda angefangen!) Sonst wird der Schwimmkurs, wenn es soweit ist, wirklich zur Qual. Und so einfach wie Conni und Max wird der kleine Kaaskop es nicht haben…

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7 Tage – 7 Bilder

Hier kommt wieder mein Wochenrückblick in 7 Bildern nach einer Idee von Frische Brise.

Am Montag haben der kleine Kaaskop und ich ein wenig gebastelt. Der Aufwand meinerseits stand natürlich wieder in keinem Verhältnis zum Ergebnis und der tatsächlichen Beschäftigungsdauer des kleinen Mannes. Aber was soll’s, ihm hat’s Spaß gemacht!

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Später haben wir noch zusammen die verblühten Narzissen gegen neue boemes (bloemen=Blumen) ausgetauscht und ordentlich angegossen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es am nächsten Tag so regnen würde…

Am Dienstag hat der große Kaaskop neue Fahrradtaschen für mich gekauft, die gerade im Angebot waren. Und gleich dran gemacht! (Nachdem ich ihm den Schlüssel für den diebstahlsicheren Fahrradsitz suchen musste, der beim Dranmachen im Weg war – und ihn auf Anhieb fand. Im Gegensatz zu ihm, denn er kann wirklich nicht suchen!) Ich freu mich sehr, dass ich jetzt wieder Fahrradtaschen am Rad hab, die sind sooo praktisch!

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Abends musste der große Kaaskop noch zum Erste-Hilfe-Kurs für Eltern, sodass ich nach dem vom kleinen Kaaskop erfolgreich in die Länge gezogenen Insbettbringen alleine spülen und hunderte 13 Brote für den nächsten Tag schmieren musste. Pff. Dafür konnte ich ungestört internetten.

Am Mittwoch wählte der kleine Kaaskop überraschend sein neues gelbes „Osterküken-T-Shirt“ von Polarn o. Pyret aus den angebotenen Klamotten aus. Er freute sich wie ein Schneekönig, dass er es anziehen durfte. „Osterküken! Oh ho!“ rief er ein paar Mal superhappy. Am Abend entdeckte er ein neues Spielzeug: meine Mini-Luftpumpe, die ich aufgrund des desolaten Zustandes meines stationsfiets immer dabei hab, wenn ich zur Arbeit pendle. (Ein stationsfiets ist ein „Bahnhofsfahrrad“ = olles Rad, das die Mühe des Klauens nicht wert ist und sich daher ausgezeichnet dazu eignet, am Wochenende an einem schlecht bewachten Bahnhof auf den nächsten Arbeitstag des pendelnden Besitzers zu warten.) Er lief den Rest des Abends luftpumpend durch’s Wohnzimmer und hätte das Ding am liebsten mit in die Badewanne genommen…

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Am Donnerstag nichts besonderes, Arbeit und das übliche Abendritual halt. Weil der kleine Kaaskop etwas knatschig war und ich genervt, durfte er die Connie-DVD gucken, während ich Essen kochte. Wieder ein neues Wort gelernt: Osterhase.

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Am Freitagabend Comfort Time mit Baileys, paaseitjes (Schokoladenostereiern) und einer Folge Downton Abbey. Oh, und der große Kaaskop hat mir spontan Tulpen mitgebracht (eine besonders großblütige Sorte).

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Am Samstag hatten wir einen topdag (super Tag)! Die Sonne schien, alle waren entspannt und gut gelaunt, nachmittags gab’s Kaffee und Kekse im Park und es wurde natürlich gespielt. Weil seit dem 1. April das Wasser auf dem Spielplatz wieder läuft und der kleine Kasskop natürlich gleich mit Schuhen an im „Brunnen“ stand, durfte er barfuß rumlaufen, bis die Sonne seine Socken wieder getrocknet hatte.

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Am Sonntag gingen wir wie geplant zum Familienschwimmen. Am Anfang wollte der kleine Kaaskop auch nicht ins große Becken, wo mit viel Gerausche so ein Wasserfallpilz lief und laute Musik gespielt wurde. Also plantschten wir erstmal eine Weile im Babybecken, in dem auch Wasserspielzeug rumlag. Als er dann „aufgetaut“ war, gingen wir noch „richtig“ schwimmen und auf die Wasserrutsche. Eigentlich wollte ich da ja alleine runter, aber als ich zum zweiten Mal anstand, kam erst ein anderer Junge aus B.’s Kita-Gruppe mit seinem Papa die Treppe hoch, und dahinter der kleine Kaaskop mit seinem.  Also rutschten wir zusammen, und es schien ihm zu gefallen, denn er wollte sofort nochmal! Nach dem Schwimmen war der kleine Mann so k.o., dass er, als ich ankündigte, er solle erstmal ein kleines Schläfchen machen, sagte: „Nee. Grote slapie!“ (Nein, großes Schläfchen!) Und dann schlief er tatsächlich fast 2,5 Stunden… Danach ging es noch auf den Spielplatz und abends gab es Pfannkuchen, mjam! Seit ich nach Holland „importiert“ worden bin, esse ich die statt mit Marmelade oder Nutella am liebsten in der Version appel-spek: mit eingebackenen Speck- und Apfelscheiben und dann lekker viel stroop (Sirup) obendrauf. Klingt erstmal komisch, ist aber sooooo lecker!

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Das war unsere Woche. Und diesmal gibt’s auch wieder ein paar Wochenenderkenntnisse:

  • Schwimmen gehen ist teuer: 11 Euro Eintritt für alle 3, zwei Cappuccino und zwei tosti’s (gegrillter Toast mit Schinken und geschmolzenem Käse) = 20 Euro. Tschacka!
  • Man ist nie zu alt für Wasserrutschen.
  • Bevor ich den kleinen Kaaskop zum peuteroverlevingszwemmen anmelde, gewöhnen wir ihn lieber erst wieder ans Schwimmbad.
  • Das Wort „Chamäleon“ gehört wirklich zum aktiven Wortschatz des kleinen Kaaskop!
  • Alle lieben Conni – auch mein kleiner B.!
  • Wenn ich will, dass der kleine Kaaskop seinen Teller leer isst, muss ich offenbar Pfannkuchen mit Apfelmus und Rosinen servieren.
  • Ich habe wohl doch etwas mütterliche Intuition: anstatt mich drauf zu verlassen, dass der große Kaaskop wie immer das Treppengitter hinter sich  zugemacht hatte, stand ich doch lieber schnell vom Bett auf und ging gucken. Da stand der kleine Kaaskop 10 cm vor der Death Trap,oh Schreck!
  • Ich sollte wirklich eins meiner Zeitschriftenabos kündigen, der Stapel ungelesener Zeitschriften wird immer höher..

 

 

 

 

 

Überlebensschwimmen für Kleinkinder

Ein Facebook-Pinnwandeintrag einer Freundin mit diesem Video erinnerte mich wieder daran: ich wollte ja mit dem kleinen Kaaskop einen Kleinkinderschwimmkurs machen! Naja, was heißt „schwimmen“, eigentlich ist es mehr „Treiben“…

Ich selbst bin nicht so eine Wasserratte. Ein bisschen Planschen finde ich zwar ganz nett, aber richtiges Schwimmen (Bahnen ziehen) macht mir keinen großen Spaß. Ich bin eigentlich heilfroh, dass der große Kaaskop nicht mehr als Trainer seiner alten Wasserball-Mannschaft aushilft (auf Niederländisch „waterpolo„, und ja, das ist ein richtiger Sport, ein ziemlich harter sogar!) Die feuchtwarme Luft da in der Schwimmhalle, fürchterlich! Wenn der kleine Kaaskop 4 ist, das Alter, mit dem die Kinder hier in Holland zum Schwimmunterricht geschickt werden, darf sein Papa ihn von mir aus GERNE jeden Samstag um 9 Uhr in die Schwimmhalle begleiten…

Der kleine Kaaskop, Sternzeichen Wassermann, ist eine echte Wasserratte, dashatte ich ja schon mal erwähnt. Schon als Baby fand er nichts entspannender als Baden. Sein Papa ist auch ein paar Mal mit ihm zum Babyschwimmen gegangen (ich war nur zum Assistieren beim Aus- und Ankleiden und zum Fotosmachen mit), aber wegen der vielen Mittelohrentzündungen haben wir das schleifenlassen, sodass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, wann wir das letzte Mal mit ihm Schwimmen gegangen sind. Ist jedenfalls schon eine ganze Weile her.

Und deshalb habe ich mir fest vorgenommen, bald (dieses Wochenende?) mal wieder mit meinen Kaasköppen ins Schwimmbad zu gehen. Und diesmal sogar mit ins Wasser! In „unserem“ Schwimmbad werden nämlich auch „peuteroverlevingszwemlessen“ angeboten, „Kleinkindüberlebensschwimmkurse“. Da lernen die Kleinen sowas wie oben in dem Video. Und da es bekanntermaßen hier in Holland sehr viel Wasser gibt (die Gracht in der Einkaufsstraße, den Teich im Park, den Fluss hinter Opas und Omas Haus, jede Menge Wassergräben und und und), will ich den kleinen Kaaskop bei so einem Kurs anmelden. Man weiß ja nie! Er kennt keine Gefahr, und ich bin mitunter nicht die aufmerksamste Mutter. Neulich ist es dem kleinen Mann an ein und demselben Abend gelungen, mit einem Küchenmesser und danach mit einer Schere zu spielen, ts, ts! (Zu meiner Entschuldigung: ich kochte gerade Essen – soviel zum Thema Multitasking…)

Da wir aber so lange nicht mehr im Schwimmbad gewesen sind, will ich erstmal gucken, ob der kleineMann da überhaupt noch hin will. Die Vorlieben von kleinen Kindern sind recht veränderlich, ist meine Erfahrung. Es gab mal eine Zeit, in der B. gerne duschte, auch Haarewaschen war kein Problem. Aber irgendwann hatte er eine Phase, in der er gar nicht mehr unter die Dusche mochte, und auch jetzt noch macht er jedes Mal Theater beim Haarewaschen. Bevor ich ihn also zu einem Kurs anmelde, in dem er garantiert mit dem Kopf unter Wasser (kopjeonder) muss, werde ich also lieber austesten, ob er das okay findet. Wenn nicht, werde ich wohl doch lieber warten, bis er alt genug ist für einen „richtigen“ Schwimmkurs. Und in der Zwischenzeit aufpassen wie ein Schießhund und ihn in Opas Garten und am Baggersee nur mit Schwimmweste rumlaufen lassen. Überbesorgnis lässt grüßen. Ach, naja, besser als Leichtfertigkeit…