Superleckeres, einfaches Sommerrezept

Am Dienstag gab es wieder eins meiner Lieblingsgerichte für Sommertage, an denen man nicht lange am heißen Herd stehen möchte. Hähnchenfilet im Schinkenmantel mit Zucchini, Tomate und Kartoffeln aus dem Ofen. Hmmm! Und supereinfach!

Man nehme (für 4):

  • 4 Hähnchenfilets
  • 4 Scheiben rohen Schinken (Parmaschinken oder so)
  • 8 Tomaten
  • 1 Zucchini (die heißen hier in Holland wie auf Englisch „courgette“)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Beutel Country Potatoes zu 425 g (okay, die gibt’s wohl in Deutschland nicht; vorgekochte halbierte Kartoffeln tun’s auch)
  • 15 g getrocknetes Rosmarin

Zubereitung:

Den Ofen auf  200 °C vorheizen. Die Hähnchenfilets mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit Schinken umwickeln. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. In einer kleinen Schüssel den Knoblauch auspressen und mit 2 EL Olivenöl, SAlz und Pfeffer vermischen. Die Kartoffeln auf eine Hälfte des Backblechs legen, das Rosmarin darüber verteilen und mit 2 EL Olivenöl besprenkeln. Das Huhn in die Mitte des Blechs legen und die Tomaten daneben.  Die Hälfte der Knoblauch-Ölmischung über die Tomaten verteilen und das Backblech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben. Ca. 25 min. backen, die Kartoffeln ab und zu wenden. Den Rest der Knoblauch-Ölmischung über die Zucchini verteilen und die Zucchini die letzten 15 min. auf dem Backblech im Ofen mitbacken. Das Gemüse mit den Kartoffeln mischen, über vier Teller verteilen und die Hähnchenfilets dazu servieren. Eet smakelijk!

Der kleine Kaaskop war übrigens auch sehr begeistert, als er das vermeintliche „kadootje“ (Geschenk) auf seinem Teller sah. Leider hat er nach dem Auspacken hauptsächlich den Schinken und ein paar Stücke Huhn gegessen und die Kartoffeln und das Gemüse verweigert. Dass er dann halt ohne Nachtisch ins Bett musste, nahm er in Kauf. Auch beim Bettfertigmachen fiel ihm nicht ein, dass er gerade dabei war, ohne Essen ins Bett zu gehen. Erst als er schon im Bett lag und offenbar im Geiste noch einmal den Tag durchging, erinnerte er sich daran. Er setzte sich wieder hin und sagte: Mama, geen toetje gehad!“ (keinen Nachtisch gekriegt). Als ich ihm erklärte, dass er keins mehr kriegen würde, weil er nicht genug von seinem Essen gegessen hat (er muss mindestens eine Gabel voll von allem essen, damit er den Geschmack kennenlernt), versuchte er es erst noch mit: „Ik ga nu eten. Dan toetje!“ (Ich werde jetzt essen. Danach Nachtisch.). Aber ich erklärte ihm, Papa habe ihn dreimal gewarnt, dass er wenigstens ein Stück Zucchini und ein Stück Kartoffel essen müsse, und dass sein Essen jetzt weg sei. Da fing er natürlich untröstlich zu weinen an, lief zum Treppengitter und schluchzte: „Papa! Wil eten! Wähhhh!“ Nachdem der große Kaaskop ihm freundlich aber bestimmt an oben genannte Warnungen erinnert hatte, und gesagt hatte, dass er morgen dann sein Essen essen solle und dann auch einen Nachtisch bekommen wird, beruhigte sich der kleine Fehl-Spekulierer wieder und ließ sich wieder ins Bett bringen. Nachdem er eine Weile da gelegen hatte, setzte er sich wieder auf und sagte zu mir: „Mama, geen toetje gehad. „- „Nein, hast du nicht. Leg dich mal wieder hin.“ -„Morgen wel!“ (Morgen aber!) Sprach’s, legte sich wieder hin und schlief ein.

(Mein „Ach ja,noch schnell ein Foto für den Blog machen“-Foto ist nicht so dolle geworden, aber im Link oben steht ein schönes..)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s