10 Jahre K. und A.! (Teil 2: Alkmaar)

Wie gesagt gönnten A. und ich uns ein weekendje-weg zu zweit, um unser 10-Jähriges zu feiern. Nach unserem Shopping-Tag in Haarlem überlegten wir am nächsten Tag beim Frühstück im Hotel, wie wir unseren Sonntag gestalten wollten. Die Geschäfte haben zwar auch in Haarlem sonntags auf, aber erst ab 12, und Frühstück gab’s nur bis 10. Zum Glück war die Dusche seeehr erfrischend und konnten wir es sowieso ruhig angehen lassen. Keine Fremdbestimmung an unserem Zeit-zu-zweit-Tag!

Am Frühstücksbuffet gab’s nichts zu meckern, außer vielleicht, dass man sein Rührei und den Speck selbst braten musste – aber das machte mein mir angetrauter Göttergatte für mich. *grins* Zwischen dem zweiten Brötchen und dem Joghurt mit Obst beschlossen wir, gleich nach dem Auschecken einfach schon mal nach Alkmaar zu fahren. Da mussten wir später auf der Fahrt zu A.’s Eltern sowieso vorbei und haben die Läden jetzt auch sonntags ab 12 auf. Außerdem bin ich da auch schon öfters gewesen und weiß ich, dass es a) eine schöne Stadt ist und b) man da auch ganz gut shoppen kann. Und da der Vortag ja recht erfolglos gewesen war…*schnüff*… schlugen wir damit mehrere Fliegen mit einer Klappe!

Und Wunder über Wunder: in der Käsestadt wurde ich am Ende sogar fündig! Zwar wurde unsere Bummelorgie davon überschattet, dass wir den Rollkoffer mitschleppen mussten (wir wollten kein Schließfach am Bahnhof benutzen, weil wir eigentlich mit dem Regionalbus von einer anderen Haltestelle aus ins Dorf von A.’s Eltern weiterfahren wollten – nur leider war Jahrmarkt und fuhr der Bus gar nicht von dieser anderen Haltestelle aus ab, dumm gelaufen!). Außerdem blieb meine Suche nach Sneakers usw. anfangs wie am Vortag erfolglos, und als ich dann endlich ein schönes Paar von Replay entdeckte, gab’s das Modell nur in der Kinderkollektion. Ich hätte heulen können. Stattdessen wurde ich nur maulig. Es war warm, der Koffer nervte, A. war genervt, dass ich mir vom nicht-fündig-werden so die Laune verderben ließ und drängelte außerdem, welchen Bus wir denn nehmen wollten, obwohl ich ja gerade ohne Deadline shoppen wollte… Seufz!

Nachdem ich sauer (diese blöden Hormone!) alleine ins Kaufhaus Vroom&Dreesman (V&D – sowas wie der gute alte Karstadt; aber nur fast) abgerauscht war, wo ich vor lauter Verzweiflung 1 T-Shirt kaufte (wofür ich zur Strafe gefühlte 10 Minuten anstehen musste), glätteten sich die Wogen. A. hatte währenddessen weislich doch mal was zu essen gekauft, was zumindest seine Laune erheblich besserte. Ich fand eine Regenjacke, einen Pullover von The Sting…und Sneaker (von Timberland, mit 50% Rabatt!), .. alles wieder gut! Die Sneaker sind wirklich super! Zwar nicht grau, aber ein unbestimmtes Braungrau, das zu Braun und Grau passt. Außerdem haben die einen versteckten Absatz, Von außen Sneaker, von innen Wedges, sozusagen:

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Leider gingen wir aus logistischen Gründen nicht wie geplant beim Lunchroom Echt Alkmaar essen. Das fand ich sehr schade, denn da sind wir irgendwann mal durch Zufall gelandet und es war da sehr hübsch, der Kaffee war lecker und der Kuchen erst! Und alles biologisch. Und es gab Zeitschriften und eine tolle Kinderspielecke. Aber es wäre ein ziemlicher Umweg gewesen,und darauf hatten wir beide keinen Bock. Ich hatte auch gar nicht soviel Hunger, wir hatten ja ausgiebig gefrühstückt. Am Ende plumpsten wir spontan in zwei Stühle auf der Terrasse von CoffeeUnited – eine sehr gute Entscheidung, wie sich herausstellte! A. und ich teilten uns ein Stück Carrot Cake und ich nahm noch ein Stück Lemon Drizzle dazu, weil der so schön frisch schmeckt. Ooooh, war das lecker!

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Überhaupt hat sich De Laat in den letzten Jahren zu einer guten Einkaufsmeile entwickelt, wie A. überrascht feststellte. Früher war da wohl eher tote Hose. Die Straßen um den Käsemarkt sind aber auch sehrzu empfehlen!

So gegen 15 Uhr waren wir erledigt und sehnten uns nach unserem kleinen Schlingel. Was waren wir froh, dass A.’s Vater ihn mitgenommen hatte, als er uns am Bahnhof abholte! A. ließ mir, lieb wie er ist, beim Knuddeln den Vortritt. Und dann schlossen wir den Tag mit einem Grillabend im Garten von A.’s Eltern ab (es gab Satésaus, schleck!), bevor wir mit einem nicht-schlafenden B. auf dem Rücksitz nach Hause fuhren. Unsere kleine Familie!

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2 Gedanken zu “10 Jahre K. und A.! (Teil 2: Alkmaar)

    • Ja, unglaublich, oder? Wie die Zeit fliegt… Ich glaub, ich habe A.’s und meine E-Mails von damals noch irgendwo gespeichert. Vielleicht sollte ich die ihm als Ausdruck zum 12,5-Jährigen schenken 😉

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